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AKADEMIE
16.03.2011

U19-Trainer Guido Streichsbier verlässt Hoffenheim zum Saisonende

Nach einem Beschluss der sportlichen Leitung und des Beirats beendet 1899 Hoffenheim zum Saisonende die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Trainer der U19 Guido Streichsbier. In der kommenden Spielzeit übernimmt Alfons Higl die Geschicke der U19-Bundesligamannschaft.

Guido Streichsbier hat sich in seiner Arbeit bei 1899 Hoffenheim durch sein außerordentliches Engagement und die tollen Erfolge wie die Deutsche Meisterschaft der U17 im Jahre 2008 und den DFB-Pokalsieg 2010 ausgezeichnet. In der guten Entwicklung der Hoffenheimer Nachwuchsarbeit hat Streichsbier von 2004 bis heute einen entscheidenden Anteil. Manager Ernst Tanner, Bernhard Peters, Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung, und der sportliche Leiter Alexander Rosen bedanken sich bei Streichsbier ausdrücklich für seinen überdurchschnittlichen Einsatz und die erzielten Erfolge.

„Durch diese personelle Veränderung wollen wir die Weiterentwicklung der achtzehn99 AKADEMIE dynamisch vorantreiben, um die zielgerichtete Ausbildung junger Nachwuchstalente für die Profimannschaft noch erfolgreicher zu gestalten", betont Peters. „1899 Hoffenheim ist stolz, mit Alfons Higl ab der Saison 2011/12 einen überaus kompetenten Nachfolger für seine U19-Bundesligamannschaft gefunden zu haben", sagt Rosen, der sich von Higls Verpflichtung einen zusätzlichen Schub in der achtzehn99 AKADEMIE verspricht.

Alfons Higl, geboren am 17. Dezember 1964 in Aindling, begann seine Profi-Laufbahn in der 2. Bundesliga beim SC Freiburg und absolvierte später über 170 Bundesliga-Spiele für den 1.FC Köln (1989 bis 1995), ehe er seine aktive Laufbahn bei Fortuna Köln ausklingen ließ. Zu den Karrierehöhepunkten zählen die deutsche Vizemeisterschaft 1990 und das DFB-Pokal-Finale 1991 gegen den SV Werder Bremen (4:5 n.E.). Als Trainer war der 46-jährige Familienvater zunächst beim FC Augsburg, dem VfL Wolfsburg und TSV 1860 München aktiv. Zur Saison 2006/07 wechselte der Fußballlehrer als Co-Trainer von Armin Veh zum VfB Stuttgart, wo er auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft gewann und anschließend Champions-League-Erfahrung sammelte. Zuletzt stand Higl als Co-Trainer beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. „Ich habe bereits bei meinen früheren Stationen intensiv im Nachwuchsbereich gearbeitet und es war mein ausdrücklicher Wunsch, wieder bei der Ausbildung von Talenten mitwirken zu dürfen", freut sich Higl auf seine neue Aufgabe.

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