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PROFIS
08.01.2010

„Sind auf dem richtigen Weg!“

Zu später Stunde brennt immer noch Licht im Trainingszentrum von 1899 Hoffenheim, denn die Spieler sowie der Trainer- und Betreuerstab absolvieren in diesem Jahr das Winter-Trainingslager in heimischen Gefilden. achtzehn99.de nutzte die Gelegenheit und sprach mit Kapitän Per Nilsson über das neue Trainingszentrum, den ersten Testspielerfolg und die in Kürze beginnende Rückrunde der Fußball-Bundesliga.

Per, du hast die Weihnachtszeit in deinem Heimatland Schweden verbracht. Da kann dir die momentane Kälte in Deutschland wohl nicht so viel anhaben.

Nein, das nicht. Aber es ist schon angenehmer bei Plusgraden zu trainieren. Die Temperaturen sind mit Schweden natürlich nicht vergleichbar. An Weihnachten hatten wir 20 Grad unter Null, derzeit sind es sogar Minus 30 Grad.

Die vergangenen beiden Jahre ward ihr zu diesem Zeitpunkt im spanischen La Manga. Worin liegen die Unterschiede zwischen La Manga und Zuzenhausen von den Temperatur-Unterschieden einmal abgesehen?

Die Unterschiede sind sehr groß. Wir haben hier optimale Bedingungen uns vorzubereiten und weiterzuentwickeln. Selbst wenn es schneit sind die Trainingsplätze in einem hervorragenden Zustand. Auch die Möglichkeiten zu regenerieren sind andere, die Wege viel kürzer. Darüberhinaus haben wir ausreichend Zeit, alles kennenzulernen und uns an die neue Umgebung zu gewöhnen.

Die Mannschaft ist nun seit dem 3. Januar Tag und Nacht zusammen im neuen Trainingszentrum. Wie bewertest du die ersten Trainingstage?

Wir haben sehr viel trainiert und die Zeit genutzt die Probleme, die wir in der Vorrunde hatten, anzusprechen. Insbesondere das Spiel gegen den Ball, das uns im vergangenen Jahr ausgezeichnet hat, müssen wir verbessern. Ich denke, man konnte gegen Kaiserslautern schon erste gute Ansätze erkennen. Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen wieder dahin zurück, wo wir letztes Jahr waren.

Wie beschäftigt man sich außerhalb der Trainingszeiten? Welche Möglichkeiten bietet euch das Trainingszentrum?

Wenn wir nicht auf dem Trainingsplatz stehen können wir die zahlreichen Möglichkeiten im Bereich der Regeneration wie Sauna, Kalt- oder Warmbecken nutzen. Abgesehen davon steht Tischfußball bei vielen Spielern ganz hoch im Kurs. Das Trainingszentrum hat jedoch noch mehr zu bieten. Ein eigener Lounge-Bereich kann zum Fernsehen genutzt werden oder um sich untereinander auszutauschen. Die Doppelzimmer bieten zudem die Gelegenheit sich zwischen den Trainingseinheiten zurückzuziehen und sich auszuruhen. Es wird einem nicht langweilig.

Den ersten Härtetest habt ihr gegen den 1. FC Kaiserslautern bestanden. Wie lautet dein Fazit zum ersten Testspiel des neuen Jahres?

Wir sind zufrieden mit unserer Leistung. In der ersten Viertelstunde hatten wir ein paar Probleme und haben uns bei eigenem Eckball auskontern lassen. Das darf uns natürlich nicht passieren. Aber man hat gesehen, dass die Einstellung jedes Einzelnen gestimmt und das Spiel gegen den Ball wieder besser funktioniert hat. Es war keine überragende Leistung, aber aufgrund des harten Trainingsprogramms der letzten Tage eine zufriedenstellende.

Am Samstag geht es im letzten Vorbereitungsspiel gegen die Münchener Löwen. Was für ein Spiel erwartest du und wie wichtig wäre ein Sieg im Hinblick auf die Auftaktpartie in München?

Die Bedingungen werden wohl nicht die besten sein, glaubt man den Wettervorhersagen. Aber es ist in jedem Fall ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir wollen uns mit einem weiteren Erfolgserlebnis das nötige Selbstvertrauen für die Bundesliga holen und mit einem positiven Erlebnis zum Rückrundenauftakt nach München fahren.

Nach dem Spiel beim Rekordmeister warten mit Leverkusen und Schalke weitere schwere Brocken.

Ja, das ist sicher richtig. Dass unser Auftaktprogramm kein einfaches ist, kann jeder an der Tabelle ablesen. Doch wir sind auf dem richtigen Weg, haben die Fehler aus den vergangenen Monaten angesprochen und unsere Lehren daraus gezogen. Wir wissen was auf uns erwartet und werden uns bestmöglich darauf vorbereiten. Jedoch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt an diese Spiele zu denken, wäre falsch. Wir müssen uns auf die kommenden Aufgaben konzentrieren und unseren Fokus zunächst auf das Spiel am Samstag und dann auf die Partie in München legen.

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