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AKADEMIE
10.08.2019

U19 belohnt sich nicht für starke Leistung in Stuttgart

Nach einer 2:0-Führung musste sich die U19 bei ihrem Saisondebüt im Derby gegen den VfB Stuttgart noch mit einem 2:2 (0:0) begnügen. Dabei wusste die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp über weite Strecken zu überzeugen und lag folgerichtig durch die Treffer von Marco John und Maximilian Beier vorne. Doch am Ende reichte es nicht ganz zum Sieg im Prestigeduell.

Bitteres Ende eines eigentlich mehr als ordentlichen Auftritts der TSG-U19 in Stuttgart. Im Derby beim VfB führte die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp bis drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch mit 2:0, um letztlich dann aber doch nur einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. „Das ist am Ende natürlich enttäuschend“, sagte Rapp, dessen Team zunächst Probleme hatte, ins Spiel zu finden, das sich aber nach und nach steigerte.

„Nach der Anfangsphase wurden wir fußballerisch immer besser und haben dann das Spiel bestimmt“, schilderte Rapp. Schon in der torlosen ersten Halbzeit hätten Maximilian Beier und Amid Khan Agha bei guten Gelegenheiten für die TSG-Führung sorgen können. Diese hatte dann erst recht Innenverteidiger Melayro Bogarde auf dem Fuß, der Mitte des ersten Durchgangs nach Foul an Beier einen Elfmeter schießen durfte, mit diesem aber an VfB-Keeper Sebastian Hornung scheiterte.

Trotz der guten spielerischen Ansätze leisteten sich die TSG-Junioren immer mal wieder ärgerliche Ballverluste, aus denen der VfB glücklicherweise nur selten etwas Gewinnbringendes machte. „Daran müssen wir arbeiten“, so Rapp kritisch. An der Dominanz seiner Mannschaft änderten jedoch auch die Ballverluste nichts und in der zweiten Halbzeit sollte sich die Überlegenheit der Kraichgauer endlich auch in Toren ausdrücken.

Ausgleich in der dritten Minute der Nachspielzeit

Zunächst war es Marco John, der nach einem abgewehrten Ball per Rechtsschuss die 1:0-Führung besorgte (49.), ehe Beier in der 66. Minute einen Konter zum 2:0 für die TSG abschloss. Der eingewechselte Yannick Eitelwein hätte bei einer weiteren guten Gelegenheit sogar auf 3:0 erhöhen können. Auf der Gegenseite verhinderte TSG-Torwart Daniel Klein den Anschlusstreffer, als er im Eins-gegen-Eins gegen VfB-Joker Benedict Hollerbach Sieger blieb.

Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt bis zur 87. Minute. Dann schaffte es die TSG-Defensive nicht, einen Stuttgarter Angriff zu klären und, schlimmer noch, durch ein laut Rapp plumpes Foul gab es Strafstoß für die Schwaben. Der eingewechselte Enrique Katsianas-Sanchez ließ sich die Chance nicht entgehen und stellte den 1:2-Anschluss her. Nun war Feuer in den Schlussminuten, doch die Rapp-Elf verteidigte ihren Vorsprung bis tief in die Nachspielzeit. Doch dann war es doch noch soweit: Hollerbach, der vor der Saison von Bayern München zum VfB gewechselt war, behauptete den Ball im Sechzehner, drehte sich und traf zum 2:2-Endstand.

„Von dem Ergebnis her sind wir am Ende sehr enttäuscht, aber mit der Leistung können wir zufrieden sein, denn ich finde, insgesamt haben unsere Jungs hier ein gutes Spiel gemacht“, sagte Rapp nach der nervenaufreibenden Partie.

 

VfB Stuttgart – TSG 1899 Hoffenheim 2:2 (0:0)
Stuttgart: Hornung – Reutter, Benz, Suver (46. Hollerbach), Kopf, Mistl, Münst (89. Cetinkaya), Lockl (76. Katsianas-Sanchez), Caciel (59. Hummel), Egloff, Meyer.
Hoffenheim: Klein – Mele. Frauendorf, Bogarde, Curda, Landwehr, K. Çalhanoğlu, Onana (79. Messina), Khan Agha, John, Beier (87. Keßler), Malonga (65. Eitelwein).
Tore: 0:1 John (49.), 0:2 Beier (66.), 1:2 Katsianas-Sanchez (86., Foulelfmeter), 2:2 Hollerbach (90.+3). Zuschauer: 310. Schiedsrichter: Marc Heiker (Kürnbach). Karten: Gelb für Onana, Malonga, Bogarde, Landwehr. 

Daten & Fakten zum Spiel »

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