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FRAUEN
16.02.2017

Nicole Billa: „90 Minuten dagegenhalten“

Eine harte Nuss wartet am Sonntag auf das Bundesligateam der TSG. Mit dem 1. FFC Turbine Potsdam trifft das Team von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann zum Rückrundenstart auf den Tabellenführer. Vor der ersten Pflichtspielpartie des Jahres sprach achtzehn99.de mit Stürmerin Nicole Billa über die lange Auswärtsfahrt, ihre bisherige Torausbeute und den Zypern-Cup im März.

Hallo Nici, nur noch drei Tage, dann geht es wieder um Punkte. Mit Potsdam steht die weiteste Auswärtsfahrt an. Wie vertreibst du dir im Bus die Zeit?

Nicole Billa: Ich sitze im Bus neben Martina Moser und wir unterhalten uns oft stundenlang über alle möglichen Themen, beispielsweise das aktuelle Geschehen in der Welt. Zudem nutze ich die Zeit, um Schulsachen zu erledigen oder ich schlafe.  

In der Hinrunde seid ihr gegen Potsdam nicht gut in die Saison gekommen, was soll zum Start in die Rückrunde anders laufen?

Billa: Wenn man im Hinspiel 0:3 verliert, muss natürlich einiges anders laufen. Wir müssen gegen Potsdam physisch besser dagegenhalten und 90 Minuten konzentriert sein. Potsdam steht in der Tabelle zurecht ganz oben.

Die Wintervorbereitung lief nicht optimal, das Wetter hat nicht immer mitgespielt, zudem sind viele Spielerinnen krankheits- und verletzungsbedingt ausgefallen. Bei wieviel Prozent seid ihr?

Billa: Im Allgemeinen lief die Vorbereitung nicht optimal. Einige sind längere Zeit ausgefallen und dann ist es natürlich schwer, in die Form der Spielerinnen zu kommen, die durchgehend trainiert haben. Für mich persönlich lief die Vorbereitung allerdings besser als im Sommer, ich fühle mich fit. Insgesamt sind wir bereit, alles zu geben, damit die Rückrunde besser wird als die Hinrunde.

Bisher gelang dir in dieser Saison erst ein Tor. Woran lag’s?

Billa: Nicht nur wir als Mannschaft, sondern auch ich persönlich kann mit der Hinrunde nicht zufrieden sein. Ich habe gar nicht so als Ziel, viele Tore zu schießen, es geht ja eher darum, dass die Mannschaft Tore schießt. Wir wollen in der Rückrunde besser nach vorne spielen.

Im März fliegst du mit der Nationalmannschaft zum Zypern-Cup, den ihr im vergangenen Jahr gewonnen habt. Wie sieht es mit der Titelverteidigung aus?

Billa: Die Karten sind neu gemischt und wir treffen auf andere Teams als im letzten Jahr. Das wird sicher ein spannendes Turnier und wir wollen insbesondere hinsichtlich der Europameisterschaft im Sommer die Trainingsmöglichkeit bestmöglich nutzen.

Nochmal zurück zum Rückrundenstart. Was ist gegen Potsdam drin?

Billa: Das Spiel beginnt mit einem 0:0. Wenn es nach 90 Minuten auch noch so steht, können wir zufrieden sein. Wir wissen, dass ein starker Gegner auf uns zukommt, dem wir versuchen werden, das Leben schwer zu machen.

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