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17.01.2018

Neujahrsempfang: "Sie sind Teil der TSG-Familie"

Die TSG hat ihre Partner, Sponsoren und Freunde am Dienstagabend zum Neujahrsempfang in Blau und Weiß eingeladen. Knapp 500 Personen strömten in die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena, wo sie einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Sinsheimer Stadions bekamen. Sie wurden im Bauch der Arena im Mannschaftsbereich vom kompletten Profikader der TSG empfangen und anschließend von ZDF-Moderator Sven Voss im Business Club durch einen kurzweiligen, informativen Abend geführt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die zehnte Bundesliga-Saison der TSG, die aktuell in vollem Gange ist. Am 16. August dieses Jahres jährt sich das erste Hoffenheimer Bundesliga-Spiel zum zehnten Mal. Damals gewann "Hoffe" durch Tore von Vedad Ibisevic (2) und Demba Ba mit 3:0 gegen Energie Cottbus. Seither ist viel passiert. Sehr viel. Von der Herbstmeisterschaft bis zur Last-Minute-Rettung, von der Einstellung des jüngsten Trainers der Bundesliga-Geschichte bis zur erstmaligen Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb.

Viele Partner und Sponsoren sind seit der ersten Bundesliga-Minute dabei, weshalb sie von TSG-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich ein ganz besonderes Präsent erhielten. Ein Patchwork-Trikot bestehend aus TSG-Trikots der vergangenen zehn Bundesligajahre. Jedes ein Unikat. Dr. Görlich hatte die Gäste zuvor im Stadion begrüßt und betont, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren für die TSG ist. "Sie fordern uns und bringen uns weiter. Sie spornen uns im täglichen Austausch an, uns nicht nur einen Überblick zu verschaffen, sondern den Durchblick zu bekommen. Deshalb ist uns dieser Abend sehr wichtig. Wir machen nicht einfach nur das Stadion auf und lassen unsere Partner herein, sondern wir veranstalten ein Event, bei dem die komplette Führung des Klubs und der gesamte Lizenzspielerkader anwesend ist. Ich glaube, das ist für einen Bundesligisten etwas Besonderes. Ich bin stolz, sagen zu können, dass wir wirklich eine TSG-Familie sind und wir wollen Ihnen zeigen, dass sie ein Teil dieser Familie sind."

Auch Jörg Albrecht, Oberbürgermeister der Stadt Sinsheim, begrüßte die Gäste und erinnerte daran, wo die TSG herkommt: "Wenn ich vor ungefähr zehn Jahren im Sommerurlaub gefragt wurde, wo ich herkomme, habe ich immer geantwortet: 'Aus der Nähe von Heidelberg'. Das habe ich mir dann irgendwann abgewöhnt und gesagt: 'Sinsheim.' Irgendwann habe ich mich dann mal getraut und gesagt: 'Hoffenheim'. Viele haben dann geantwortet, dass sie nun wüssten, wo das liegt: 'In der Nähe von Mannheim.' Das war dann ganz schlimm. Mittlerweile kennen die Menschen Sinsheim und Hoffenheim, sie kennen die Arena direkt an der A6. Wir haben es geschafft. Hier ist in den vergangenen zehn Jahren wirklich etwas gewachsen."

Gewachsen sind nicht nur die Beziehungen der TSG zu ihren Partnern, gewachsen ist auch das Netzwerk unter den Sponsoren und Freunden des Klubs. Diese Beziehungen wurden im Anschluss an den offiziellen Teil bei Musik und erstklassigem Essen gepflegt.

Die Aussagen des Abends

Dr. Peter Görlich: "Ich denke, wir können stolz auf zehn Jahre Bundesliga zurückblicken. Vor allem auch, weil es zehn Jahre ohne Unterbrechung sind. Das haben nicht so viele Teams geschafft. Wir haben außergewöhnliche Spielerpersönlichkeiten hervorgebracht und gemeinsam mit jungen Menschen sehr vieles erreicht. Das ist phänomenal. Eine tolle Geschichte. Wir freuen uns alle, wenn wir Ihnen unvergessliche Momente bescheren können und ich kann Ihnen versichern, dass uns zehn Jahre nicht genug sind, dass wir weiter an der TSG arbeiten und dass wir dabei alle sehr ehrgeizig sind. Man kann sich an den Erfolg der vergangenen beiden Jahre gewöhnen."

Sven Voss: "Mein Sohn hat von Lutz Pfannenstiel eine Regenjacke der TSG bekommen und die trägt er. Ich habe beobachtet, wie er sich damit bewegt - zwischen all den Jungs, die die Sachen anderer Klubs tragen. Und ich kann Ihnen berichten, er wurde nicht beschimpft. Die TSG ist akzeptiert. Ich glaube, das zeigt auch, wie weit die TSG in den vergangenen zehn Jahren gekommen ist."

Alexander Rosen: "Die vergangenen beiden Jahre waren die erfolgreichsten in der bisherigen TSG-Geschichte. Wir haben das mit vielen eigenen Spielern aus unserer Akademie geschafft und wir haben gleichzeitig hohe Transfererlöse erwirtschaftet. Deshalb glaube ich, dass wir heute sehr gut dastehen. Für uns ist es ganz wichtig, dass wir Talente entwickeln. Nicht nur auf dem Platz, sondern auf allen Ebenen. Irgendwann muss man diesen Talenten eine Chance geben - nur dann erfährt man, ob sie es können. Auf dem Platz ist Dennis Geiger das aktuell beste Beispiel. Er hat schon ein Jahr mit der Mannschaft trainiert und wurde auf die Bundesliga vorbereitet, ehe Julian Nagelsmann ihn aufgestellt hat. Unser Trainer ist dann auch mutig und bringt so einen jungen Spieler an der Anfield Road in Liverpool von Anfang an. Das ist unser Weg. Das ist der Weg, den Dietmar Hopp vorgegeben hat. Abseits des Platzes gehen auch viele diesen Weg - ob es Torwarttrainer, Scouts oder Analysten sind. Auch Julian und ich entstammen unserer Akadamie, haben dort zeitgleich angefangen und sind unseren Weg gegangen. Ich bin der TSG dankbar, dass ich hier meine Chance bekommen habe."

Julian Nagelsmann: "An den Aufstieg der TSG kann ich mich nicht erinnern, aber an die erste sehr erfolgreiche Saison schon. Ich war in München bei 1860 und wusste, da ist irgendwo ein Emporkömmling - bei Heidelberg. Kurz darauf wechselte dann Ernst Tanner von 1860 zur TSG; dann habe ich mich mehr mit dem Klub beschäftigt. Die Spielweise, die Ralf Rangnick und sein Team damals auf den Platz gebracht haben, hat mich beeinflusst und ich habe mich dann auch intensiver mit ihr beschäftigt, als ein Wechsel in den Nachwuchsbereich der TSG im Raum stand. Ich war damals in einem noch zarteren Alter als ich es heute bin und musste noch mehr lernen, als ich es heute muss."

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