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SPIELFELD
02.04.2019

Leonardo Bittencourt über brasilianisches Essen

Leonardo Jesus Loureiro Bittencourt ist in Cottbus geboren, Sohn brasilianischer Eltern und seit Sommer Spieler der TSG Hoffenheim. In SPIELFELD stellte der 25-Jährige elf kulinarische Kostbarkeiten aus seiner südamerikanischen Heimat vor, die natürlich auch hierzulande gern nachgekocht werden können. Wer den Ausführungen des Angreifers folgt, der weiß: Es lohnt sich!

Mandioca frita

Mandioca – in Lateinamerika auch als Yuca bekannt – ist in Südamerika ähnlich beliebt wie Kartoffeln in Deutschland. Die Wurzelknolle der Pflanze sieht auch ähnlich aus. Sie wird in kleine Stücke geschnitten, frittiert – und fertig sind: brasilianische Pommes.

Farofa

Das geröstete Maniokmehl wird in Brasilien als Beilage zu fast allen Speisen serviert. Ähnlich wie hier vielleicht Parmesan auf Spaghetti, streut man es über Fleisch, Bohnen oder auch Fisch. Steht auch bei uns zu Hause regelmäßig auf dem Tisch.

Pão de queijo

Käsebällchen – in Brasilien fast an jeder Straßenecke und in jeder Bäckerei zu finden. Der mit Käse gefüllte Maniokmehl-Brandteig ist ein herzhafter, "fluffiger" Snack, der aus dem Bundesstaat Minas Gerais stammt und sich von dort aus in ganz Brasilien verbreitet hat.

Coxinhas de Galhina

Auf Deutsch würde man sie wohl Hühnchen-Krapfen nennen. Wie so viele Speisen in Brasilien natürlich frittiert und als Fast Food an vielen Straßenecken zu haben. Sollte man nicht zu oft essen, ansonsten wird es nichts mit der Sommerfigur.

Pastel

Ein weiterer fester Bestandteil des Streetfoods: Der – natürlich frittierte – Teig enthält Käse oder Fleisch. In Deutschland wohl mit Blätterteig oder Frühlingsrollen vergleichbar, in Lateinamerika auch als Empanadas bekannt. Sehr lecker.

Moqueca de camarão

Der brasilianische Krabbeneintopf ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte – vor allem natürlich an der brasilianischen Küste. Gesund, sättigend und frisch zubereitet ein absoluter Genuss. Wird in Brasilien auch gern etwas schärfer und mit Kokosmilch serviert.

Feijoada

Wohl der Klassiker der brasilianischen Küche – auch wenn das Gericht ursprünglich aus Portugal kommt. Der Eintopf aus schwarzen Bohnen und Fleisch wird mit Reis und Farofa serviert und darf in keinem brasilianischen Restaurant auf der Speisekarte fehlen.

Picanha

Zwar gilt Argentinien weltweit als Rindfleisch-Hochburg, doch auch in Brasilien wird viel und vor allem lecker zubereitetes Rindfleisch verzehrt. Besonders beliebt: Picanhas, das Schwanzstück des Rindes.

Acai

Wer schon mal an einem der traumhaften Strände Brasiliens war, kennt die Rufe der Verkäufer: "Acai, Acai". Die aus der Acai-Beere hergestellte gefrorene Bowle erinnert in der Konsistenz an Eiscreme und wird in Brasilien überall und zu jeder Tageszeit gegessen. Absolut erfrischend!

Pavé

Der Schoko-Nachtisch ist eine der liebsten brasilianischen Sünden – vor allem in der Weihnachtszeit. Die brasilianische Küche ist nicht unbedingt gesund. Pavé, durch die getränkten Biskuits mit Ähnlichkeit zu Tiramisu, reiht sich nahtlos ein. Bedeutet übersetzt übrigens Pflasterstein.

Puddim de leite

Zum Schluss ein weiterer kulinarischer Genuss, den ich mir zu besonderen Anlässen gern mal gönne: Brasilianischer Milchpudding, in Deutschland als Flan bekannt. Passt auch nach dem – wie Ihr sicher gemerkt habt – nicht unbedingt leichten brasilianischen Essen noch in den Magen.

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