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U23
24.05.2019

Rückblick auf eine „unrunde Saison“

Die Sommerpause kam wie gerufen. Mit dem 1:4 bei Eintracht Stadtallendorf endete die – gemessen am Tabellenplatz – schlechteste Spielzeit der U23 in der Amtszeit von Marco Wildersinn. „Das war eine sehr unrunde Saison, in der wir mit vielen Problemen zu kämpfen hatten“, sagt der Cheftrainer im Gespräch mit achtzehn99.de.

Herr Wildersinn, die U23 hat die Saison 2018/19 mit vier Niederlagen in Serie auf Platz zehn und mit der schlechtesten Punkteausbeute seit ihrer Regionalliga-Zugehörigkeit beendet. Zufrieden können Sie nicht sein?

Ganz und gar nicht, vor allem mit den Auftritten in diesem Kalenderjahr nicht. Seit Januar hatten wir mit vielen Problemen zu kämpfen, waren wenig eingespielt und deutlich zu fehlerhaft. In einigen Spielen haben wir unsere Leistung gebracht, ich denke da in erster Linie an das 3:3 beim späteren souveränen Meister Waldhof Mannheim. Aber am Ende hat es nur für einen Mittelfeldplatz gereicht – und das ist nicht das, was wir uns vorstellen.

Personelle Engpässe sind für Sie aber nichts Außergewöhnliches?

Nein, das gehört zum Charakter einer U23 dazu. Aber diese Saison war es durch die Abstellungen für die Youth League, die vielen Verletzungen und die wenigen Abstellungen aus dem Profi-Kader schon extrem. Es gab viele Faktoren, warum die Leistung oft nicht gestimmt hat. Aber: Wir haben immer elf Jungs auf den Platz bekommen und können mit dem Erreichten nicht zufrieden sein.

Wie haben Sie versucht gegenzusteuern?

Wir haben versucht, frühzeitig U19-Spieler zu integrieren. Ligaweit kamen bei uns die meisten Spieler zum Einsatz und wir hatten den jüngsten Kader. Vier Mal sind wir mit einem Altersschnitt von unter 20 Jahren angetreten.

Nun steht erneut ein Umbruch an. Sieben Abgänge stehen schon fest, ebenso drei externe Neuzugänge: Kennet Hanner-Lopez, Giuseppe Signorelli und Luca Zeller. Wird es weitere Änderungen geben?

Natürlich. Es wird noch der eine oder andere Externe dazukommen, da möchte ich aber noch nicht vorgreifen. Und es werden ja auch einige U19-Talente aufrücken, die ihre Saison gerade mit dem Pokalsieg beendet haben. Zudem bekommen wir mit Ralf Kettemann, der zuletzt als Spielertrainer beim TSV Ilshofen aktiv war, einen neuen Co-Trainer.

Was macht Sie zuversichtlich, dass die neue Saison besser wird als die gerade zu Ende gegangene?

Weil wir wie üblich einen kompletten Umbruch vollziehen müssen und wieder bei Null starten. Wir werden in der Saisonvorbereitung neue Dinge erarbeiten und an dem feilen, was nicht so gut war. Ziel ist ganz klar, dass wir uns wieder in den gewohnten Tabellenregionen bewegen, also im oberen Drittel.

Wann werden wir die U23 wieder auf dem Trainingsplatz sehen?

Die Vorbereitung auf die Spielzeit 2019/20 beginnt am 17. Juni.

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