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FRAUEN
02.12.2019

U20 siegt spät in Potsdam

Im U20-Duell mit dem 1. FFC Turbine Potsdam holte die TSG am Sonntagmittag drei wichtige Punkte. Nach einer nahezu ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der Paulina Krumbiegel (25.) für die Führung sorgte, die Potsdam kurz vor der Pause egalisierte, gewannen die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang die Oberhand. Doch die Hoffenheimerinnen zeigten sich effizient und nach einem Eigentor der Turbine (71.) sowie dem erneuten Ausgleich (80.) trafen Krumbiegel (87.) und Jennifer Klein (90. +1) zum etwas glücklichen Sieg.

Nicht nur die Bundesligateams der TSG und des 1. FFC Turbine Potsdam trafen am Sonntag aufeinander. Auch die U20-Teams begegneten sich, Sieger waren im Zweitliga-Duell ebenfalls die Hoffenheimerinnen. „Zugegebenermaßen hat aber nicht die bessere Mannschaft gewonnen“, mussten sich Siegfried Becker und Lena Forscht nach dem in der Schlussphase errungenen 4:2-Erfolg eingestehen. „Potsdam hat im zweiten Durchgang mehr investiert und hatte deutlich mehr Ballsicherheit.“ Die Partie startete allerdings ausgeglichen. Die U20 der TSG erarbeitete sich etwas mehr Ballbesitz, doch die Gastgeberinnen kamen durch schnelle Umschaltaktionen zu den besseren Chancen. Die Hoffenheimerinnen spielten zwar ebenfalls immer wieder planvoll nach vorne, doch die entscheidende Durchschlagskraft in der Gefahrenzone fehlte. In der 25. Minute kam Paulina Krumbiegel im Strafraum zu Fall, den Elfmeter verwandelte die Gefoulte selbst zur Führung für die TSG. Am Spielgeschehen änderte der Treffer jedoch nichts und kurz vor der Halbzeit überwand Potsdams Marlene Müller TSG-Torhüterin Louisa Binley nach einem langen Ball mit einem Heber (45.) zum Ausgleich.

Auch der zweite Durchgang startete ausgeglichen, doch mit zunehmender Spieldauer riss die Turbine die Partie immer mehr an sich. „Potsdam hat der Begegnung seinen Stempel aufgedrückt und war in dieser Phase deutlich passsicherer als wir“, mussten Becker und Forscht zugeben. Die Gastgeberinnen kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der TSG, scheiterten aber ein ums andere Mal aus aussichtsreicher Position. Wie aus heiterem Himmel gelang dem Team von Becker und Forscht dann aber die erneute Führung. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld tauchte Judith Steinert, die nach langer Verletzungspause ihr Comeback feierte, frei am langen Pfosten auf. Aus kurzer Distanz schob die Verteidigerin den Ball an die Latte, von dort prallte er an die Füße einer Potsdamerin und ins leere Tor (71.). Doch die Turbine spielte fortan weiter munter nach vorne und belohnte sich mit dem erneuten Ausgleich (80.). „Die Schlussphase war dann wieder ausgeglichener, die Chancen der Turbine waren nicht mehr so hochkarätig“, so das U20-Trainerduo. Die TSG erkämpfte sich wieder mehr Bälle und nach einer Flanke traf Paulina Krumbiegel kurz vor Schluss per Kopf zur Führung (87.). Diese baute Jennifer Klein mit einem Schuss aus 15 Metern nach einem Eckball sogar noch aus (90. +1). „Schon oft haben wir keine Punkte geholt, obwohl wir welche verdient gehabt hätten“, erklärten Becker und Forscht. „Dieses Mal hatten wir aufgrund der zweiten Halbzeit auch etwas Glück.“ Die U20 der TSG beendet die Hinrunde in der 2. Bundesliga mit fünf Siegen, fünf Unentschieden und drei Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz. Schon am kommenden Sonntag (11 Uhr) starten die Hoffenheimerinnen beim BV Cloppenburg in die Rückrunde.

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