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26.01.2011

1899 Hoffenheim verpasst das Halbfinale - 0:1-Niederlage in Cottbus

1899 Hoffenheim hat den Einzug ins DFB-Pokalhalbfinale verpasst. Im Stadion der Freundschaft unterlag das Team dem Zweitligisten FC Energie Cottbus mit 1:0. Nachdem die Kraichgauer die erste Halbzeit fast komplett verschliefen, reichte ein couragierte und starke Leistung in der zweiten Hälfte nicht, um die tief stehende und immer wieder durch Konter gefährlich agierende Cottbusser Mannschaft um den Sieg zu bringen.

Trainer Marco Pezzaiuoli musste in der Lausitz auf Stürmer Vedad Ibisevic aufgrund einer Rotsperre im Pokalwettbewerb verzichten. Diese hatte sich der Angreifer gegen den FC Ingolstadteingefangen.Dafür feierte der holländischeNeuzugang Ryan Babel sein Startelfdebüt.Dort befand sich im Gegensatz zur letzten Bundesligapartie auch Gylfi Sigurdsson.

Auf schlechtem Rasen entwickelte sich schnell eine robuste Partie, in der Energie Cottbus von Beginn an Druck aufs Hoffenheimer Tor ausübte. Bereits in den ersten zehn Minuten kamen Kruska und Jula zu Gelegenheiten. Beide verpassten aber das Tor. Der Klassenunterschied war in den ersten 30 Minuten nicht auszumachen. Cottbus fand daraufhin besser ins Spiel. Nach 40 Minuten vergibt Jula die vielleicht größte Chance der ersten Halbzeit. 1899 Hoffenheim gelang es nicht mehr, die Gastgeber vom eigenen Tor fernzuhalten und musste noch vor Pausenpfiff einen Eckball verteidigen. Hünemeier kommt zum Kopfball, derlandete aber genau in den Armen von Starke.

Schiedsrichter Günter Perl schickte die beiden unveränderten Mannschaften nach 15 Minuten zurück aufs Feld. 1899 Hoffenheim übernahm nun das Kommando und verlagerte das Spiel in die Hälfte der Cottbusser. Der aktive Babel zeigte sich sehr bemüht, scheiterte aber mit einem Versuch aus spitzem Winkel in der 49. Minute an Energie-Torwart Thorsten Kirschbaum. Auch seine Vorlage auf Alaba kurze Zeit später konnte dieser nicht nutzen. So blieb es beim 0:0, da es den Hoffenheimern nicht gelang, aus dem Spiel heraus oder über Standards Kirschbaum zu überwinden.

Und so kam es, wie es kommen musste: Bei einem der wenigen Vorstöße von Cottbus konnte sich Reimering auf der Außenbahn durchsetzen.Sein Passin den Rücken der Abwehr findet den völlig freienJiayi Shao. Der Chinese lässt sich das nicht nehmen und schiebt zum 1:0 ein. Kurze Zeit später ergibt sich noch die beste Gelegenheit für 1899, am Spielstand ändert das aber nichts mehr. Es war Gylfi Sigurdsson, dem der Ball kurz vor dem Fünfmeterraum vor die Füße fiel. Doch erneut Kirschbaum lenkte den Volleyschuss an die Querlatte.
Cottbus schmeißt damit den dritten Bundesligisten aus dem Wettbewerb. Hoffenheim muss zum vierten Mal im Viertelfinale die Segeln streichen und verpasst den erstmaligen Einzug des Vereins inein Pokalhalbfinale.

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