historie

Von der Gründung bis heute

Werfen Sie einen Blick auf die bewegte Geschichte der TSG Hoffenheim.
Von den ersten Turnstunden im Pferdestall bis zur Eröffnung der eigenen Bundesliga-Arena.

2016 - 2017

#DASERSTEMAL

Die TSG spielt die beste Saison der Klubgeschichte, gewinnt so viele Partien wie noch nie, bleibt zuhause in der gesamten Spielzeit ungeschlagen und muss insgesamt nur vier Mal dem Gegner gratulieren. Der Architekt des Erfolgs? Julian Nagelsmann. Der Cheftrainer stattet sein Team mit großem Selbstvertrauen und unglaublicher taktischer Flexibilität aus, während er bescheiden bleibt und immer den Erfolg des Teams betont. Er dankt seiner Mannschaft, dass sie ihm diesen Karriere-Start beschert und bewundert die Lernwilligkeit seiner Profis. 16 "Dreier" und 14 Remis führen zu 62 Punkten (Rekord) und zu Rang vier. Am 30. Spieltag steht nach einem 1:1 in Köln fest, dass die TSG in der kommenden Saison #DASERSTEMAL europäisch spielen wird. Letztlich stürmt das Team in die Champions-League-Playoffs. Der Kraichgau befindet sich im kollektiven Fußball-Freudentaumel.

2015-2016

Alle gegen einen - Mission erfüllt

Die TSG startet mit Chef-Trainer Markus Gisdol in die Saison, heuert dann Huub Stevens an und wird schließlich von und mit Julian Nagelsmann gerettet. Drei Trainer, viele Niederlagen und eine furiose Rückrunde charakterisieren die Spielzeit der TSG. Auch der letzte Schritt zum Klassenerhalt passt zur Saison - eine Niederlage in Hannover reicht, weil sich Köln und Bremen gleichzeitig die Punkte teilen. Die TSG steht insgesamt an 19 Spieltagen auf einem Abstiegsplatz, freut sich am Ende aber auf die neunte Bundesliga-Saison im Kraichgau.

2014 - 2015

Ganz nah dran…

44 Punkte und Platz acht - die TSG spielte die zweitbeste Bundesliga-Saison ihrer Geschichte und setzte sich über die gesamte Spielzeit hinweg in der oberen Tabellenhälfte fest. Schlechter als Platz neun war das Team von Markus Gisdol nie notiert. Dennoch war der Chef-Trainer nicht glücklich: "Wir sind latent unzufrieden und enttäuscht, weil wir lange an der Europa League geschnuppert, sie nun aber nicht erreicht haben." Es bleibt trotzdem eine gute Saison, in der "Hoffe" auch den höchsten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte feierte - zum Abschluss der Vorrunde beim 5:0 in Berlin.

2013 - 2014

Spektakel-Fußball

Platz neun. 44 Punkte. 72:70 Tore. Das sind die Zahlen nach 34 Bundesliga-Spieltagen. Dahinter steckt mehr. Die TSG schießt mehr Tore als in ihrer ersten Saison in der Liga und liefert insgesamt ihr zweitbestes Spieljahr im Fußball-Oberhaus ab. Das Wort Spektakel wird deutschlandweit mit der TSG assoziiert und Trainer Gisdol will zwischenzeitlich einen "Erlebniszuschlag" von den Fans erheben. Sein Team spielt oft berauschenden Offensiv-Fußball und hat mit Kevin Volland und Roberto Firmino zwei der Shooting-Stars der Liga in ihren Reihen. Auf dem Weg dahin erlebt 1899 auch eine der kuriosesten und einzigartigsten Szenen der Bundesliga-Geschichte. Das Phantomtor des Leverkuseners Stefan Kießling beim Spiel in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Ein Tor, das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit für Furore sorgte.

2012 - 2013

Klassenerhalt. Ein Wunder

Die Saison 2012/13 geht als die sportlich wohl turbulenteste in die bisherige Bundesliga-Historie der TSG ein. Namhafte Neuverpflichtungen in der Sommerpause, das Ziel internationaler Wettbewerb, vier Trainer, die Rückkehr auf den alten TSG-Weg, das Wunder von Dortmund und eine am Ende geglückte Relegation – das sind die sportlichen Eckdaten eines außergewöhnlichen Spieljahres.

