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PROFIS
21.11.2019

Latza: „Die TSG hat viel Selbstvertrauen getankt“

Danny Latza ist Kapitän des 1. FSV Mainz 05. Vor dem Spiel seines Teams bei der TSG Hoffenheim am Sonntag (18 Uhr/Liveticker auf achtzehn99.de) spricht der 29-Jährige im Interview mit achtzehn99.de über den neuen Trainer Achim Beierlorzer, die Siegesserie der TSG und zurückliegende Duelle.

Es war eine turbulente Woche für den 1. FSV Mainz 05, am Montag präsentierte der Klub Achim Beierlorzer als Nachfolger von Sandro Schwarz. Wie wirkt sich der Trainerwechsel aus?

„Nach der kurzen Zeit ist es noch schwer, über Details zu sprechen. Wir haben jetzt ein paar Tage zusammengearbeitet und der erste Eindruck ist sehr positiv. Achim Beierlorzer ist ein sehr netter und herzlicher Mensch. Ich hoffe, dass wir am Sonntag in Hoffenheim einen positiven Trend setzen können und dass unsere Kurve danach wieder nach oben zeigt.“

Hat es die Mannschaft auch etwas überrascht, dass der neue Trainer kurz zuvor noch beim Liga-Rivalen aus Köln gearbeitet hat?

„Das ist natürlich keine alltägliche Situation. Aber ich für meinen Teil bin nun schon lange genug im Profi-Geschäft und weiß, wie schnell sich Dinge ändern und entwickeln können. Ich glaube, dass er das Kapitel Köln schnell abgehakt hat. Und da er zuletzt ja mit dem FC gegen Hoffenheim gespielt hat, wird er uns gut auf die TSG vorbereiten können.“

„Beeindruckende Serie"

Im bislang letzten Duell zwischen dem FSV und der TSG siegte Mainz am 34. Spieltag der Vorsaison nach 0:2-Rückstand noch 4:2. In Hoffenheim hat sich seitdem viel getan, wie beurteilst Du die TSG?

„Wir hatten damals den Klassenerhalt früh gesichert und konnten frei aufspielen, für die TSG ging es noch um den Europapokal. Das war in diesem Moment vielleicht ein Vorteil für uns. In dieser Saison ist die TSG mit neuem Trainer, neuen Spielern und neuen Abläufen nicht gut gestartet, hat aber nach dem Sieg in München eine beeindruckende Serie hingelegt. Wir wollen ihnen nun natürlich den Wind aus den Segeln nehmen, wissen aber um ihre Stärken und dass sie derzeit viel Selbstvertrauen getankt haben. Aber wir werden dagegenhalten.“

Was erwartest Du für ein Spiel am Sonntag?

„Bei der TSG zu spielen, war für uns zuletzt immer schwierig. Wir haben aber in der Vorsaison mit einer kämpferischen Leistung einen Punkt in Hoffenheim geholt und wollen daran anknüpfen: mit Kampfgeist, guter Chancenverwertung und dem Glauben an unsere Stärken. Und vielleicht wird uns Ádám Szalai auch noch ein paar Tipps geben.“ (lacht)

In Leipzig setzte es in der bislang letzten Mainzer Auswärtspartie eine historische 0:8-Pleite. Ist das Spiel noch in den Köpfen?

„Wir haben die Partie längst abgehakt. Im Anschluss konnte man sich noch zwei, drei Tage Gedanken machen oder darüber reden, aber man kann es nun mal nicht mehr ändern. So eine Niederlage ist natürlich nicht schön und darf auch nie wieder passieren, aber unser Blick richtet sich allein nach vorn.“

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