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17.12.2019

TSG gewinnt in Berlin

Drei hart erkämpfte Punkte: Dank der Treffer von Ihlas Bebou und Christoph Baumgartner hat die TSG Hoffenheim 2:0 (0:0) beim 1. FC Union Berlin gewonnen. Nach dem Tor von Bebou in der 56. Minute traf Baumgartner nach einem klasse Solo von Howie Nordtveit in der 90. Minute und entschied das Spiel.

Personal und Taktik:

Im Vergleich zur 2:4-Niederlage gegen den FC Augsburg veränderte Cheftrainer Alfred Schreuder seine Startelf auf zwei Positionen. Stefan Posch und Benjamin Hübner ersetzten Ermin Bičakčić sowie Kevin Akpoguma in der Innenverteidigung und bildeten gemeinsam mit Pavel Kadeřábek und Robert Skov die Viererkette vor Torwart Oliver Baumann. Im Mittelfeld begannen erneut Florian Grillitsch, Diadie Samassékou und Sebastian Rudy. Auch die offensive Dreierreihe mit Ihlas Bebou, Andrej Kramarić und Sargis Adamyan blieb unverändert.

Nach genau einer Stunde wechselte die TSG zum ersten Mal: Howie Nordtveit ersetzte Samassékou positionsgetreu. Vier Minuten später gab es den nächsten Wechsel: Ermin Bičakčić kam für Kadeřábek, Posch rückte dafür auf die Rechtsverteidigerposition. Für die letzten Minuten kam Christoph Baumgartner ins Spiel. Er ersetzte Adamyan (85.).

Die Szene des Spiels:

Die 83. Minute: Andersson kam aus zentraler Position elf Meter vor dem Tor frei zum Abschluss, aber Oliver Baumann reagierte überragend, verhinderte den Ausgleich und ermöglichte das späte 2:0 durch Baumgartner.

Die Zahl des Spiels: 444

Nach 444 Minuten ohne Gegentor an der Alten Försterei sorgte der Treffer von Ihlas Bebou dafür, dass Unions Keeper Rafael Giekiwicz zum ersten Mal seit dem 27. September in einem Heimspiel wieder hinter sich greifen musste.  

Aufstellungen:

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Hübner, Subotic (80. Abdullahi) – Trimmel, Andrich, Gentner, Lenz – Ingvartsen (68. Bülter) – Andersson, Ujah (68. Polter)

TSG Hoffenheim: Baumann – Kadeřábek (64. Bičakčić), Posch, Hübner, Skov – Grillitsch, Samassékou (60. Nordtveit) – Rudy – Bebou, Kramarić, Adamyan (85. Baumgartner)

Tore: 0:1 Bebou (56.), 0:2 Baumgartner (90.)

Der Spielfilm

13

Auf einmal die erste Berliner Großchance. Klasse Hereingabe von der linken Seite auf Ujah, der in der Mitte aus elf Metern zum Abschluss kam, aber frei vor Baumann nicht das Tor traf.

40

Das musste die Führung sein: Rudy schickte Bebou steil, der in einer Eins gegen Eins Situation die Übersicht bewahrte und clever auf Kramarić wartete. Der Kroate war nach dem Zuspiel frei vor Gikiwiecz, schoss aber drüber.

56

Bebou dribbelte vor dem Strafraum erst einen Spieler aus und schoss dann aus mehr als 20 Metern aufs Tor. Sein Abschluss wurde noch abgefälscht und senkte sich über Gikiewicz ins Tor.

74

Größte Chance auf den Ausgleich: Polter legte eine Flanke mit dem Kopf auf Gentner zurück, der sofort abschloss, aber aus 16 Metern daneben zielte.

83

Was für eine Parade von Baumann: Andersson kam aus elf Metern frei zum Abschluss und knallte den Ball unter die Latte. Baumann riss den Arm aber sensationell nach oben und verhinderte mit einem Weltklasse-Reflex den Ausgleich.

90

Was für ein Solo von Nordtveit: Der Norweger dribbelte mehrere Unioner aus und hatte dann noch die Übersicht für den besser platzierten Baumgartner. Der Österreicher blieb vor dem Tor eiskalt und traf per Außenrist.

Daten & Fakten zum Spiel »

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