Viel mehr als wegen der Ereignisse auf dem Platz und im Trainingszentrum bleibt diese Saison aber wegen des schweren Autounfalls von Mittelfeldspieler Boris Vukcevic am 28. September 2012, einen Tag vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg, im Gedächtnis. Der 22-Jährige prallte frontal mit einem Lkw zusammen und lag im Anschluss wochenlang im Koma.

Sportlich kommt die Mannschaft lange nicht in Tritt – nach der Hinrunde steht die TSG mit sieben Punkten Rückstand zum rettenden Ufer auf Platz 16 der Tabelle. Die Wende zum Guten wird erst mit der Verpflichtung von Markus Gisdol Anfang April geschafft. Der Neu-Trainer und seine Spieler schaffen das Wunder von Dortmund und siegen in der Relegation gegen Kaiserlautern zwei Mal. Ein zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltenes Ende dieser Saison.

2011 - 2012

Kurzes Stanislawski-Gastspiel

Die Ära Stanislawski beginnt verheißungsvoll. Zwar unterliegt seine Mannschaft zum Auftakt in Hannover, doch aus den folgenden sechs Spielen gibt es zwölf Punkte: Tabellenplatz vier. Bis zur Winterpause läuft es dann aber nicht mehr rund. Hoffenheim belegt nach 17 Spielen Rang neun. 2012 kommt das Pokal-Aus gegen Greuther Fürth im Viertelfinale und in der Liga gibt es viele Unentschieden. Zu viele für Stanislawski. Der Trainer muss seinen Hut nehmen. Markus Babbel wird der neue Mann. Er startet mit drei Remis und einem Auswärtssieg in Wolfsburg. Die Mannschaft hält sich lange konstant in der oberen Hälfte der Tabelle, verliert aber zum Ende der Saison drei Spiele nacheinander. So endet die Saison wieder auf Rang elf.

2010 - 2011

Trainer-karussell

In der Saison 2010/11 dreht sich das Trainerkarussell in Hoffenheim. Ralf Rangnick verlässt die TSG in der Winterpause. Sein Co-Trainer Marco Pezzaiuoli übernimmt und führt die Mannschaft trotz der Abgänge von Luiz Gustavo und Demba Ba in ruhiges Fahrwasser. Doch auch für Pezzaiuoli war nach Platz elf Schluss – das Hamburger Urgestein Holger Stanislawski wurde für die kommende Saison verpflichtet.

2009 - 2010

Fehlende Konstanz

Erwartungsfroh startet Hoffenheim in die neue Spielzeit. Zum Ende der Vorrunde findet sich die Mannschaft von Ralf Rangnick erneut auf dem siebten Tabellenplatz wieder und feiert zudem den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale. Doch in der Rückrunde fehlt die nötige Konstanz. Im Pokal kommt das Aus gegen Bremen und in der Liga reicht es am Ende zu Rang elf.

2009

Ein eigenes Stadion

2008 - 2009

Herbstmeister

Im ersten Bundesliga-Spiel der Vereins-Geschichte gelingt in Cottbus ein 3:0-Erfolg - der Beginn einer sensationellen Vorrunde. Im Mannheimer Carl-Benz-Stadion absolviert die Mannschaft von Ralf Rangnick die Heimpartien der Vorrunde. Mit offensivem Fußball begeistert das Team die Fans. Ungeschlagen verabschiedet sich "Hoffe" aus Mannheim mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft in die neue "Rhein-Neckar-Arena", die am 24. Januar 2009 eingeweiht wird. Das Premieren-Spiel in der Arena gewinnt die TSG gegen eine Auswahl der Metropolregion mit 6:2 und auch die Bundesliga-Premiere im neuen Stadion gegen Energie Cottbus glückt. Nach einer von Verletzungen geprägten Rückrunde erreicht die TSG den siebten Tabellenplatz - viel mehr als man sich vor Saisonbeginn erträumte.

2007 - 2008

Bundesliga, wir kommen!

