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PROFIS
29.11.2016

TSG als Co-Gastgeber des "SAP Sports One Summit"

Angewandte Technologie im Fußball und ihre Zukunftsperspektiven: Dies war das Thema einer Experten-Tagung, an der die TSG 1899 Hoffenheim als Partner des Hauptsponsors SAP beteiligt war. 70 Experten aus 25 Vereinen, darunter der FC Bayern München und Manchester City sowie der Deutsche Fußball-Bund und der Slowakische Fußball-Verband, nahmen am Montag und Dienstag am "SAP Sports One Summit" im TSG-Trainingszentrum in Zuzenhausen und der SAP-Zentrale in Walldorf teil.

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Bundesligisten stellten den Teilnehmern aus sechs Nationen vor, wie die TSG-Spieler von den Profis bis zu den jüngsten Junioren mit Hilfe der SAP-Datenverarbeitung im Footbonauten und der Helix ausgebildet werden und wie das Wiener Testsystem für die computergestützte psychologische Diagnostik zum Einsatz kommt. Dr. Peter Görlich, Geschäftsführer für Sport und Innovation, Prof. Jan Mayer, Dr. Sascha Härtel, die führenden Sportwissenschaftler der TSG, und Raffael Hoffner, Koordinator Innovation, verdeutlichten mit ihren Vorträgen, warum die TSG im deutschen Fußball als Innovationsführer für angewandte Trainingswissenschaft angesehen wird. Ermöglicht wird dies durch die enge Partnerschaft mit SAP, dem Weltmarktführer für Unternehmenssoftware, der seit 2013 das Programm Sports One entwickelt.

Im Mittelpunkt des Meetings stand die Digitalisierung möglichst vieler Prozesse von Profi-Vereinen. Die Plattform SAP Sports One kann Daten extrem effektiv verarbeiten und analysieren – aus völlig verschiedenen Segmenten eines Klubs oder eines Verbandes wie zum Beispiel der Leistungsdiagnostik und den Fitnesswerten der Spieler, dem Scouting und der Videoanalyse, aber auch aus den administrativen und organisatorischen Abläufen der Klub-Geschäftsstellen. Das komplette Management von A bis Z kann von Sports One strukturiert aufbereitet werden.

Die TSG als Entwicklungslabor

"Niemand sollte Daten sammeln, wenn er keine Ergebnisse daraus gewinnen kann. Aus den Daten, die bei uns ermittelt werden, ziehen wir relevante Informationen. Bei unserem Bundesliga-Team fließen diese in die Trainingsgestaltung ein. Unsere Trainer machen innovative Trainingsreize daraus", sagte Dr. Görlich. Die für die Belastungssteuerung gewonnenen Daten und Erkenntnisse werden laut Dr. Härtel, Leiter Leistungsdiagnostik bei der TSG, von den Trainern ständig genutzt.

Die TSG Hoffenheim dient der SAP als Entwicklungslabor, in dem Funktionen für Sports One entwickelt, erprobt und optimiert werden. Das Tool Match Insights, ein Bestandteil des Programms, rückte in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, weil die deutsche Nationalmannschaft diese Gegneranalyse auf dem Weg zum WM-Gewinn 2014 nutzte. Sports One ist kein fixes Programm, sondern eine Basisversion, das auf die Bedürfnisse jedes Kunden angepasst werden kann. Erweiterungen für andere Sportarten sind möglich. Außerhalb des Fußball kommt Sports One bereits beim deutsche Eishockeymeister Adler Mannheim zum Einsatz.

Bernd Leukert, Vorstandmitglied für Produkte und Innovation der SAP, erklärte, dass Sportklubs ein Innovationstreiber sind und die bei der TSG Hoffenheim erprobten Ideen und Anwendungen in die Industrie und Wirtschaft transferiert werden können. "Wir haben schon viel aus der TSG-Kooperation gezogen", sagte Leukert. Die vorbildliche Partnerschaft zum Nutzen beider Parteien wird fortgesetzt.

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