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AKADEMIE
11.06.2019

U12 in Baunatal auf dem Treppchen

Beim hervorragend besetzten 6. U12 Champions Pfingstcup in Baunatal belegte die U12 einen starken dritten Platz. Das Team von Trainer Arne Stratmann setzte sich im 64 Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeld gegen zum Teil internationale Konkurrenz durch und blieb dabei ungeschlagen sowie ohne Gegentreffer.

In der Vorrundengruppe blieben den Hoffenheimern die Hochkaräter noch erspart, hierzu zählten etwa der Fulham FC, Eintracht Frankfurt, Sparta Rotterdam, Crystal Palace, Norwich City, die Blackburn Rovers, Hannover 96, Fortuna Düsseldorf, der VfL Bochum, Eintracht Braunschweig, der SV Sandhausen, RW Essen, der VfR Aalen, die Stuttgarter Kickers, der FSV Frankfurt oder Kickers Offenbach.

Mit drei klaren Erfolgen gegen den Athletic FC aus Windhoek/Namibia (4:0), die JSG Hoher Hagen (2:0) und Eintracht Baunatal (2:0) zogen die Stratmann-Schützlinge mühelos in die Zwischenrunde ein, in die sie das Ergebnis gegen Hoher Hagen mitnahmen und am selben Tag schließlich noch den KSV Baunatal (1:0) und Norwich City (2:0) bezwangen. Fünf Zu-null-Siege bedeuteten die Qualifikation für die Champions Runde.

Hier behielten die Hoffenheimer zunächst erneut gegen den KSV Baunatal, der mit zwei Mannschaften am Start war, die Oberhand (1:0) und schlugen auch die Reinickendorfer Füchse aus Berlin mit 2:0, ehe es gegen Rheinsüd Köln den ersten kleinen Dämpfer gab (0:0).

Im Viertelfinale, wo der Nachwuchs des Premier-League-Klubs Crystal Palace wartete, waren die Hoffenheimer aber wieder voll da und zeigten dabei gegen körperlich, aber auch fußballerisch starke Londoner eine tolle Leistung sowie ansehnliche Spielzüge. Zwei Mal trafen die „Stratmänner“ den Pfosten, zwei Mal aber auch ins Tor. „In diesem Spiel haben wir vor allem kämpferisch überzeugt“, lobte der Trainer sein Team nach dem 2:0-Sieg, der den Halbfinaleinzug bedeutete.

Im Duell mit dem VfL Bochum boten die Hoffenheimer wiederum eine ordentliche Vorstellung und kontrollierten die Partie, auch wenn sie nur selten torgefährlich wurden. „Es waren jedoch genügend Gelegenheiten da, um das Match zu entscheiden, der VfL kam in der regulären Spielzeit zu keiner echten Chance“, so Stratmann, der dann hilflos mit ansehen musste, wie die Bochumer im Neunmeterschießen das bessere Ende für sich behielten.

Mit gehöriger Wut im Bauch – schließlich wussten sie, dass der Turniersieg durchaus möglich gewesen wäre – gingen die Hoffenheimer dann ins Spiel um Platz drei, wo sie Hannover 96 hochverdient mit 1:0 bezwangen und es dabei verpassten, das Endergebnis deutlicher zu gestalten.

„In elf Spielen und 220 Spielminuten gegen starke Gegner ohne Niederlage und Gegentor zu bleiben, spricht für sich“, so Stratmann. „Es war wirklich beeindruckend, wie die Jungs gemeinsam als Team clever und leidenschaftlich verteidigt haben. Gleichzeitig haben wir es geschafft, uns gegen überwiegend sehr tiefstehende Gegner zahlreiche Chancen herauszuspielen und viele Tore zu schießen. Natürlich hätten wir gerne den Turniersieg mitgenommen, unterm Strich überwiegt aber der Stolz auf die gezeigte Leistung und die Entwicklung, die die Spieler im Laufe der U12-Saison genommen haben“, zog der U12-Trainer ein zufriedenes Fazit.

 

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