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26.10.2015

Huub Stevens neuer TSG-Trainer

Die Bundesliga-Mannschaft der TSG wird künftig von Huub Stevens trainiert. Der 61 Jahre alte Niederländer übernimmt die Position von Markus Gisdol (46), der heute ebenso wie die beiden Co-Trainer Frank Kaspari und Frank Fröhling freigestellt wurde. Stevens erhält einen bis zum 30. Juni 2016 datierten Vertrag.

"Natürlich ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen“, sagt TSG-Direktor Profifußball Alexander Rosen über die Trennung von Markus Gisdol, doch gemeinsam erlebte erfolgreiche Zeiten dürften auch nicht den Blick auf die aktuellen Realitäten verstellen. Saisonübergreifend konnte die TSG im Kalenderjahr 2015 in 27 Bundesliga-Spielen nur sechs Siege erzielen und rangiert nach dem zehnten Spieltag auf Rang 17 der Tabelle.

"Wir haben Ruhe und Geduld bewiesen und Vertrauen in die Arbeit von Markus gehabt", betont Rosen. Nun aber habe man aktiv werden müssen, da es trotz dieser Voraussetzungen der Mannschaft nicht gelang, ihre Qualität entsprechend umzusetzen. Letzten Ausschlag habe die enttäuschende Leistung bei der Heimniederlage am vergangenen Freitag gegen den Hamburger SV gegeben (0:1).

Markus Gisdol übernahm am 2. April 2013 das Team und hat sich insbesondere mit dem Klassenerhalt und einer offensiven Spielweise in der darauffolgenden Saison seine Verdienste erworben. TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp dankte in einem Brief an die Mitarbeiter Markus Gisdol und seinem Trainer-Team für die Arbeit der vergangenen beiden Jahre und bedauerte die zuletzt eingetretene Entwicklung, die den nun getroffenen Entschluss unumgänglich gemacht habe.

Huub Stevens trainierte zuletzt den Liga-Konkurrenten VfB Stuttgart und führte ihn in der vergangenen Saison zum Klassenerhalt. "Wir waren nach den ersten Gesprächen sofort davon überzeugt, dass Huub Stevens die optimale Lösung ist", sagt Rosen. Er habe nicht nur große Erfahrung mit solchen Situationen, sondern könne ein Team auch entsprechend aufrichten und begeistern. Dies wolle man nutzen, um so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zu finden. "Dass die Mannschaft die Qualität dazu hat, davon sind wir alle fest überzeugt", sagt Rosen. Stevens wird von Co-Trainer Alfred Schreuder (42) in den Kraichgau begleitet.

 

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