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15.01.2020

Akpoguma verlängert bis 2024

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim arbeitet an einem zukunftsorientierten Kader und hat einen weiteren ambitionierten Spieler langfristig an den Verein gebunden. Kevin Akpoguma verlängert seinen Vertrag im Kraichgau vorzeitig bis 30. Juni 2024. Sein ursprünglicher Kontrakt wäre im Sommer 2021 ausgelaufen.

„Akpo ist ein extrem zielstrebiger Spieler, der sich über unsere U23 und zwei Leihstationen zum verlässlichen Bundesliga-Profi entwickelt hat. Er ist ein starker Charakter, mit klarem Kopf und herausragender Mentalität“, sagt Alexander Rosen. Akpoguma verkörpere den Typus des modernen Verteidigers – mit einer unglaublichen Athletik. „Seine Unterschrift ist ein klares Bekenntnis zur TSG und deren Weg“, sagt Rosen. 

„Ich betone es immer wieder gern, dass ich in Hoffenheim das perfekte Umfeld für mich vorfinde und dementsprechend auch dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen bin“, bekräftigt Akpoguma.

Ein dramatischer Unfall hatte im April 2017 dafür gesorgt, dass dem Verteidiger bundesweite Aufmerksamkeit zuteilwurde. Während der Zweitligapartie gegen den FC St. Pauli prallte Kevin Akpoguma, der von 2015 bis 2017 an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen war, unglücklich mit einem Gegenspieler zusammen und zog sich dabei einen Bruch des ersten Halswirbels zu. „Es sah zunächst nicht gut aus. Die Ärzte wussten nicht, ob der Wirbel wieder zusammenwächst, er war komplett durchgebrochen, das war kurz vor knapp“, sagt Akpoguma, der bei der TSG seine Reha absolvierte und bereits nach 86 Tagen wieder auf den Trainingsplatz zurückkehrte, damals: „Das war ein kleines Wunder, wofür ich der TSG und allen Mitarbeitern, die mich unterstützt haben, nach wie vor dankbar bin.“ Am 22. Oktober 2017 feierte er im Spiel beim VfL Wolfsburg sein Bundesliga-Debüt. 

Mittlerweile blickt der in Neustadt an der Weinstraße geborene Verteidiger auf 40 Bundesliga-Einsätze, zwei Champions-League-Spiele und eine DFB-Pokal-Partie für die TSG zurück. Im Juli 2013 war er aus Karlsruhe zur TSG gewechselt und wurde kurz darauf mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold in der Altersklasse U18 ausgezeichnet. Nach einer zweijährigen Leihe zum damaligen Zweitligisten Fortuna Düsseldorf wechselte der Innenverteidiger 2017 zurück nach Hoffenheim. In der Rückrunde 2019 wurde der Verteidiger dann an Hannover 96 ausgeliehen, um Spielpraxis zu bekommen. 

„Junge, vielversprechende Talente über diesen Weg weiter für die Bundesliga vorzubereiten, hat sich aus unserer Sicht als Erfolg erwiesen und auch Kevin geholfen, das Rüstzeug für die Aufgaben bei den Profis zu bekommen", sagt Rosen.

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