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U23
26.07.2019

Jetzt gilt’s: „Hoffe zwo“ startet gegen Aalen

Heute endet die „Vorbereitung“. Mit dem Heimspiel gegen den Drittliga-Absteiger VfR Aalen beginnt für die U23 am Samstag der Pflichtteil: Auftakt in die Regionalliga Südwest 2019/20, die bereits heute Abend mit dem Duell FK Pirmasens gegen 1.FC Saarbrücken in ihre achte Spielzeit startet.

DAS SAGT DER TRAINER

„Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, fiebert Cheftrainer Marco Wildersinn dem Anpfiff nach 40 Tagen Vorbereitung entgegen. „Wir haben einige Testspiele des VfR gesehen. Die Mannschaft befindet sich in einem Umbruch und muss sich – wie unsere auch – erst noch finden. Trotz vieler Abgänge verfügt das Team aber über ausreichend regionalligaerfahrene Spieler, die mit Sicherheit nicht nach Hoffenheim kommen, um die Punkte liegen zu lassen.“

DAS PERSONAL

Ilay Elmkies, der erst am Freitag aus dem Trainingslager der Profis zurückkehrte, wird definitiv nicht dabei sein, zudem fallen die Neuzugänge Kennet Hanner-López, der sich im letzten Test gegen den 1.FC Köln II (2:0) leicht verletzt hat, und Franko Kovačević (Adduktorenprobleme) aus. Dafür sind die zuletzt angeschlagenen Chinedu Ekene und Jan Ferdinand wieder einsatzbereit. Tobias Heiland, Emilian Lässig und Philipp Strompf werden noch eine Weile fehlen.

DER GEGNER

Royal-Dominique Fennell wechselte vor wenigen Tagen von Aalen zur TSG – er ist bei weitem nicht der einzige Abgang beim Klub von der Ostalb. Insgesamt 27 Spieler verließen den VfR nach dem Abstieg, 20 Neue kamen in der Pause hinzu – das nennt man „Umbruch“. Auch auf der Bank gab es einen Wechsel: Roland Seitz (zuletzt Elversberg und Trier) folgt auf Rico Schmitt, der erst am 24. Spieltag der abgelaufenen Saison übernommen hatte.

Was den VfR mit „Hoffe zwo“ verbindet: Im Frühjahr 2009 verließ der damalige U23-Trainer Rainer Scharinger den Kraichgau in Richtung Aalen – und holte nach Saisonende gleich sechs TSG-Spieler nach: Keeper Daniel Bernhardt sowie Aytaç Sulu, Marcel Brandstetter, Marcel Klefenz, Demir Januzi und Andreas Schön. Damals ebenfalls im VfR-Kader: Der heutige Hoffe-zwo-Co-Trainer Ralf Kettemann. Die Aalener stiegen schließlich in die Dritte und zwei Jahre später sogar in die Zweite Liga auf, in der sie sich drei Jahre hielten. Daniel Bernhardt ist immer noch da und dürfte auch am Samstag zwischen den Pfosten stehen.

SERIEN UND BISHERIGE DUELLE

Da sich der VfR Aalen just in der Spielzeit aus der Regionalliga verabschiedet hat, als „Hoffe zwo“ erstmals in sie aufgestiegen ist (2009/10), hat es bislang noch kein direktes Duell zwischen beiden Teams gegeben. Saisonübergreifend bringt die U23 keine so gute Serie in diese Partie: die abschließenden vier Begegnungen 2018/19 wurden allesamt verloren. Die Aalener, die seit Ende April als Absteiger aus der 3. Liga feststanden, holten aus ihren letzten sechs Partien nur einen Zähler.

DIE LAGE DER LIGA

Vier Aufsteiger, ein Absteiger und jede Menge Favoriten. Während der FC Gießen und Rot-Weiß Koblenz erstmals Regionalliga-Luft schnuppern, haben der Bahlinger SC und Bayern Alzenau bereits eine bzw. drei Spielzeiten in Deutschlands vierthöchster Spielklasse vorzuweisen. Nach neun Jahren in der 2. und 3. Liga ist der VfR Aalen zum ersten Mal in der 2012 ins Leben gerufenen Südwest-Staffel zu Gast. Bei den üblichen Umfragen zu den Meisterschaftsfavoriten werden häufig Offenbach, Ulm, Homburg, Elversberg und Steinbach genannt – die meisten Stimmen fallen jedoch auf den 1.FC Saarbrücken, der nach Platz eins 2018 in den Playoffs scheiterte und in diesem Jahr nur Zweiter wurde. Das Team von Trainer Dirk Lottner wird heute Abend in Pirmasens auf die Probe gestellt.

Hier geht es zur allgemeinen Regionalliga-Vorschau.

TSG 1899 Hoffenheim II – VfR Aalen
Samstag, 27. Juli, 14 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion

 

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