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AKADEMIE
25.10.2010

Ausbildungsqualität verbessert sich stetig

Im Förderzentrum Zuzenhausen, einem von drei Zentren der achtzehn99 AKADEMIE, spielen und trainieren die zwölf- bis 15-jährigen Kicker von 1899 Hoffenheim, also die D- und C-Junioren. Schon 2001 wurde das Gebäude Im Städtl 13 als Dietmar-Hopp-Jugendförderzentrum eingeweiht, seit dieser Zeit entwickelt der Verein „Anpfiff ins Leben“ sein ganzheitliches Jugendförderkonzept stetig weiter und bringt sich als starker Partner von 1899 Hoffenheim in die außersportliche Ausbildung der Talente ein. René Ottinger (32), der Leiter des Förderzentrums (FZ), spricht im Interview über das Hoffenheimer Ausbildungskonzept, die Zusammenarbeit mit „Anpfiff ins Leben“ und über geplante Verbesserungen.

Herr Ottinger, Sie arbeiten bereits seit sieben Jahren im Nachwuchsbereich von 1899 Hoffenheim und leiten das Förderzentrum in Zuzenhausen. Seit dieser Spielzeit sind nur noch die U12- bis U15-Teams bei Ihnen zu Hause. Ist es jetzt viel ruhiger geworden?

Nein, im Gegenteil. Neben der U19 und U17 war in den vergangenen Jahren im Förderzentrum nicht viel Platz, die Jahrgänge U15 bis U12 waren in Sinsheim und Zuzenhausen verstreut. Das Förderzentrum ist jetzt Heimat dieser Mannschaften. Für die Trainer hat es Vorteile, man hat noch intensiveren Kontakt untereinander und auch die anderen Jahrgänge besser im Blick. Auch für die Jungs ist es eine tolle Sache - im Kabinengang, im Freizeitraum, in der „Anpfiff ins Leben"-LERNWERKSTATT und natürlich auf dem Platz begegnet man sich jeden Tag und entwickelt ein gewisses Miteinander.


Sie haben schon einige Spieler kommen und gehen sehen, 2007/08 wurde im Förderzentrum der deutsche B-Jugend-Meister ausgebildet. Wie beurteilen Sie die sportliche Entwicklung der letzten Jahre?

Die Entwicklung ist enorm. Die Erfolge, wie zuletzt der Gewinn des DFB-Junioren-Pokals oder beispielsweise auch die mittlerweile zahlreichen Siege bei Turnieren aller Altersbereiche, zu denen wir vor ein paar Jahren noch nicht einmal eingeladen waren, zeigen das klar. Davon kannst du dir aber gerade als Jugendspieler wenig kaufen. Viel wichtiger ist, dass sich die Qualität der Ausbildung im sportlichen Bereich an sich in den letzten Jahren rundum und stetig verbessert hat und auch in Zukunft noch weiter verbessern wird.


Welche infrastrukturellen Änderungen und sonstigen Veränderungen im Förderzentrum stehen noch an?

Wir haben vor kurzem Kunstrasen verlegt, um so ganzjährig gleichbleibend gute Bedingungen zu haben. Der Platz wird dadurch belastbarer, so dass mehr Mannschaften ihre Spiele und Trainingseinheiten hier im Förderzentrum bestreiten können. Im Trainingsbereich gibt es etliche Projekte wie die Planung eines Technikkäfigs, die Ausgestaltung der Athletik- und Gymnastikbereiche und vieles mehr. Ziel ist es, dass die sportlichen Leiter Frank Fröhling und Wolfgang Heller gemeinsam mit den Trainern weiterhin ein attraktives Trainingsprogramm anbieten können.


Sie kümmern sich aber nicht nur um die sportliche Ausbildung der Spieler?

Nein, im schulischen Bereich können wir unseren Spielern dank der Zusammenarbeit mit „Anpfiff ins Leben" ein tolles Programm anbieten, das hier in Zuzenhausen von Sarah Böser und ihrem Lehrerteam umgesetzt wird und auch verschiedene Aktionen und soziale Projekte in den Ferien beinhaltet. Insgesamt sind wir hier bei unserem Ziel, den Jugendlichen eine möglichst ganzheitliche Ausbildung anzubieten, schon sehr weit.


Das Förderzentrum bildet die Zwischenstufe zwischen dem Kinder- und dem leistungsorientierten Nachwuchsleistungszentrum. Wie funktionieren die Übergänge?

Der Übergang vom Kinderzentrum läuft sehr gut. Wir verfügen über optimale Bedingungen und möchten in jedem Jahrgang die besten Spieler der Region bei uns ausbilden. Das Kinderperspektivteam ist die ideale Möglichkeit, die Kinder frühzeitig an 1899 Hoffenheim zu binden, ohne sie schon mit acht oder neun Jahren aus ihrem Heimatverein herauszuholen. Die jetzige U12 ist der erste Jahrgang, der nahezu komplett aus dem Kinder-perspektivteam zu unseren Mannschaften ins Förderzentrum aufgerückt ist. Im Förderzentrum gilt es dann, die Spieler auf altersgerechte Weise so auszubilden, dass sie den hohen Anforderungen, die sie im NLZ in Hoffenheim erwarten, gerecht werden können. Die zuletzt sehr hohen Quoten an übernommenen Spielern in den oberen Jahrgängen zeigen, dass wir auch hier immer besser werden. Durch viele gemeinsame Fortbildungen und Veranstaltungen und die kurzen Kommunikationswege zwischen den Trainern aus allen Zentren wollen wir sicher stellen, dass die Übergänge für unsere Spieler innerhalb der Akademie möglichst reibungslos bleiben.

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