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13.04.2010

Nachgefragt bei Andreas Beck

Es ist wohl die schwierigste Phase, die 1899 Hoffenheim seit dem rasanten Aufstieg vom Regionalliga- zum Bundesligaverein zu durchlaufen hat. „Der Verein wird aber gestärkt aus dieser Situation hervorgehen“, äußerte sich Andreas Beck im achtzehn99.de-Interview.

Andreas, die Vorbereitung auf die schwierige Auswärtsaufgabe bei Borussia Dortmund hat begonnen. Welchen Eindruck nimmst Du aus dieser ersten Einheit mit?

Einen äußerst positiven. Wir haben Trainingsformen mit vielen Zweikämpfen und Torabschlüssen absolviert, um uns Selbstvertrauen zu holen. Alle haben sich rein gehängt und ordentlich Gas gegeben. Diese Einheit hat mir Mut gemacht, dass wir aus dieser Abwärtsspirale wieder herauskommen.


Die letzten beiden Partien gingen verloren. Wie wollt Ihr den Abwärtstrend in den letzten vier Partien gegen ambitionierte Teams wie Dortmund, Stuttgart oder Hamburg umkehren?

Das geht in erster Linie über die Trainingsarbeit. Es war heute richtig Feuer drin, was für mich ganz klar ein Zeichen ist, dass wir etwas an unserer Situation ändern wollen. Es wurde hier in den vergangenen Jahren einiges aufgebaut, was wir nicht wieder kaputt machen wollen. Wir Spieler sind uns dieser Aufgabe und Problematik auch bewusst. Es ist zweifellos eine schwierige Phase, die wir derzeit durchlaufen. Ich bin aber überzeugt, dass der Verein gestärkt aus dieser Situation hervorgehen wird.


Es prasselte in den vergangenen Wochen viel Kritik auf Euch herein. Wie gehst Du persönlich damit um?

Ich versuche jede Kritik anzunehmen und mich zu hinterfragen, ob sie angebracht ist oder nicht. Man darf nicht alles an sich abprallen lassen oder sich davon distanzieren. Jeder muss sich kritisch hinterfragen, was er besser machen kann, wie er der Mannschaft in dieser Situation helfen kann. Uns gefällt es auch nicht, permanent kritisiert zu werden, doch wir haben es selbst in der Hand, an dieser Situation etwas zu ändern.

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