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AKADEMIE
01.05.2019

U19 unterliegt im Nachholspiel in Nürnberg

Trotz weitgehender Dominanz hat die U19 ihr Nachholspiel beim 1.FC Nürnberg mit 1:2 (0:1) verloren. Die größtenteils mit Jungjahrgängen besetzte Mannschaft von Trainer Marcel Rapp musste einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Es reichte nur noch zum Anschlusstreffer durch Amid Khan Agha.

Marcel Rapp hatte seine Startformation gegenüber dem verlorenen Youth-League-Halbfinale gegen den späteren Champion FC Porto stark verändert. Lediglich Kapitän Benjamin Wallquist, Verteidiger Alexander Nitzl, Mittelfeldspieler Amadou Onana und Stürmer Filip Stojilković liefen sowohl in Nyon als auch am Nürnberger Valznerweiher von Beginn an auf. Außerdem waren sechs Spieler aus der ersten Elf Jungjahrgänge, später kamen noch drei weitere in die Partie.

Die TSG strahlte von Anfang an viel Dominanz aus und bestimmte das Geschehen gegen die Franken, die unbedingt punkten wollten, um erstmals überhaupt in dieser Saison die Abstiegsränge zu verlassen. Stürmer Tim Linsbichler traf in der ersten Hälfte ins Club-Tor, doch Schiedsrichter Lars Aarts hatte eine Abseitsstellung signalisiert bekommen und erkannte die TSG-Führung daher nicht an. Kurz danach hätte Linsbichler per Kopf dennoch treffen können, doch der Ball klatschte an die Latte.

Der Wille war da, das sah auch Rapp, der seiner Mannschaft, die in der Formation noch nicht zusammengespielt hatte, keinen Vorwurf machen wollte. „Die Jungs haben alles gegeben, aber leider konnten wir unsere Dominanz nicht in Tore ummünzen.“ Das erste Tor fiel dann auf der anderen Seiten. Bei einem Nürnberger Konter verpasste TSG-Verteidiger Laurin Curda mit einer Grätsche den Ball, sodass die Gastgeber frei durch waren und zehn Minuten vor der Pause zum 1:0 trafen.

Nach Latte, auch noch Pfosten: Chancen über Chancen

Keine zwei Minuten nach der Pause segelte eine Nürnberger Flanke in den TSG-Strafraum, wo Benedikt Landwehrs Schubser gegen einen FCN-Angreifer als Foul gewertet wurde und zum Elfmeter führte. Marco Zietsch behielt vom Punkt die Nerven und überwand TSG-Keeper Luca Philipp zum 2:0. Es war das dritte Tor in Folge für den Nürnberger Mittelfeldspieler, der zuletzt bei den 2:2-Unentschieden gegen den SC Freiburg und den 1.FC Kaiserslautern getroffen hatte.

Die TSG reagierte unbeeindruckt auf den Zwei-Tore-Rückstand und drückte weiter auf den ersten eigenen Treffer. „Wir haben schon gut Fußball gespielt, auch wenn es hier und da auch noch Luft nach oben gab“, stellte Rapp fest. Der Lohn für den couragierten Auftritt folgte dann in der 53. Minute: Amid Khan Agha spielte einen Doppelpass mit Linsbichler und vollendete zum verdienten Anschlusstreffer.

Chancen, das Spiel noch zu drehen, hatten die Kraichgauer in der letzten halben Stunde dann zuhauf. Vor allem Khan Agha inszenierte immer wieder vielversprechende Angriffe. So steckte der Mittelfeldmann zwei Mal auf den eingewechselten Nathan Malonga durch, doch der Franzose scheiterte zunächst im Eins-gegen-Eins am Nürnberger Torwart und traf bei seiner zweiten Gelegenheit nur den Pfosten. Auch zwei gute Freistoßchancen für Khan Agha und Linsbichler blieben ohne den erhofften Torerfolg.

Somit musste sich die TSG nach zuletzt vier Auswärtsspielen in der Liga ohne Niederlage mal wieder in der Fremde geschlagen geben. „Wir hatten hier die Spielkontrolle, aber die Gegentore bekommen wir zu einfach“, stellte Rapp fest, der mit seiner Mannschaft nun noch zwei Ligaspiele in Mainz und gegen den VfB Stuttgart zu bestreiten hat. Außerdem steht im Verbandspokal das Viertelfinale beim FC-Astoria Walldorf bevor.

 

1.FC Nürnberg – TSG 1899 Hoffenheim 2:1 (1:0)
Nürnberg: Wendlinger - Voigt, Rugova (45. Hofmann), Korac, Pfeil, Zietsch (90. White), Rosenlöcher (71. Schmidt), Bajic, Satkus, Shuranov (75. Goß), Hinz.
Hoffenheim: Philipp – Nitzl (46. Malonga), Curda, Wallquist, Selensky (63. Kölsch), Keßler (83. Dautaj), Landwehr, Onana, Khan Agha, Stojilković (46. Schappes), Linsbichler.
Tore: 1:0 Shuranov (35.), 2:0 Zietsch (47, Elfmeter.), 2:1 Khan Agha (53.). Zuschauer: 285. Schiedsrichter: Lars Aarts (Goch). Karten: Gelb für Zietsch, Bajic, Voigt / Landwehr, Selensky.

 

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