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08.08.2019

Janina Müller: „Stärke zeigen“

Mit acht Neuzugängen startet die U20 am Sonntag (11 Uhr) gegen den BV Cloppenburg in die zweite Saison der eingleisigen 2. Bundesliga. Für Janina Müller wird es das erste Jahr als Spielführerin. Im Interview spricht die 21-Jährige über die Gefühle vor dem Saisonstart, die Vorbereitung und das junge TSG-Team.

Hallo Janina, am Sonntag startet die 2. Bundesliga in die neue Saison. Mit welchem Gefühl fieberst Du dem Auftaktspiel gegen den BV Cloppenburg entgegen?

„Ein bisschen nervös bin ich schon, gerade den jüngeren und unerfahreneren Spielerinnen merkt man die Anspannung aber deutlicher an. Nichtsdestotrotz ist die Vorfreude groß, dass die Liga wieder losgeht.“

Welches Fazit kannst Du aus der Vorbereitung ziehen?

„Wir haben auf jeden Fall an uns gearbeitet und Fortschritte gemacht, insbesondere im taktischen Bereich. In vielen Dingen haben wir aber noch Verbesserungspotenzial und das müssen wir nutzen. Unser Teamgeist hat sich in den vergangenen Wochen gut entwickelt und man hat in den Testspielen gemerkt, dass wir uns etwas eingespielt haben. Dennoch machen wir noch zu viele Fehler und sind zu unkonzentriert. Wir denken zu selten schon einen Schritt voraus. Gegen den SC Sand haben wir aufgezeigt bekommen, dass so etwas bestraft wird.“

Woran merkt man, dass die Mannschaft in diesem Jahr besonders jung ist?

„Es fehlt ganz einfach an Erfahrung. Viele zeigen dennoch schon, was sie draufhaben. An Potenzial mangelt es uns definitiv nicht. Das auszuschöpfen wird aber noch Zeit brauchen. Einige Spielerinnen werden in der kommenden Saison ins kalte Wasser geschmissen, dennoch stehen sie in der Pflicht, das abzurufen, was sie bisher gelernt haben. Am Ende ist das Alter aber egal, der Konkurrenzdruck ist da und die Besten werden spielen.“

Auf Dich wartet die erste Saison als Spielführerin. Welche Eigenschaften sind wichtig, um eine Mannschaft zu führen?

„Ich werde auf jeden Fall mehr Verantwortung tragen, nicht nur auf dem Platz. Ich finde es sehr wichtig, ein Motivator zu sein, denn gerade in so einem jungen Team gibt es viele, die schnell den Kopf hängen lassen. Dann gilt es Stärke zu zeigen und sie wieder aufzubauen. Eine gute Spielführerin macht für mich aus, dass sie Persönlichkeit zeigt und die Richtung angibt. Ich versuche Tipps zu geben und mit meiner Erfahrung zu punkten.“

Zum Start erwartet euch eine schwere Aufgabe. Welche Erinnerungen hast Du an die Spiele gegen den BV Cloppenburg in der vergangenen Saison?

„Cloppenburg zeichnet sich vor allem durch seine Zweikampfhärte aus. Diese Körperlichkeit müssen wir annehmen und dürfen uns nicht einschüchtern lassen. Die 2. Bundesliga ist so eng zusammen, dass in jedem Spiel ein Sieg für uns drin ist, wenn wir zu 100 Prozent konzentriert sind. Am Sonntag müssen wir das zeigen, was wir phasenweise in den Testspielen auf den Platz gebracht haben.“

Welche Ziele habt ihr euch als Mannschaft für die kommende Saison gesetzt?

„Das haben wir noch nicht formuliert. Wir sollten uns zunächst auf die ersten Spiele konzentrieren. Diese werden dann zeigen, welche Zielsetzung für unseren Weg die richtige ist. Aber absteigen wollen wir natürlich nicht, das steht fest.“

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