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ALLGEMEIN
06.06.2019

TSG ist Bewegung: Riesiger Andrang in Namibia

Im Rahmen der nachhaltigen Zukunftsstrategie „TSG ist Bewegung“ veranstaltete die TSG Hoffenheim Ende Mai ein dreitägiges Fußball-Camp in Namibia. Schwerpunkt bei dem gelungenen Projekt war neben der fußballerischen Entwicklung auch der Umgang mit der Umwelt.

"Fußball für Umwelt". Unter diesem Motto stand das dreitägige Fußball-Camp der TSG Hoffenheim in Namibia. Und der Andrang in der Hauptstadt Windhoek war riesig: 60 Kinder und 20 Trainer/Lehrer nahmen an der Veranstaltung teil. "Es war eine sehr gelungene Reise und das Camp hat wieder einmal viel Spaß gemacht", sagt Sebastian Bacher, Leiter TSG Fußballschule. Der 31-Jährige leitete das Camp gemeinsam mit den beiden Trainern Nadine Gayer und Maximilian Roth.

Zum Auftakt am Freitag (24. Mai) reisten der deutsche Botschafter Christian-Matthias Schlaga sowie die beiden Ministerinnen für Bildung und Kultur, Anna Nghipondoka, und Sport und Jugend, Agnes Tjongarero, an. Nach einer großen Eröffnungsfeier stand drei Tage lang die Verbindung von Umweltbildung und Fußballtraining im Mittelpunkt. Aufgrund von Klimawandel, Artensterben und globaler Müllproblematik sollten die Kinder ein ökologisches Verständnis bekommen und Verbesserungsvorschläge zum Beispiel in Form einer musikalischen Präsentation oder über Quizfragen erarbeiten. "Uns war es wichtig, dass wir den Fußball nutzen, um Umweltinhalte zu transportieren. Als Beispiel haben wir ein Umweltturnier veranstaltet, bei dem die Kinder nicht nur Punkte für erzielte Tore, sondern auch für richtig beantwortete Fragen bezüglich der Umwelt bekommen haben", sagt Bacher.

Am Sonntag (26. Mai) bereiteten die namibischen Trainer die Übungseinheiten vor und erhielten anschließend von den Betreuern der TSG ein Feedback. Die Resonanz war aus Sicht von Sebastian Bacher ausschließlich positiv: "Wir freuen uns, dass wir Kinder, Lehrer, Schulen und Organisationen in Namibia erneut unterstützen konnten. Afrika ist sowohl Ausgangspunkt als auch Steckenpferd unseres internationalen Engagements. Wir haben auch in Zukunft weitere Camps und Ausbildungsinitiativen geplant."

Das Fußball-Camp, das im Rahmen der nachhaltigen Zukunftsstrategie "TSG ist Bewegung" veranstaltet wurde, diente als ein weiterer Schritt in der Partnerschaft der TSG Hoffenheim und des Bundesentwicklungsministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Seit September des vergangenen Jahres engagieren sich beide Seiten für die Entwicklung in Afrika. Zum Engagement gehören neben dem BMZ noch weitere Partner. So arbeitet die TSG zudem im Rahmen der Umsetzung konkreter Projekte mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der namibischen NGO EduVentures und DV-Systems zusammen. Das IT-Unternehmen DV-Systems unterstützt das Afrika-Engagement der Hoffenheimer im Allgemeinen und das Projekt in Windhoek im Speziellen. Als Dank für die Hilfe erhielt der TSG-Partner ein Logo-Branding auf den Trikots und T-Shirts der Teilnehmer.

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