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04.12.2019

Skov: „Wir wollen mehr“

Robert Skov hat sich seit seinem Wechsel im Sommer aus Kopenhagen nach Hoffenheim als Stammspieler etabliert. Der Däne spielt in der Nationalmannschaft auf dem rechten Flügel, bei der TSG bearbeitet der gelernte Angreifer nun die linke Außenbahn. Im Interview mit achtzehn99.de spricht der 23-Jährige über seine ersten Monate bei der TSG, den Positionswechsel und die Zielsetzung bis Weihnachten.

Ihr habt sechs Pflichtspiele nacheinander gewonnen, danach zu Hause in zwei Spielen einen Punkt geholt. Wie ist die Stimmung?

„Wir sind nicht zufrieden mit den beiden Partien. Aber in Kabine und Verein ist die Stimmung gut, wir trainieren sehr konzentriert und sind auf dem richtigen Weg. Wir sind immer noch ein neues Team, unser Start war dennoch gut. Aber wir wollen mehr, zudem gute Spiele zeigen und Punkte holen. Das ist uns in den vergangenen beiden Duellen nicht gelungen und damit sind wir nicht glücklich.“

Wie lautet die Zielsetzung bis Weihnachten?

„Es geht nicht um eine fixe Punktzahl. Wir gehen so in die Spiele, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen. Dafür müssen wir als Mannschaft noch besser werden – und dafür trainieren wir in jedem Training.“

Du bist im Sommer aus Kopenhagen zur TSG gewechselt. Nun hast Du Dich als A-Nationalspieler für die EM 2020 qualifiziert, bist Stammspieler in der Bundesliga, hast ein Traumtor geschossen, drei Treffer vorbereitet und eine neue Position gelernt. Bist Du mit den ersten Monaten in Deutschland zufrieden?

„Ich fühle mich im Verein sehr wohl. In der Bundesliga spiele ich auf höchstem Niveau, das sind viele wichtige Erlebnisse für mich. In Hoffenheim habe ich in kurzer Zeit viel gelernt, spiele nun auf der linken Außenbahn statt rechts vorn. Es sind immer noch viele neue Dinge, aber ich bin sehr froh, bei der TSG zu sein. Spieler und Angestellte sind sehr nett, die TSG ist ein super Verein.“

Du sprichst sehr gut Deutsch. Hast Du schon in Dänemark so gut Deutsch gesprochen oder hast Du es in den vergangenen Monaten gelernt?

„Es wurde natürlich viel besser, seitdem ich hier bin. Ich spreche viel mit den Jungs, das ist eine große Hilfe. Bis vor fünf Jahren habe ich Deutsch in der Schule gelernt, es danach aber kaum noch gesprochen und viele Dinge vergessen. Aber ich lerne jeden Tag wieder etwas dazu.“

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