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FRAUEN
26.08.2019

U20 verliert in Andernach

Keinen guten Tag erwischten die U20-Frauen bei der SG 99 Andernach. Dem Aufsteiger unterlag die TSG am Sonntag mit 0:2 (0:1). Im ersten Durchgang blieb das Team von Siegfried Becker deutlich unter ihren Möglichkeiten, nach der Pause fand die TSG zwar besser ins Spiel, verdiente sich am 3. Spieltag der 2. Bundesliga aber keine Punkte.

„Es haben grundlegende Dinge wie Laufbereitschaft und Passsicherheit gefehlt“, gaben Siegfried Becker und Lena Forscht, Trainerduo der U20, nach der Niederlage gegen die SG 99 Andernach offen zu. „In der ersten Halbzeit hat sich Fehlpass an Fehlpass gereiht und so kamen wir auch kein einziges Mal gefährlich vor das Tor der Gastgeberinnen.“ Dabei reiste die TSG nach dem ersten Saisonsieg gegen den VfL Wolfsburg hochmotiviert und mit Selbstvertrauen nach Andernach, doch schon in der Anfangsphase wirkte die U20 unkonzentriert und ideenlos. Die Gastgeberinnen setzten vor heimischer Kulisse auf eine kompakte Defensive, machten die Räume eng und versuchten über Konter für Gefahr zu sorgen. „Wir mussten das Spiel machen, hatten auch viel Ballbesitz, haben den Weg nach vorne allerdings nicht gefunden.“ Die SG 99 Andernach zeigte sich hingegen effizient. In der 33. Minute hebelte der Aufsteiger die TSG-Defensive mit einem langen Ball aus, Antonia Hornberg traf zur Führung. Anschließend fand die U20 etwas besser in die Partie, ließ das Leder klüger durch die eigenen Reihen laufen und ging trotz unangenehmer Temperaturen mehr Wege.

Den Aufwärtstrend setzte das Team von Becker und Forscht auch nach der Pause fort. „Es war eine Steigerung zu sehen“, so das Trainerduo. „Das Tempo war höher, das Engagement hat gestimmt.“ Doch es passte ins Bild, dass Andernach nach einer Stunde zum 2:0 kam. Nach einem Eckball köpfte Lisann Kaut das Leder an der gerade zupackenden Torhüterin Janina Leitzig vorbei ins eigene Tor. Zwar kam die TSG durch Jule Brand und Jennifer Klein im weiteren Spielverlauf selbst noch zu zwei hochkarätigen Chancen, nutzte diese jedoch nicht zum Anschlusstreffer. „Unter dem Strich war das einfach zu wenig, um in der 2. Bundesliga Punkte mitzunehmen“, haderten Becker und Forscht. „Nun muss sich in der anstehenden Pause jede an die eigene Nase fassen, damit wir aus der unnötigen Niederlage wenigstens lernen.“ An den kommenden zwei Wochenenden pausiert die 2. Bundesliga, am 15. September (11 Uhr) gastiert der FSV Gütersloh im Ensinger Stadion in St. Leon.

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