Mit Blick auf die angestrebte Entwicklung der TSG wird besonderer Wert auf den Ausbau der Klub-Infrastruktur gelegt. Dietmar Hopp entschließt sich deshalb an der A6 ein neues Stadion für 30.000 Zuschauer zu bauen. Zudem beginnen in Zuzenhausen die Bauarbeiten für ein neues Trainings- und Geschäftsstellenzentrum. Auf knapp 7000 Quadratmetern soll bis Herbst 2009 eines der modernsten Trainingszentren in Deutschland entstehen. Auch im sportlichen Bereich tut sich etwas - mit Carlos Eduardo wird der teuerste Spieler der zweiten Bundesliga verpflichtet. Die TSG stellt nach Kaiserslautern die jüngste Mannschaft der Liga - und ist dennoch erfolgreich. Durch sieben Rückrunden-Siege nacheinander erreicht das Team erstmals einen Aufstiegsplatz. Am letzten Spieltag macht die TSG mit einem 5:0 gegen Greuther Fürth den Bundesliga-Aufstieg perfekt. 10.000 Fans kommen zur Saisonabschlussfete in die Messehalle, um ihre Helden zu feiern.

2006 - 2007

Zweite Liga, Hoffe ist dabei

Im Juni 2006 beginnt in Hoffenheim eine neue Ära. Mit der Vorstellung des neuen Cheftrainers gelingt der TSG eine erste Sensation. Ralf Rangnick, Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer mit Schalke 04, unterschreibt für fünf Jahre im Kraichgau. Außerdem kommen Bernhard Peters, ehemaliger Hockey-Nationaltrainer und zweimaliger Weltmeister mit den Herren, und Nationalmannschaftspsychologe Hans-Dieter Hermann sowie Manager Jan Schindelmeiser. Doch nicht nur in der sportlichen Abteilung werden neue Strukturen geschaffen: unter Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus wird die TSG hinter den Kulissen mit neuen Kräften verstärkt. Auf dem Feld greifen die Veränderungen nach einem langsamen Start - Platz zwei hinter dem SV Wehen Wiesbaden reicht zum Aufstieg in die zweite Liga.

2005 - 2006

Wackeliger Trainerstuhl

Mit einer gezielt verstärkten Mannschaft startet Hoffenheim in die neue Saison. Doch es läuft nicht nach Wunsch - nach einer bitteren Niederlage gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart im November muss Trainer Hansi Flick seinen Stuhl räumen. Lorenz-Günther Köstner übernimmt. Platz vier steht am Saisonende in der Statistik. Trainer Köstner und Karlheinz Förster, der als sportlicher Berater agiert, treten nach dem erneut verpassten Aufstieg zurück. Erfolgreicher sind die A-Junioren: sie steigen in die Bundesliga Süd/Südwest auf - Deutschlands höchste Spielklasse.

2004 - 2005

Neues Trainings-zentrum

Im Sommer 2004 wird das neue Trainingszentrum in Hoffenheim fertiggestellt, eine hochmoderne Einrichtung mit zwei Trainingsplätzen. Das Zentrum sowie die Einführung des Voll-Profitums legen den Grundstein für neue Ziele und Visionen im Kraichgau. Am Saisonende muss sich die Mannschaft mit dem siebten Platz begnügen. Im Pokal scheidet Hoffenheim in Runde eins gegen Bundesligist Hansa Rostock aus.

2003 - 2004

Leverkusen? Hoffenheim.

Auch in der folgenden Spielzeit belegt die Mannschaft Rang fünf in der Regionalliga Süd. Durch einen Erfolg im DFB-Pokal steht der Klub erstmals bundesweit im Fokus - sensationell wirft man Bayer Leverkusen im Achtelfinale aus dem Wettbewerb. Im Viertelfinale verliert die junge Mannschaft dann knapp gegen den VFB Lübeck.

2002 - 2003

Schwerer Start

In der Spielzeit 02/03 verstärkt sich das Team mit acht Neuzugängen. Dies führt zu Startschwierigkeiten: nach der Vorrunde steht die Mannschaft auf dem 16. Tabellenplatz. In der Rückrunde erkämpfen sich die Spieler  jedoch noch Platz fünf.

2001 - 2002

Premiere endet auf Platz 13

Die Premieren-Saison in der Regionalliga Süd endet mit dem 13. Platz. Die Mannschaft von Hansi Flick sichert sich früh den Klassenerhalt und feierte eine gelungene Premiere in Deutschlands dritthöchster Spielklasse.

