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FRAUEN
16.11.2019

Viertelfinale! TSG gegen Jena ohne Mühe

Mit einem 6:1-Erfolg gegen den FF USV Jena sicherte sich die TSG am Samstagmittag das Viertelfinal-Ticket im DFB-Pokal. Gegen das Tabellenschlusslicht der FLYERALARM Frauen-Bundesliga spielten die Hoffenheimerinnen insbesondere im ersten Durchgang dominant, Isabella Hartig (9.) und Maximiliane Rall (11.) stellten die Weichen früh auf Sieg. Noch vor der Pause erhöhten Jana Beuschlein (26.) und Lena Lattwein (31.). In der zweiten Halbzeit schaltete die TSG einen Gang zurück, erneut Rall (74.) und Hartig (76.) schraubten das Ergebnis aber in die Höhe. Kurz vor Schluss traf Jena zum Endstand (88.).

Taktik & Personal:

Nach der Länderspielpause und vor den zwei abschließenden Hinrunden-Spielen in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga empfing die TSG im Achtelfinale des DFB-Pokals den FF USV Jena im Dietmar-Hopp-Stadion. Gegen das Tabellenschlusslicht der Bundesliga gönnte Chef-Trainer Jürgen Ehrmann Angreiferin Nicole Billa sowie Verteidigerin Luana Bühler, die im Wochenverlauf noch im Nationalteam Einsatzzeit sammelten, eine Pause. Laura Wienroither übernahm die Position in der Innenverteidigung, Jana Beuschlein besetzte das Sturmzentrum. Im Tor begann Martina Tufekovic für die eigentlich eingeplante Janina Leitzig, die krankheitsbedingt passen musste. 

Der FF USV Jena, der als klarer Underdog in die Partie bei den Hoffenheimerinnen ging, präsentierte sich in der Anfangsphase gut. Die TSG tat sich schwer, gegen die dicht gestaffelte Defensive der Gäste Lücken zu finden. Jena ging bissig in die Zweikämpfe, sodass das Team von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann zunächst nicht zu seinem Spiel fand. Doch nach knapp zehn Minuten erzielte die TSG mit dem ersten gefährlichen Angriff den Führungstreffer. Dem 1:0 von Isabella Hartig ließ Maximiliane Rall nur zwei Minuten später den zweiten Treffer folgen. Die Tore schienen der TSG gut zu tun, denn fortan spielten die Hoffenheimerinnen leichtfüßiger, immer wieder ging es mit guten Angriffen in die Gefahrenzone der Gäste. Jena tat sich schwer, die Kompaktheit der ersten zehn Minuten zu halten, in die Offensivbewegung kam der Bundesliga-Aufsteiger nur selten. Noch vor der Pause schraubten Jana Beuschlein per Kopf (26.) und Lena Lattwein per direktem Freistoß (31.) das Ergebnis folgerichtig in die Höhe.

Ohne Fabienne Dongus, die sich kurz vor der Halbzeit eine Knieverletzung zuzog, ging es in den zweiten Durchgang. Die TSG blieb das spielbestimmende Team, wirkte aber nicht mehr so torhungrig. So plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin. Jena war zwar bemüht, in der Offensive Nadelstiche zu setzen, doch gegen eine aufmerksame Defensive der TSG fanden die Thüringerinnen nur selten ein Durchkommen. Es dauerte bis zur 74. Minute ehe Maximiliane Rall die Führung ausbaute, nur zwei Minuten später traf Isabella Hartig zum 6:0. Anschließend wirkte die TSG wieder gieriger, doch der letzte Treffer des Spiels fiel auf der Gegenseite. Kurz vor Schluss traf die eingewechselte Donika Grajqevci zum 6:1-Endstand. 

Der Spielfilm

9

Toooooor für die TSG! Der erste gute Angriff führt zum Erfolg! Nach einer schnellen Seitenverlagerung schickt Leonie Pankratz auf der linken Seite Maximiliane Rall, die sich stark durchsetzt und im Strafraum querlegt. Isabella Hartig knallt das Leder aus kurzer Distanz freistehend unter die Latte. 

