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PROFIS
17.02.2015

Nadiem Amiri:
"Danach war ich ganz
schön kaputt"

Gegen Wolfsburg feierte Nadiem Amiri sein Bundesliga-Debüt und stand dabei gleich in der Startelf. Auch beim Derby-Sieg gegen den VfB Stuttgart gehörte der 18-Jährige zur Startformation. Bis hierhin eine Karriere im Zeitraffer für
Amiri, der 2012 zur TSG kam, 2014 mit der U19 Deutscher Meister wurde und in der Vorbereitung auf diese Saison erstmals zum Kader der Profis stieß.

Hallo, Nadiem. Du hast als kleiner Junge sicherlich von der Bundesliga geträumt. Wie sahen die Träume damals aus?

Nadiem Amiri: Wahrscheinlich waren die Träume genau die gleichen, wie sie jeder kleine Fußballer hat. Ich wollte immer in der Bundesliga spielen und das so früh wie möglich. Das war schon immer mein Ziel und ich bin froh, dass ich es jetzt geschafft habe.

Seit vergangenem Sommer trainierst du bei den Profis. Wie war die Anfangszeit und wann hast du gemerkt, dass du mithalten kannst?

Amiri: Ich habe schnell gemerkt, dass ich mithalten kann. Natürlich ist es mir am Anfang schwer gefallen, aber die Mannschat hat mich gut aufgenommen und es mir einfach gemacht, mich direkt wohl zu fühlen. In den letzten Monaten habe ich mich gut weiterentwickelt. Wenn ich Tipps brauche oder Fragen haben, helfen mir meine Mitspieler.

Wann und wie hast du erfahren, dass du in Wolfsburg in der Startformation stehst?

Amiri: Das habe ich erst kurz vor dem Spiel bei der Mannschaftsbesprechung erfahren. Ich habe mich gefreut, aber natürlich kam dann erstmal die Nervosität auf. Wolfsburg ist immerhin einer der besten Vereine der Liga. Besonders schön war natürlich, dass ich gleich über 90 Minuten ran durfte. Ich konnte mich während des Spiels steigern, war danach aber auch ganz schön kaputt. Und ein Sieg wäre natürlich auch schöner gewesen zum Einstand.

Willst du uns verraten, was Andre Schürrle nach Spielende zu dir gesagt hat?

Amiri: Er hat mich gefragt, ob es mein ersten Spiel in der Bundesliga war und mir gesagt, ich hätte gut gespielt und solle dran bleiben. Und wir haben ein bisschen über dies und das gequatscht, wir kommen ja aus der gleichen Stadt und kennen uns deshalb schon länger.

Auch gegen Stuttgart standest du wieder in der Startelf...

Amiri: Als junger Spieler ist es natürlich toll, zwei Mal hintereinander in der Startelf zu stehen und das Vertrauem vom Trainer zu bekommen. Das war ein tolles Gefühl und besonders gefreut habe ich mich darüber, dass wir das Spiel dann auch noch für uns entscheiden konnten.

Was hast du dir für den Rest der Rückrunde vorgenommen?

Amiri: Ich möchte so oft wie möglich spielen und im Kader sein. Mein Ziel ist es, so viele Einsätze wie möglich zu bekommen und mich natürlich weiterentwickeln.

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