2000 - 2001

Neuer Chefcoach – Hansi Flick

Mit Hansi Flick kommt ein neuer Cheftrainer. Flick und Schön vertreten dieselbe Philosophie. Mit jungen Spielern aus der Region soll attraktiver und offensiver Fußball gespielt werden. Das funktioniert - Hoffenheim spielt oben mit. Beim 1:1-Unentschieden gegen den SV Sandhausen strömen über 4.000 Zuschauer ins Dietmar-Hopp-Stadion. Am letzten Spieltag sichert sich Hoffenheim drei Punkte in Heilbronn und macht die zweite Meisterschaft in Folge perfekt. Ab in die Regionalliga.

1999 - 2000

Ab in die Oberliga

Dank eines rasanten Schlussspurts gelingt unter Alfred Schön nach vier Jahren in der Verbandsliga der Aufstieg in die Oberliga.

1998 - 1999

Ein Geschenk

Die Fußballabteilung der TSG hat doppelten Grund zur Freude: die zweite Mannschaft wird 1998 Meister der Kreisliga B, und eine neue Sportanlage mit vereinseigenem Klubhaus setzt ab 1999 Maßstäbe. Dank der Unterstützung von Dietmar Hopp, der seinem Heimatverein das Dietmar-Hopp-Stadion quasi schenkt. Zur Premiere kommt Bayern München mit allen Stars. Ein besonderer Tag.

1996

Neuer Präsident

Peter Hofmann wird Präsident des TSG 1899 Hoffenheim e.V. Schon seit 1986 übte er im Klub verschiedene Funktionärsämter aus. Den Posten als Präsident hat Hofmann bis heute inne.

1995 - 1996

Auf in die Verbandsliga

Nach vier Spielzeiten in der Landesliga schafft Hoffenheim den Aufstieg in die Verbandsliga Nordbaden.

1991 - 1992

Der nächste Aufstieg

Allzu lange dauert die Zeit in der Bezirksliga nicht, der Aufstieg in die Landesliga Rhein-Neckar krönt eine tolle Saison.

1990 - 1991

Aufstieg

Nach nur einem Jahr in der Kreisklasse A schafft die TSG den Sprung zurück in die höchste Spielklasse des Sinsheimer Fußballkreises.

1989 - 1990

Dietmar Hopp steigt ein

Der Abstieg in die Kreisklasse A ist besiegelt. Im Relegationsspiel in Elsenz unterliegt Hoffenheim dem 1. FC Stebbach mit 2:4. Dietmar Hopp wohnt dem Spiel bei und fällt nach der Partie eine wegweisende Entscheidung. Er will seinen Heimatverein aus den Niederrungen des Fußballs führen und der TSG unter die Arme greifen.

1978

Die Abteilung Rhythmische Sportgymnastik wird gegründet. Deren Leistungen werden von der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften gekrönt.

1971

In Verbindung mit dem 50-jährigen Jubiläum der Fußballabteilung wird im Juli die Einweihung des vereinseigenen Clubhauses gefeiert.

1968

Leichtathletik

Mit der Einweihung des Sportplatzes beginnt die Blütezeit der Leichtathletik, wobei sich besonders im Kugelstoßen und Diskuswerfen Talente entwickeln.

1949

Jubiläum

Das 50-jährige Gründungsjubiläum feiert der Verein im Juli mit einem zweitägigen Fest.

1945

Vereinigung

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges erfolgt endlich der Zusammenschluss zwischen dem Turnverein und dem Fußballverein zur "Turn- und Sportgemeinschaft 1899 Hoffenheim". Ein Jahr später wird die Schachabteilung geschaffen. Sie feiert bis 1979 viele Erfolge.

1925


Der Bau einer Turnhalle wird beschlossen.

1921

Die Fußball-Abteilung wird gegründet.

1913

Der lang ersehnte Wunsch nach einer Vereinsfahne wird dank Sammlungen sowie einer großzügigen Spende des Vorstands des TV Sinsheim wahr.

1899

Die TSG wird gegründet

Die Gründung erfolgt am 1. Juli 1899 als Turnverein mit 20 jungen Männern. Zwei Vereinslokale sind schnell gefunden: die Gasthäuser "Zum Engel" und "Zum Rössel" dienen abwechselnd als Veranstaltungsort für Versammlungen und Tagungen. Aufgrund mangelnder Räumlichkeiten kommen die Turner auf einer gepachteten Wiese zusammen. Im Winter werden die Übungsstunden in einen Pferdestall verlegt.