11

Zweiter Angriff - zweites Tor! 2:0 für die TSG! Tabea Waßmuth bekommt die Kugel nach einer Balleroberung auf der rechten Seite durchgesteckt. Mit Tempo zieht sie in den Strafraum und spielt quer. Maximiliane Rall rauscht am langen Pfosten mutterseelenallein heran und schiebt den Ball in die Maschen. 

12

Das muss das 3:0 sein! Tabea Waßmuth steuert von rechts in den Strafraum, schließt aber zu zentral ab. Der Ball springt von Jenas Torhüterin Laura Kiontke zurück vor ihre Füße, der zweite Schuss landet knapp links neben dem Tor. Schade!

26

3:0! Die TSG baut die Führung aus! Nach einem Eckball von der rechten Seite bekommt der FF USV Jena die Kugel nicht aus der Gefahrenzone, Maxi Rall befördert den Ball von der Strafraumkante zurück ins Getümmel und Jana Beuschlein verlängert die Hereingabe mit dem Hinterkopf unter die Latte.

31

4:0! Lena Lattwein, die schon in Duisburg aus ähnlicher Position getroffen hatte, versenkt einen Freistoß aus 18 Metern direkt im Tor. Wahnsinn!

41

Pfosten! Nach einem guten Ballgewinn verpasst Tabea Waßmuth eine Hereingabe nur haarscharf, das Leder landet aber vor den Füßen von Jana Beuschlein, die aus elf Metern nur den rechten Pfosten trifft. 

61

Jena trifft das Aluminium! Anna Weiß setzt sich auf der rechten Seite stark durch und zieht aus 25 Metern einfach mal ab. Martina Tufekovic lenkt die Kugel ans Lattenkreuz. Glück gehabt!

73

Mal wieder eine richtig gute Chance für die TSG! Sarai Linder schickt Tabea Waßmuth auf der rechten Seite auf die Reise, die läuft Richtung Strafraum und legt ab für Isabella Hartig, die aus 14 Metern frei zum Schuss kommt. Der Abschluss wird aber geblockt.

74

5:0! Maxi Rall köpft einen Eckball von der rechten Seite platziert in die Maschen. Weiter so!

76

Der sechste Treffer! Maxi Rall erobert auf der linken Seite den Ball, setzt sich gut durch und bedient Isabella Hartig, die aus 15 Metern den Ball zwar nicht voll trifft, der Schuss trudelt aber mit viel Drall ins rechte Toreck. 

88

Jena trifft zum 6:1. Nach einem langen Ball setzt sich Donika Grajqevci mit zwei Finten gegen Michaela Specht und Laura Wienroither durch und vollendet mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck. 

Die Szenen des Spiels:

Eine Verletzung und ein Debüt. Zwar feierten die Hoffenheimerinnen nach der Partie gegen den FF USV Jena den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals, einen Wermutstropfen gab es aber doch. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich Fabienne Dongus bei einem Pressschlag am Knie und musste ausgewechselt werden. Der Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld der TSG droht länger auszufallen. In der 66. Minute gab es hingegen Grund zur Freude: Katharina Naschenweng feierte nach langer Verletzungspause ihr Debüt für das Bundesligateam. 

Die Zahl des Spiels: 6:1

Im August trafen die TSG und der FF USV Jena am ersten Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga aufeinander. Endstand: 6:1 für die TSG. Das Ergebnis wiederholten die Hoffenheimerinnen nun auch im Achtelfinale des DFB-Pokals vor heimischer Kulisse. Wie schon im Liga-Spiel dominierte die TSG das Spielgeschehen, doch kurz vor Schluss gab es dann den Ehrentreffer für Jena. Während im Sommer Karla Görlitz für den Endstand sorgte, traf im Dietmar-Hopp-Stadion Donika Grajqevci zu, 6:1. 

Daten & Fakten zum Spiel »

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