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14.11.2019

Jürgen Ehrmann: „Auf Zack bleiben“

Nach einer erfolgreichen Länderspielpause kämpft die TSG am Samstag (13 Uhr) im heimischen Dietmar-Hopp-Stadion um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Gegner ist der FF USV Jena. Dem Tabellenschlusslicht der FLYERALARM Frauen-Bundesliga begegneten die Hoffenheimerinnen bereits am 1. Spieltag der laufenden Saison, das Duell endete mit 6:1 (3:0) für die TSG.

Chef-Trainer Jürgen Ehrmann über…

…die Länderspielpause.

„Wir haben in den vergangenen Tagen an Kleinigkeiten gearbeitet, die wir in den vorangegangenen Spielen etwas schleifen haben lassen. Außerdem standen für uns Sprint- und Sprungtestungen auf dem Programm, das Wochenende war frei. Wir sind mit der derzeitigen Situation sehr zufrieden, aber vor der Winterpause erwarten uns noch einige schwere Aufgaben und wir müssen auf Zack bleiben. Unsere Nationalspielerinnen haben von ihren Trainerinnen und Trainern sehr positives Feedback bekommen. Lena Lattwein hat sich für ihre Leistungen mit einem Einsatz belohnt, auch Nicole Billa hat ein großes Lob bekommen. Für Luana Bühler lief es ebenfalls sehr gut.“

den DFB-Pokal.

„Wir haben es in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale geschafft, das hat bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wir fokussieren uns nun aber erstmal auf das anstehende Achtelfinale, denn die klassischen Pokal-Sprüche sind zwar alt, aber treffen nun mal zu. In diesem Wettbewerb kann alles passieren, man darf sich keinen Patzer erlauben.“

…den Gegner.

„Auf dem Papier ist das Duell eine klare Angelegenheit. Auch der deutliche Sieg am 1. Spieltag spricht sicherlich für uns. Wir konnten aber beobachten, dass sich der FF USV Jena seither in vielen Dingen verbessert hat. Der Aufsteiger ist immer für ein Tor gut und hat auch im Liga-Duell gegen uns getroffen. Die Jenaerinnen wollen selbst etwas zum Spiel beitragen und verlassen sich nicht nur auf Konterfußball. Dementsprechend ist auch der Kader zusammengestellt.“

…das Personal.

„Martina Tufekovic, die schon in Duisburg gefehlt hat, hatte noch einige Tage mit ihrem Infekt zu kämpfen.  Andere Spielerinnen waren immer wieder erkältungsbedingt angeschlagen. Bis auf Lina Bürger und Judith Steinert, die mit Sprunggelenksverletzungen erst langsam wieder einsteigen, haben wir allerdings keine sicheren Ausfälle zu verzeichnen.“

…die Ziele für das Heimspiel.

„Wir haben uns vorgenommen, das Tempo hochzuhalten, dazu brauchen wir ein präzises Passspiel. Außerdem müssen die grundlegenden Dinge wie Einstellung und Einsatzbereitschaft stimmen. Schon vor der Saison haben wir immer wieder untermauert, dass wir in jedes Spiel mit der gleichen Motivation und Konzentration gehen wollen, egal gegen welchen Gegner es geht. Das wollen wir auch am Samstag gegen den FF USV Jena zeigen. Wir nehmen die Aufgabe sehr Ernst, denn sonst werden wir stolpern. Wir freuen uns auf ein Heimspiel, in dem wir mit Vollgas um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen werden.“

Die bisherigen Duelle:

Mit einem starken 6:1 (3:0) startete die TSG beim FF USV Jena im August in die neue Saison. Dabei stellten Isabella Hartig (3.) und Leonie Pankratz (7.) die Weichen schon früh auf Sieg, in der 21. Minute sorgte Nicole Billa für den Halbzeitstand. Ihre starke Frühform untermalten die Hoffenheimerinnen auch im zweiten Durchgang, Billa (63.), Fabienne Dongus (70.) und Franziska Harsch (82.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Kurz vor Schluss traf der Aufsteiger, der sich den Saisonstart sicherlich anders vorgestellt hatte, zum 6:1-Endstand. "Wir waren die bessere Mannschaft", betonte Ehrmann nach der Partie. "Jena hat dennoch gut verteidigt."

Die Form des Gegners:

23 Punkte trennen den FF USV Jena und die TSG in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga voneinander. Während sich die Hoffenheimerinnen mit 24 Punkten und nur einer Saisonniederlage derzeit auf dem zweiten Platz befinden, wartet der Aufsteiger aus Thüringen als Tabellenschlusslicht noch auf seinen ersten Sieg. Den bisher einzigen Punkt holte Jena im September gegen den 1. FC Köln (2:2). Während der Achtelfinal-Gegner der TSG gegen Teams wie Potsdam, Frankfurt, Wolfsburg und Essen sogar mindestens einen Treffer erzielte, blieb er zuletzt gegen Freiburg, München und Leverkusen ohne ein Tor. Ein Treffer reichte dem FF USV Jena zum Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Nach einem Freilos in der ersten Runde trafen die Thüringerinnen auf die SG 99 Andernach. Im Duell mit dem Zweitligisten sorgte Anna Weiß (57.) für das Tor des Tages.

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