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U23
12.05.2019

„Hoffe zwo“ verliert letztes Heimspiel

Die U23 hat ihr letztes Regionalliga-Heimspiel 2018/19 verloren. Gegen den 1.FC Saarbrücken unterlag das Team von Trainer Marco Wildersinn mit 0:3 (0:1). Dabei hatten die Hoffenheimer im ersten Durchgang sehr gute Gelegenheiten, das Ergebnis gegen den Tabellenzweiten freundlicher zu gestalten.

Personal & Taktik

Nach dem 1:3 in Freiburger Schneegestöber nahm Wildersinn sechs Änderungen vor. Es fehlten Christoph Baumgartner, der am Samstag sein Bundesliga-Debüt gegeben hatte, die beiden A-Junioren Luis Görlich und Ilay Elmkies, die jeweils 120 Pokal-Minuten in den Knochen hatten, Keeper Sebastian Gessl, der sich beim Aufwärmen am Finger verletzt hatte und kurzfristig ausfiel, Domenico Alberico, der auf dem Weg zur italienischen U20-Nationalmannschaft ist, sowie Samuel Lengle, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Für sie rückten Isa Doğan, Filip Rettig, Tim Hüttl, Theo Politakis, Rui Monteiro-Mendes und Johannes Bender in die Startelf. Taktisch stellte sich das Ganze in einem 4-3-3 dar, in dem Robin Szarka vor der Kette spielte und David Otto zentral stürmte.

Saarbrücken agierte in einem 3-4-1-2, wobei sich Kapitän Manuel Zeitz bei Bedarf aus dem Vierer-Mittelfeld in die Dreierkette zurückfallen ließ und der junge Lukas Quirin, der zwischen Mittelfeld und Angriff Wege machte, regelmäßig zum Zweier-Sturm aufrückte. Die einzige Änderung zum 2:1-Sieg gegen Ulm vor einer Woche war die Hereinnahme von Gillian Jurcher für Fabian Eisele.

Der Spielfilm

7

„Hoffe zwo“ startet gut in die Partie, doch die erste gute Chance haben die Saarländer. Jurcher kommt über die linke Seite, verzieht aber rechts.

9

Tor für Saarbrücken!
Der frühe Rückschlag, etwas überraschend nach anfänglicher Überlegenheit der Hoffenheimer. Doch plötzlich bricht Sebastian Jacob über rechts durch und überwindet Doğan mit einem strammen Schuss in die lange Ecke.

22

Tor für Saarbrücken!
Ein sehenswerter Angriff führt zum 2:0. Fanol Perdedaj schickt den starken Mario Müller über links, dessen Hereingabe wuchtet Jurcher direkt in den Winkel.

29

Das hätte die schnelle Antwort sein können! Aber Rui Monteiro-Mendes scheitert nach Ottos starkem Pass in den Lauf freistehend an FCS-Schlussmann Daniel Batz.

43

Wieder ein Freilauf für Monteiro-Mendes, diesmal nach Zuspiel Bender. Steven Zellner grätscht aber rechtzeitig rein und klärt den Ball. Zuvor zwei starke Paraden von Doğan nach Kopfbällen von Perdedaj (38.) und Jacob (42.).

45

„Man hat gesehen, dass einigen Jungs, die lange verletzt waren, heute die letzte Kraft gefehlt hat“, sagt Wildersinn über die ersten 45 Minuten – und wechselt gleich zwei Mal aus: Robin Hack kommt für Politakis, Lengle für Tim Hüttl.

46

Beim Einlaufen zur zweiten Halbzeit laufen sich Szarka und Perdedaj über den Weg, sie klatschen sich ab. Erinnerungen werden wach: Fast auf den Tag genau vor neun Jahren standen sie sich im DFB-Junioren-Pokalfinale gegenüber, das die TSG bei Hertha BSC (mit Perdedaj) 2:1 gewann.

55

Tor für Saarbrücken!
Der FCS will sich Platz zwei zurückerobern, den er am Vortag an den FC Homburg abgeben musste. Entsprechend suchen die Blau-Schwarzen nach der Entscheidung: Tobias Jänicke spielt steil auf Perdedaj, der uneigennützig in die Mitte auf Jurcher legt – 3:0.

76

Andreas Ludwig muss angeschlagen vom Platz, „Hoffe zwo“ hat aber sein Wechselkontingent schon erschöpft. In der Schlussviertelstunde ist die Wildersinn-Elf ein Mann weniger, es tut sich aber nichts mehr. Mit Ausnahme eines Kalauers, den sich die Kollegen von FCS-Radio erlauben, als Fatih Köksal kurz darauf eingewechselt wird: „Fatih darf am Muttertag ran!“

90

„Am Ende war das eine eindeutige Sache, was aber nicht heißt, dass wir nicht alles versucht hätten“, so Wildersinn. „In Ansätzen war das ganz ordentlich, aber die wenige gemeinsame Zeit auf dem Trainingsplatz hat sich schließlich bemerkbar gemacht. Dann reichen Kleinigkeiten, die die Saarbrücker konsequent zu Toren nutzen. Der Wille war da, trotzdem sind wir enttäuscht, denn wenn wir mal offensiv gefährlich wurden, war das definitiv zu wenig.

Die Szene des Spiels

Ein schöner Pass von Otto in den Lauf von Monteiro-Mendes, der den Ball ein paar Meter mitnehmen und die Nerven behalten muss. Ein Tor zum 1:2 hätte die Partie wieder öffnen können, doch der 19-Jährige überlegt zu lange und lässt in der 29. Minute die große Chance liegen.

Die Zahl des Spiels

7 – Sebastian Gessl, Tim Wöhrle, Corey Lee Anton, Johannes Bender, Nicolas Wähling, Filipp Rettig und Theo Politakis, diese sieben Spieler wurden vor dem Anpfiff von Stadionsprecher Horst Heinlein offiziell verabschiedet. Die TSG wünscht ihnen für die kommenden Aufgaben viel Erfolg!

Das Stenogramm

TSG 1899 Hoffenheim – 1.FC Saarbrücken 0:3 (0:2)
Hoffenheim: Doğan – Wähling, Hüttl (46. Lengle), Strompf, Rettig – Szarka – Bender (70. Gösweiner), Ludwig – Monteiro-Mendes, Otto, Politakis (46. Hack).
Saarbrücken: Batz – Miotke, Kehl-Gomez, Zellner – Jänicke, Zeitz, Perdedaj (60. Holz), Müller – Quirin (73. Carl) – Jacob, Jurcher (78. Köksal).
Tore: 0:1 Jacob (9.), 0:2 Jurcher (22.), 0:3 Jurcher (55.). Zuschauer: 320. Schiedsrichter: Timo Wlodarczak (Bebra).

Daten & Fakten zum Spiel »

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