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15.08.2019

Grifo: "Wir haben im Pokal noch viel vor"

Vincenzo Grifo hat eine starke Vorbereitung gespielt und stand in der ersten Pokal-Runde in Würzburg in der Startelf. Mit achtzehn99.de hat der Rückkehrer über die Ziele im DFB-Pokal, die Bilanz der Vorbereitung und seine Position gesprochen.

Die Vorbereitung ist vorbei, das erste Pflichtspiel im Pokal ebenfalls. Wie ist Dein Fazit vor dem Bundesligastart?

"Jetzt gilt es für uns. Wir haben einen neuen Trainer, neue Spieler und eine neue Philosophie. Ich versuche, mich bestmöglich zu integrieren und gebe Vollgas. Unsere Mannschaft ist sehr stark, die Vorbereitung war gut, auch wenn wir in Würzburg in die Verlängerung mussten. Wir wollen dominieren, über das Spielerische zum Erfolg kommen. Das hat man 65 Minuten lang gesehen. Wir haben nur wenige verletzte Spieler, aber noch Andre Kramaric und Ishak Belfodil in der Hinterhand. Darum ziehe ich ein sehr positives Fazit der Vorbereitung."

Am Sonntag startet für die TSG die Bundesliga-Saison in Frankfurt, zudem wird die 2. Runde im DFB-Pokal ausgelost. Welche Bedeutung hat der Wettbewerb für Euch?

"Der Pokal ist der Wettbewerb, in dem man am schnellsten etwas Großes erreichen kann. Es sind nur sechs Spiele bis zum Titelgewinn. Wir wollen in dieser Saison möglichst weit kommen. Heimspiele unter Flutlicht sind für uns Spieler, die Fans und die Region einfach toll. Auch gegen vermeintliche Favoriten kann man in einem Spiel immer bestehen, das hat die TSG in den vergangenen Jahren in der Liga oft gezeigt, daran wollen wir nun im Pokal anknüpfen und das Bestmögliche rausholen. Wir haben noch viel vor."

In der ersten Pokalrunde bist Du als hängende Spitze zum Einsatz gekommen. Auf welcher Position fühlst Du Dich am wohlsten?

"Generell fühle ich mich im letzten Drittel des Platzes sehr wohl, also auf den Offensivpositionen. Auf der 10 hat man mehr Freiheiten, man kann auch mal auf die Außen ausweichen, das kommt mir entgegen. Ganz vorn zu spielen ist ein bisschen ungewohnt, aber ich versuche, es bestmöglich umzusetzen. Unser Trainer spricht ja viel mit uns und sagt uns genau, was er sehen möchte. Ich habe in den vergangenen Jahren viel an meiner Schnelligkeit gearbeitet, darum bin ich variabler geworden, kann offensiv ins Eins-gegen-Eins gehen oder auf der Außenbahn spielen. Das Tempo-Defizit habe ich hinter mir gelassen. Das ist ein großer Vorteil und macht mich variabler. Alfred Schreuder schenkt mir sehr viel Vertrauen und Wertschätzung. Dazu macht das Training Spaß, ich fühle mich sehr gut und bin bereit für den Saisonauftakt."

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