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U23
09.02.2018

Serie gegen „Spatzen“ ausbauen

Elf Wochen Punktspielpause enden am Sonntag. Die U23, die eine Serie von sieben Spielen ohne Niederlage in die Winterpause mitgenommen hatte, greift wieder ins Geschehen der Regionalliga Südwest ein. Die Elf von Trainer Marco Wildersinn trifft im Dietmar-Hopp-Stadion auf den SSV Ulm 1846 – und möchte gleich mit einem Sieg ins neue Jahr starten.

Das sagt der Trainer

„Die Ulmer sind schlecht in die Saison reingekommen, haben sich aber nach dem Trainerwechsel stabilisiert“, sagt Wildersinn über die „Spatzen“, die keines ihrer ersten acht Spiele gewinnen konnten. Nach dem Rücktritt von Coach Stephan Baierl stieg dessen Assistent Tobias Flitsch erst zum Interims- und schließlich zum Cheftrainer auf. An das 0:0 im Donaustadion in der Hinrunde hat Wildersinn schlechte Erinnerungen: „Wir haben damals einfach nicht in die Partie gefunden und keine gute Leistung abgerufen. Das soll am Sonntag natürlich anders werden. Wir sind nach den guten Auftritten in den Testspielen guter Dinge und wollen mit einem Heimsieg in das neue Kalenderjahr starten. Allerdings werden wir mit großer Gegenwehr rechnen müssen.“

Das Personal

Zu den Langzeitverletzten Kemal Ademi und Furkan Çevik hat sich glücklicherweise niemand hinzugesellt. Ademi befindet sich nach seinem Kreuzbandriss in der Endphase seiner Reha-Maßnahmen und stand unter der Woche zum Warmup bereits auf dem Trainingsplatz. Çevik wird noch einige Zeit benötigen. Der Angreifer hatte sich unmittelbar nach dem Wiedereinstieg ins Training erneut einen Kreuzbandriss zugezogen.

Nicht mehr dabei ist Simon Lorenz, der zwar ohnehin im Winter in den Profi-Kader hochgezogen worden war, aber mit Sicherheit ein Kandidat für eine Abstellung in die U23 gewesen wäre. Vor wenigen Tagen wechselte er jedoch zum VfL Bochum in die Zweite Liga. „Simon ist natürlich nicht einfach so zu ersetzen“, so Wildersinn. „Er war stellvertretender Kapitän und einer der Top-Spieler der Liga.“

Der Gegner

Der ehemalige Bundesligist (1999/2000) hatte in der Winterpause je einen Neuzugang und einen Abgang zu vermelden. Stürmer Janik Michel löste seinen Vertrag auf, um seine berufliche Laufbahn in Schwung zu bringen. Für ihn kam vom SC Freiburg II der in der Jugend des KSC ausgebildete Offensivspieler Marcel Schmitt. Sportlicher Leiter der „Spatzen“ ist Lutz Siebrecht (50), der Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre 62 Bundesliga-Spiele für den SV Waldhof Mannheim bestritt und dem einen oder anderen aus dieser Zeit noch bekannt sein dürfte. In den jüngsten Testspielen gingen die Ulmer jeweils als Sieger vom Platz: Gegen die U23 des FC Augsburg drehten sie ein 0:2 in einen 3:2-Erfolg, gegen den Oberligisten SV Spielberg behielten sie sogar mit 6:0 die Oberhand.

Serien und bisherige Duelle

Die U23 ist seit sieben Spielen ungeschlagen und geht mit entsprechend breiter Brust in diese Begegnung. Die jüngste Bilanz der „Spatzen“ sieht weniger gut aus: Sie haben nur eine ihrer vergangenen acht Partien für sich entscheiden können und im letzten Spiel vor der Winterpause sogar zu Hause gegen Kellerkind Schott Mainz verloren. Das Duell „Hoffe zwo“ gegen Ulm gab es in der Regionalliga (Staffel Süd und Südwest) sowie in der Oberliga Baden-Württemberg bereits 19 Mal, die Bilanz ist ausgeglichen (8-3-8). In den letzten beiden Heimspielen gegen den SSV blieb die TSG ohne Gegentreffer (1:0, 3:0).

Die Lage der Liga

Der 1.FC Saarbrücken ist der Konkurrenz enteilt. Doch das Rennen um den ebenfalls für die Aufstiegsplayoffs berechtigenden zweiten Platz ist in vollem Gange. Durch einen 3:0-Erfolg unter der Woche gegen die Stuttgarter Kickers hat sich hier der SV Waldhof Mannheim wieder in Position gebracht, doch Offenbach könnte am Wochenende mit einem Heimsieg gegen Vorjahresmeister Elversberg wieder vorbeiziehen. Die SVE hat sich nach schwachem Start wieder gefangen und steht ebenfalls auf der Kandidatenliste für Rang zwei, die bis zum achten Platz (TSV Steinbach) reicht – und somit auch die U23 der TSG beinhaltet. Die Wildersinn-Truppe hat mit vier die zweitwenigsten Saisonniederlagen nach Saarbrücken (1) hinnehmen müssen.

TSG 1899 Hoffenheim II – SSV Ulm 1846
Sonntag, 11. Februar, 14 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

 

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