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13.12.2016

Eugen Polanski: "Dortmund das Tempo nehmen"

Vor knapp vier Jahren kam Eugen Polanski zur TSG, inzwischen hat der Kapitän 118 Pflichtspiele für "Hoffe" absolviert. Er ist Wortführer und Führungsspieler. Vor dem Duell mit dem BVB spricht er über den bisherigen Saisonverlauf, Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann sowie die beiden Spiele gegen Dortmund und Werder Bremen.

14 Spiele ohne Niederlage - das hättest du vor Saisonbeginn sicherlich unterschrieben, oder?

Eugen Polanski: Nicht uneingeschränkt - mit 14 Unentschieden hätten wir definitiv zu wenige Punkte. Aber so wie wir jetzt dastehen, ist das okay. So eine Serie hängt oft an Kleinigkeiten und wir hatten in diesen Partien auch immer mal wieder das Spielglück auf unserer Seite. Das muss man sich aber auch erarbeiten. Es fällt einem nicht in den Schoß. In Mainz haben wir mal die ersten sieben Spiele einer Saison gewonnen - ich denke unsere aktuelle Serie, ist von der Wertigkeit her ähnlich einzuordnen. 

Gibt es die eine große Erkenntnis, die ihr alle aus diesen 14 Partien mitnehmt?

Polanski: Dass man immer 100 Prozent abliefern muss. Weniger reicht in der Bundesliga nicht. Du musst immer dein Maximum erreichen. Wir sind sowohl in Bezug auf das Personal auf dem Feld als auch bezüglich der taktischen Grundordnung sehr anpassungsfähig. Das macht uns insgesamt zu einem unangenehmen Gegner für die anderen Mannschaften. Diese Flexibilität ist sicherlich ein Schlüssel.

Dortmund und Bremen kommen noch nach Sinsheim. Was muss passieren, dass du glücklich unter dem Weihnachtsbaum sitzt?

Polanski: Nur auf den Fußball bezogen: Wir sollten auch in den kommenden beiden Spielen richtig punkten.

Als du in Mainz gespielt hast, war Thomas Tuchel dein Trainer. Gibt es tatsächlich Ähnlichkeiten mit Julian Nagelsmann?

Polanski: Sie sind weder als Trainer noch als Menschen gleich, aber natürlich gibt es Parallelen. Ganz grob kann ich das so beschreiben: Im Training arbeiten beide sehr hart und akribisch daran, am Wochenende auf dem Feld viele Lösungen für eine bestimmte Situation parat zu haben.

Der BVB spielt nicht die konstanteste Saison. Wie schätzt du die Mannschaft von Thomas Tuchel ein?

Polanski: Sie haben ein paar Schwankungen in ihren Leistungen, aber das ist glaube ich normal, wenn man auch international spielt. Zudem hatten sie im Saisonverlauf immer wieder viele verletzte Spieler - das hat auch eine Rolle gespielt. So konnten sie nicht immer so rotieren, wie sich das Thomas Tuchel normalerweise wünscht. Grundsätzlich erwartet uns eine junge, sehr gute Mannschaft, die enormes Tempo hat. Das müssen wir ihnen am Freitag nehmen, sonst wird es ganz schwierig zu bestehen.

Was erwartest du von der Partie am Freitagabend in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena?

Polanski: Ich erwarte, dass wir eine sehr gute Leistung auf den Platz bringen. Die wird nötig sein, um gegen Dortmund erfolgreich zu sein. Dortmund wird voll dagegenhalten. Ich bin mir sicher, dass wir ein Spiel erleben werden, das den Fußball-Fans Spaß macht - hoffentlich mit dem besseren Ende für uns.

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