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11.05.2019

Bicakcic: "Wir haben noch etwas vor"

Das sagten die Spieler und Trainer nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen.

Ermin Bicakcic: "Wir haben das Spiel weitestgehend dominiert, stehen aber mit leeren Händen da. Die Enttäuschung ist riesig. Natürlich wollten wir den Sieg einfahren und haben eigentlich ein gutes Spiel gezeigt, aber halt am Ende verloren. Wir hatten nach dem 0:1 genug Chancen, aber waren nicht konsequent genug. Das ist schade und sehr ärgerlich. Jetzt gilt die volle Konzentration auf das Spiel in Mainz. Wir haben noch etwas vor."

Kevin Vogt: "Wir sind natürlich enttäuscht über den Spielverlauf. Wir schießen uns das Gegentor quasi selbst rein, hatten Bremen im Griff, bekommen dann das Tor und rennen dem 0:1 hinterher. Das ist ziemlich deprimierend. Wir hätten gern einen Dreier geholt, um Julian gebührend zu verabschieden. Jetzt müssen wir die Punkte nächste Woche holen. Man sieht auf dem Rasen, dass wir wollen. Die Truppe lebt, das haben wir gezeigt, nur leider keine Punkte geholt. Wir müssen in Mainz gewinnen und wir werden alles dafür tun."

Oliver Baumann: "Wir wollten natürlich für uns und für Julian einen Heimsieg einfahren. Wir haben viel versucht, aber der Ball wollte nicht rein. Es war ein bisschen unglücklich, der Ertrag fehlte heute. Der Wille stimmte und wir haben alles reingeworfen, wurden aber bestraft."

Kerem Demirbay: "Wir dominieren das Spiel 70 Minuten lang und haben genug Chancen auf das 1:0. Wir haben viel investiert und hätten mindestens ein Tor verdient gehabt, aber leider ist es uns nicht gelungen. Es zieht sich durch Saison, dass Abpraller nicht zu uns fallen. Hoffentlich haben wir im letzten Spiel dann so viel Glück, dass es für den Europapokal reicht."

Julian Nagelsmann: "Wir haben über weite Strecken ein ganz gutes Spiel gemacht. In der ersten Hälfte war es nicht ganz einfach, Chancen herauszuspielen. Wir haben viele gute Umschaltsituationen liegen gelassen. Das Offensivspiel von Bremen hatten wir aber vollkommen im Griff. Dann schießen wir leider ein 'Eigentor'. In der zweiten Hälfte war es etwas offener. Wir hatten ein paar gute Chancen, aber jeder abgewehrte Ball ist einem Bremer vor die Füße gefallen. Das zieht sich leider durch die ganze Saison. Der Abschied ist natürlich bescheiden. Ich bedanke mich bei den Fans für die Zeit in diesem wunderbaren Klub. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt und komme auch sehr gern als Auswärtstrainer oder auch privat in diese wundervolle Region zu diesen wundervollen Menschen. Ich werde die Zeit auf jeden Fall vermissen."

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Es war ein aufregendes Spiel. Beide Mannschaften hatten den ein oder anderen Spieler zu ersetzen. Wir haben es über 70 Minuten für unsere Verhältnisse gut verteidigt und haben auch die ein oder andere Konterchance liegengelassen. Die letzten zehn bis 15 Minuten war es nur noch ein leidenschaftlicher Kampf. Da kann das Spiel natürlich noch anders ausgehen."

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