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AKADEMIE
15.02.2019

U17 nimmt drei Punkte aus Karlsruhe mit

Mit einem am Ende hart umkämpften 2:1 (2:0)-Erfolg kehrte die U17 am Freitagabend von ihrem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC zurück. Dem Team von Trainer Danny Galm ist somit der Start ins Bundesliga-Pflichtspieljahr 2019 geglückt, auch wenn im Jugendstadion am Rande der Baustelle „Wildparkstadion“ noch nicht alles Gold war, was glänzte.

„Wir haben uns reingebissen und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, sagte Galm nach den 80 Minuten. „Am Ende war es ein enges Ding, der KSC hat Gas gegeben und ein gutes Spiel gemacht“, lobte der TSG-Coach den Gegner, der in der Tat besser in die Partie gefunden und Pech hatte, dass Sven Kronemayer mit einem Bogenlampenkopfball nur die Latte traf. TSG-Keeper Ian Werner klärte im Anschluss reaktionsschnell gegen Christopher Wähling (6.).

Kurz darauf hatten die Hausherren erneut die Chance zur Führung, als Kronemayer alleine vor Werner auftauchte, aber unpräzise auf Wähling querlegte, anstatt selbst den Abschluss zu suchen (9.). Das erste Lebenszeichen der Hoffenheimer gab Melesse Frauendorf mit einem Distanzschuss ab, den die Karlsruher gerade so noch zur Ecke klärten (13.).

In der 24. Minute dann die Führung für die Galm-Elf. Maximilian Beier ließ eine flache Hereingabe zunächst passieren, und als der Ball ihm wieder vor die Füße sprang, verwandelte der Angreifer trocken zum 1:0. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hoffenheiner das Geschehen weitgehend im Griff, Marco John hätte sogar auf 2:0 erhöhen können, wurde aber in letzter Sekunde noch geblockt (29.).

Als der Unparteiische in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf Eckball für die TSG entschied, ahnte der Co-Trainer des KSC bereits Schlimmeres und forderte den Pausenpfiff. Der blieb jedoch aus – und tatsächlich segelte Armindo Sieb in die Flanke und traf aus kurzer Distanz zum 2:0. Bemerkenswert: Acht Spieler aus der Hoffenheimer Startformation standen bereits im Kinderperspektivteam der TSG!

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt starteten beide Teams gemäßigt in den zweiten Durchgang. Nach zehn Minuten schöpften die Karlsruher schließlich wieder Hoffnung, als Tim Breithaupt eine Hereingabe von der rechten Seite zum Anschlusstreffer einköpfte (50.).

Mamin Sanyang gibt Bundesliga-Debüt

Der Motor lief im Anschluss nicht mehr rund, dennoch kamen die Hoffenheimer ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor. Der eingewechselte Marvin Weiß setzte einen Kopfball knapp über die Latte (60.), zwei Minuten später bediente er in der Mitte John, der aber entscheidend gestört wurde. Und so blieb die Partie bis zum Ende offen, zumal die Fächerstädter nun alles auf eine Karte setzten und auf den Ausgleich drückten.

In ernsthafte Bedrängnis geriet Werner im TSG-Tor allerdings nicht mehr, auch weil sich beispielsweise der eingewechselte Max Schmitten in einen Schuss warf, der gefährlich hätte werden können (77.). In den Schlusssekunden hätten Beier und Kerim Çalhanoğlu den Sack zu machen können, verfehlten aber das Ziel knapp. Kurz zuvor brachte Galm Mamin Sanyang und verhalf dem lange verletzten Offensivspieler somit zu seinem Junioren-Bundesliga-Debüt.

Zumindest bis Samstag verdrängte die TSG nun mit einem Spiel mehr den FSV Mainz von Platz zwei und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München auf drei Zähler. "Wir nehmen die drei Punkte gerne mit und richten den Blick nun auf Ingolstadt“, sagte ein letztlich zufriedener Galm.

Karlsruher SC – TSG 1899 Hoffenheim 1:2 (0:2)
Karlsruhe: Schuch – Allgeier, Demir, Yumurtaoglu, Seemann, Bolay (48. Varivoda), Breithaupt, Wähling (77. Hirth), Kronemayer, Weißer, Schuppler (70. Bisle).
Hoffenheim: Werner – Sejdinović, Krüger, John, Sieb (57. Weiß), Kronmüller, Beier (77. Sanyang), K. Çalhanoğlu, Mele. Frauendorf (74. Schmitten), Melk. Frauendorf (65. Messina), M. Özkaya.
Tore: 0:1 Beier (24.), 0:2 Sieb (40.+1), 1:2 Breithaupt (50.). Zuschauer: 145. Schiedsrichter: Marc Heiker. Karten: Gelb für Yumurtaoglu, Kronemayer / Mele. Frauendorf, K. Çalhanoğlu.

Daten & Fakten zum Spiel »

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