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24.08.2010

Sebastian Rudy: „Es war der richtige Moment zu wechseln“

Das blaue Oberteil mit dem Logo von 1899 Hoffenheim ziert ab sofort die Brust von Neuzugang Sebastian Rudy. Beim ersten Training mit seinen neuen Teamkollegen am Dienstvormittag trug der 20-Jährige erstmals Blau.

Eine kurze Hose, ein Trainingssweatshirt, die Haare aus dem Gesicht gebunden: Sebastian Rudy betrat um kurz nach halb elf zum ersten Mal den Trainingsplatz an der Horrenberger Straße. Gemeinsam mit Peniel Mlapa zeigte er den zahlreichen Schaulustigen einige Ballkünste beim Aufwärmen. Während auf den Neuzugang im Anschluss ein kleiner Parcours wartete, drehten seine Teamkameraden am oberen Platz ihre Runden, ehe ein Abschlussspiel die morgendliche Einheit beschloss. „Ich hatte eine schöne Zeit beim VfB, habe dort viel gelernt. Aber ich glaube, dass jetzt der Moment war zu wechseln. Ich möchte mich weiterentwickeln und dafür brauche ich mehr Spielzeit. Die Chance zu spielen ist in Hoffenheim größer als in Stuttgart", diktierte Rudy nach seiner ersten Einheit in die Mikrophone und Notizblöcke der Journalisten. Unter Trainer Markus Babbel habe er sich einen Stammplatz erkämpft, erzählt er. Doch Christian Gross gab ihm nur wenig Einsatzzeit.

Hoffenheim griff dankend zu und stattete den Mittelfeld-Allrounder mit einem Vertrag bis ins Jahr 2014 aus. „Wir haben in der Vergangenheit beste Erfahrungen gemacht mit beim VfB ausgebildeten Spielern", erzählt Rangnick von den Glücksgriffen Beck und Weis, die den Sprung zum Nationalspieler geschafft haben. Bei Rudy schätzt der Chef-Trainer in erster Linie seine Flexibilität. „Sebastian kann bei uns auf allen drei Sechserpositionen spielen. Jetzt geht es einfach darum, ihn zu integrieren und dass er in absehbarer Zeit für uns eine richtige Hilfe darstellt."

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