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SPIELFELD
02.10.2019

Vogt: „Die TSG ist der beste Schritt meiner Karriere“

Seit mehr als drei Jahren spielt Kevin Vogt bei der TSG Hoffenheim. In der Zeit hat sich der Innenverteidiger zum Führungsspieler entwickelt und trägt im zweiten Jahr die Kapitänsbinde der TSG. Im Interview mit dem Klubmagazin SPIELFELD, das am Freitag (04. Oktober) erscheint, sprach der 28-Jährige an der Alten Brücke in Heidelberg über seine zweite Heimat, den Positionswechsel zum Innenverteidiger, die veränderte Rolle als Spielführer und die Zeit bei der TSG.

„Ich bin sehr glücklich, wie positiv es gelaufen ist. Ich kann heute sagen, dass der Wechsel zur TSG der beste und wichtigste Schritt in meiner Karriere war. Ich habe hier sehr schnell Fuß gefasst. Es ist mein viertes Jahr hier und ich habe fast immer durchgespielt. Ich bin mit meiner persönlichen Entwicklung glücklich und auch zufrieden. Dafür bin ich sehr dankbar, versuche aber auch, dies mit Leistung zurückzugeben. Ich hoffe, dass die vergangenen drei Jahre für die Fans mehr positive Rückblicke als negative Erlebnisse gebracht haben.“

Seit der vergangenen Spielzeit ist der Defensivspieler Kapitän der TSG. Eine Ehre für den gebürtigen Wittener: „Ich bin von meinem Auftreten her von Tag eins so gewesen. Ich habe mich als Mensch nicht drehen müssen, damit gesagt wurde: ‚Wir möchten, dass Du unser Kapitän bist.‘ Das kam einfach so. Ich muss nicht in jeder Gesprächsrunde der größte Lautsprecher sein. Ich erzähle natürlich genauso viel Quatsch, wenn wir nicht auf dem Platz stehen wie die anderen Jungs auch. Ich bin einer von ihnen. Natürlich bin ich stolz darauf, dass ich der Kapitän sein darf, aber ich stehe deshalb nicht über jemandem. Die Jungs respektieren mich auf Grund meines Naturells, nicht weil ich eine Kapitänsbinde trage.“

Als Vogt 2016 zur TSG kam, spielte er nicht mehr wie zuvor im defensiven Mittelfeld, sondern übernahm schnell die zentrale Rolle als Innenverteidiger in der Dreierkette. Für den 28-Jährigen ein Glücksgriff: „Viele Leute haben sich dann gewundert: ‚Warum ist denn der Vogt so schnell?` Ich wusste das natürlich, aber auf der Sechs konnte ich das nicht so einbringen. Auch mit meinem Passspiel würde ich gut hinten reinpassen, meinte Julian Nagelsmann. Es war eine Win-Win-Situation – für mich und die Mannschaft. Für mich war die Position wie geschaffen. Da habe ich auch angefangen, mich damit anzufreunden. Jetzt ist meine ideale Position hinten, egal ob in einer Dreier- oder Viererkette. Ich bin da recht flexibel.“

Seit seinem Wechsel wohnt der Kapitän der TSG in Heidelberg. Die Universitätsstadt ist für ihn zu einer zweiten Heimat geworden: „Ich habe mich auf Anhieb sehr wohl gefühlt, sowohl in Heidelberg als auch im Verein. Es hat einen familiären Touch, es ist alles etwas kleiner. Ich fühle mich hier sehr heimisch. Das ist sehr wichtig, um auf Dauer gute Leistungen bringen zu können. Wenn du täglich irgendwo sein musst, wo du dich nicht wohl fühlst und nicht gern bist, ist das kontraproduktiv. Heidelberg ist eine zweite Heimat für mich geworden.“

 

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG 1899 Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

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