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09.02.2012

TSG 1899 Hoffenheim und Holger Stanislawski gehen getrennte Wege

Holger Stanislawski ist nicht länger Trainer des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim. Coach und Vereinsführung einigten sich, in Abstimmung mit den Gesellschaftern und dem Beirat des Clubs, am Donnerstagvormittag und im Anschluss an die Niederlage im Pokal-Viertelfinale gegen Greuther Fürth einvernehmlich auf eine Auflösung des bis zum 30. Juni 2014 datierten Vertrages.

Manager Ernst Tanner erläutert: „Wir schätzen Holger Stanislawski als Menschen und als fachkundigen Trainer. Doch nach einem langen, konstruktiven Gespräch mit ihm sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, die Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten zu beenden. Die jüngsten sportlichen Entwicklungen waren hierfür sicherlich ausschlaggebend.

Dietmar Hopp äußerte sich wie folgt zum Abschied von Holger Stanislawski: „Ich bedaure sehr, dass die Mission von Holger Stanislawski zu diesem Zeitpunkt bereits beendet ist. Ich glaube nach wie vor, dass es die richtige Entscheidung war, ihn zur TSG zu holen und ich verstehe die Enttäuschung über seinen Abschied sehr gut, denn auch für mich ist er menschlich einfach außergewöhnlich. Gleichwohl war ein Negativtrend seit dem Herbst unverkennbar und die Mannschaft machte zunehmend einen verunsicherten Eindruck. Ich hoffe, dass der neue Trainer das Ruder wieder herumreißen kann und die Köpfe der Spieler frei kriegt, damit die TSG wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommt.“

Vor der Pokalniederlage gegen den Zweitligisten aus Fürth holte die TSG in der Bundesliga zuletzt einen Sieg aus den vergangenen zehn Spielen. Mit Holger Stanislawski verlassen auch die Co-Trainer André Trulsen und Klaus-Peter Nemet die TSG.

Das nicht öffentliche, regenerative Training der Lizenzspieler-Mannschaft am Donnerstag wird von den Trainern aus dem Athletik-Bereich geführt.

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