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FRAUEN
15.08.2019

Franziska Harsch: „Man darf sich nicht ausruhen“

Am Samstag (13 Uhr) startet die TSG in die neue Saison der FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Sechs Wochen Vorbereitung liegen hinter Franziska Harsch und ihren Teamkolleginnen. Im Interview spricht die Mittelfeldspielerin über den Schlussspurt vor dem Ligastart, den FF USV Jena als ersten Gegner sowie die Konkurrenzsituation in der Mannschaft.

Hallo Franzi, am Samstag geht es endlich wieder los. Wie liefen die Generalproben am Wochenende?

„Aufgrund der Klassenzugehörigkeit der Gegner waren es zwei sehr unterschiedliche Spiele, in denen wir auch unterschiedliche Ziele hatten. Gegen unseren Ligakonkurrenten Leverkusen war die Intensität hoch, in den Zweikämpfen waren wir gefordert. Am Sonntag gegen Obertürkheim ging es vor allem darum, den Ball viel zirkulieren zu lassen und gegen eine tiefstehende Abwehr Lösungen zu finden. Beide Spiele liefen für uns ganz gut, die Ergebnisse haben gestimmt. Aus beiden können wir aber auch noch Verbesserungspotenzial ziehen.“

Startet ihr nun gut gerüstet in die neue Saison in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga?

„Wir hatten eine intensive und gute Vorbereitung, die in diesem Jahr aufgrund des frühen Liga-Starts und des damit fehlenden Urlaubskorridors ungewohnt kompakt war. Wir haben den großen Vorteil, dass wir nicht bei null starten mussten, weil wir schon eingespielt sind. Die Grundlagen sind da und müssen nur immer wieder aufgefrischt werden. Wir haben sehr detailliert gearbeitet, die Verbesserungen waren gezielt. Man merkt, dass wir Dinge mittlerweile schnell umsetzen können, weil sie nicht mehr unbekannt für uns sind. Nun wollen wir das, was wir in der Vorbereitung dazugelernt haben auf den Platz bringen und in Punkte umwandeln.“

Der erste Gegner ist der FF USV Jena. Was weißt Du über den Aufsteiger?

„Wir wissen nicht wirklich, was uns erwartet. Jena ist für uns ein eher unbekannter Gegner und es ist schwer zu sagen, wie sie sich in der vergangenen Saison und mit ihrem neuen Trainer entwickelt haben. Wir können aber davon ausgehen, dass sie kämpferisch gut eingestellt sein werden. Gerade weil wir nicht genau wissen, wer uns gegenübersteht, müssen wir mit unserer eigenen Spielidee und mit Selbstbewusstsein ins Spiel gehen. So können wir dem Duell unseren Stempel aufdrücken.“

Im Mittelfeldzentrum ist die Konkurrenz in dieser Saison groß. Wie schätzt Du Deine Chancen ein?

„Dass wir so gut besetzt sind und viele Alternativen haben, ist für jeden positiv. Es motiviert unglaublich, weil man weiß, dass man sich nicht ausruhen darf. Das treibt die Entwicklung von jeder von uns voran. Die hohe Qualität merkt man auch im Training, davon profitiert die ganze Mannschaft. Alle haben eine gute Vorbereitung gemacht und am Ende werden Kleinigkeiten entscheiden, wer spielt. Das kann auch vom Gegner oder der momentanen Form abhängen. Jeder von uns muss am Ende sagen können, dass sie das Beste aus sich herausgeholt hat, dann können wir alle auch zufrieden sein.“

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