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FRAUEN
26.07.2014

Emily Evels: "Am Anfang hatte ich tatsächlich Probleme"

Emily Evels spielt seit Juli für die TSG. Bevor die 17-Jährige in den Kraichgau kam, spielte sie für die Shattuck St. Marys High School in den USA. Noch immer schwirren ihr ab und an englische Fußballbegriffe durch den Kopf, ihre neuen Trainer versteht sie aber bestens. Im Interview mit achtzehn99.de stellt sich Evels vor.

Hallo Emily, passiert es dir, dass du auf Englisch denkst oder träumst?

Ab und zu kommt das schon noch vor. Es kommt dabei aber immer ganz darauf an, welche Personen an meinen Gedanken und Träumen teilhaben.


Passiert dir das auch auf dem Fußballplatz? Welche englischen Begriffe sind dir noch besonders hängen geblieben?

(lacht): Am Anfang hatte ich tatsächlich ganz schön meine Probleme und bin oft ins Englische abgedriftet. Am häufigsten musste ich dabei an die Begriffe ‚Come on‘, ‚play back‘, ‚turn‘, ‚shot‘ und ‚time‘ denken. Langsam werden mir die deutschen Fußballbegriffe aber wieder vertraut.

Du warst 1,5 Jahre in den USA. Erzähl‘ uns davon…

Meine Zeit in den USA war eine super Erfahrung. Ich war in Minnesota und habe mich dort sehr wohl gefühlt. In Faribault habe ich die USA kennen gelernt. Ich selbst habe mich in dieser Zeit persönlich und sportlich weiterentwickelt und würde jedem raten, der die Möglichkeit bekommt, ins Ausland zu gehen. Es ist immer etwas anderes, längere Zeit in einem fremden Land zu leben als dort Urlaub zu machen.

Welche fußballerischen Dinge möchtest du dir behalten?

Die Amerikaner haben einen starken Willen, zu gewinnen. Diesen habe ich mir dort angeeignet und möchte ihn gern behalten. Außerdem wird in den USA mit einer Härte gespielt, die ich vorher so nicht gekannt habe. Das ist auch etwas, was ich gerne so fortführen möchte.


Gibt es auch persönliche Eigenschaften aus den USA, die du behalten möchtest?

In den USA bin ich zu einer selbstbewussten Person herangewachsen. Das möchte ich mir natürlich bewahren.

Die Abnabelung von zu Hause war nach deiner Zeit in den USA sicherlich kein Problem mehr?

Nein, gar nicht. Ich bin es durch meine Zeit in den USA schon daran gewöhnt, mit anderen Menschen zusammenzuleben. Es gibt natürlich immer mal wieder Tage, an denen ich gerne bei meiner Familie wäre. Aber jetzt ist es ja zum Glück nicht mehr so weit bis nach Hause.

Was ist eine Perspektivspielerin?

Als Perspektivspielerin trainiere ich während der Vorbereitung bei der ersten Mannschaft mit, gehöre aber zum Kader der zweiten Mannschaft. Wenn meine Leistung stimmt und ich die Trainer überzeuge, kann ich den Sprung in den Kader der ersten schaffen.


Was möchtest du aus der Perspektive machen?

Mein Ziel ist es natürlich, in der ersten Mannschaft zu spielen. Wenn ich das nicht auf Anhieb schaffe, möchte ich in der 2. Bundesliga überzeugen. Mir ist wichtig, viel Spielzeit zu bekommen und mehr Erfahrungen zu sammeln.

Wie sind deine ersten Eindrücke der beiden Mannschaften?

Ich fühle mich hier sehr wohl. Beide Mannschaften haben es mir einfach gemacht, mich hier schnell einzuleben. Ich habe bis jetzt nur gute Eindrücke gesammelt und das Training macht mir viel Spaß.

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