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AKADEMIE
24.08.2009

Erster „Scouting Day“ bei 1899 Hoffenheim

Ernst Tanner, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, und Wolfgang Geiger, Leiter des Scoutings im Nachwuchsbereich, veranstalteten am Wochenende im Hotel Sinsheim den ersten „Scouting Day“ bei 1899 Hoffenheim.

Bei der zweitägigen Veranstaltung ging es vor allem darum, den alten und neuen Scouts die Denkweise und die Ideen von 1899 zu vermitteln. „Wir wollen die guten Strukturen weiter optimieren“, sagte Tanner in seiner Begrüßungsrede. Bernhard Peters, Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung, gab den Teilnehmern im Anschluss einen allgemeinen Überblick über das Nachwuchsförderkonzept (Erwartungen – Chancen – Ziele) und erläuterte das Eliteschule-Prinzip, ehe Geiger über das Scouting-Prozedere referierte: „Welche Spieler suchen wir?“ Am Abend besuchte die Gruppe geschlossen das Heimspiel der Profis gegen den FC Schalke 04 in der nahegelegenen Rhein-Neckar Arena, um sich auch untereinander im Fachgespräch näher kennenzulernen. Die Scouts waren sich einig: Das Team von Ralf Rangnick war die bessere Mannschaft.

Am zweiten Tag hielt 1899-Manager Jan Schindelmeiser einen 45-minütigen Vortrag über das Anforderungsprofil und die allgemeine Vereinsphilosophie. Dabei blickte er noch einmal auf die vergangenen drei Jahre und die Entwicklung seit 2006 zurück und gab einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Trainer- und Expertenstab. René Ottinger, Jugendleiter bei 1899 Hoffenheim, erläuterte den Fortbildungsteilnehmern die Spieler-Datenbank, bevor der „Scouting Day“ mit einer „aktuellen Stunde“ beim Mittagessen ausklang. Wer noch Zeit hatte, beobachtete das Spiel der U23 in Durlach und sah sich am Sonntag den 2:1-Erfolg der U19 gegen Bayern München an.

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