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U23
27.07.2019

„Hoffe zwo“ startet mit Niederlage

Die U23 ist mit einer 1:2 (0:2)-Heimniederlage gegen den Drittliga-Absteiger VfR Aalen in die Regionalliga Südwest 2019/20 gestartet. Nach zurückhaltender erster Hälfte kam die Elf von Trainer Marco Wildersinn im zweiten Durchgang besser zum Zug, allerdings reichte es nur noch zum Anschlusstreffer durch Enes Tubluk.

Personal & Taktik

Neben den beiden langzeitverletzten Tobias Heiland und Emilian Lässig musste Wildersinn auch auf Kapitän Philipp Strompf und die drei Neuzugänge Franko Kovačević, Kennet Hanner-López sowie Jan Ferdinand verzichten, die noch kleinere Blessuren auskurieren müssen. Ilay Elmkies war erst am Vortag vom Trainingslager mit den Profis zurückgekehrt und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Aus der letztjährigen U19 standen Samuel Lengle (bereits im Winter hochgezogen), Luis Görlich und Tim Linsbichler (beide hatten bereits in der Vorsaison Regionalliga-Einsätze) in der Startelf. Wildersinn schickte sein Team in einem 4-2-3-1 ins Rennen, Linsbichler nahm den Platz an vorderster Front ein, Ersatzkapitän Robin Szarka und Samuel Lengle die Positionen zwischen den Ketten. Nach der Pause brachte Wildersinn Chinedu Ekene für Lengle und stellte auf ein offensiveres System um. In der Schlussphase beorderte er Innenverteidiger Moody Chana ganz nach vorne.

Der VfR kam nach dem Abstieg aus der 3. Liga mit sage und schreibe zwei Spielern ins Dietmar-Hopp-Stadion, die letzte Saison schon da waren: Keeper (und Ex-Hoffenheimer) Daniel Bernhardt sowie Reserve-Keeper Matthias Layer. Alle anderen Akteure im Kader des neuen Trainers Roland Seitz sind Neuverpflichtungen. Seitz setzte auf ein 4-1-4-1 mit Tim Grupp auf der „Sechs“ und dem Österreicher Toni Vastic ganz vorne.

Der Spielfilm

9

Pfostenkracher! Aalens starker Mittelfeldspieler Kevin Hoffmann tankt sich durch und bringt mit einem strammen Schuss das Gestänge ordentlich in Schwingung.

13

Tor für Aalen!
Erst Hoffmanns Warnschuss, jetzt das Tor. Nach einem Foul an Vastic zirkelt Nikolaos Dobros die Kugel in die recht Ecke. TSG-Keeper Stefan Drljača pariert zwar stark, kann aber nur abklatschen, der aufgerückte Dijon Ramaj vollstreckt aus spitzem Winkel.

26

Tor für Aalen!
Wieder ist Ramaj zur Stelle, wieder ist Dobros der Vorbereiter. Ramaj drückt die Kugel nach Dobros' Hereingabe von der linken Seite gegen Drljačas Laufrichtung über die Bühne. Kein guter Start in die neue Saison.

29

Erste nennenswerte Chance für „Hoffe zwo“, doch Andreas Ludwigs Schuss von der Strafraumgrenze streichelt nur den Pfosten.

36

Rui Monteiro-Mendes ist auf der linken Seite in guter Schussposition, zögert aber zu lange und wird vom aufmerksamen Tim Grupp abgegrätscht.

41

Jetzt taucht Grupp in der Offensive auf, seinen Drehschuss kann Drljača gerade noch so an den Pfosten lenken.

45

„Im ersten Abschnitt haben uns gegen einen guten Gegner ein paar Prozentpunkte gefehlt. Der Pfostentreffer war ein erster Warnschuss, danach hat Aalen seine Chancen eiskalt verwandelt“, so Wildersinn über die erste Halbzeit. „Mit dem 0:2 im Rücken wurde es dann nicht gerade einfacher.“

57

„Hoffe zwo“ zeigt sich nach der Pausenbesprechung deutlich verbessert. Linsbichler kommt freistehend zum Kopfball, drückt die Kugel aber aus acht Metern zentraler Position deutlich links vorbei.

64

Linsbichler gewinnt das Laufduell gegen den herauseilenden Bernhardt, tunnelt ihn – und schiebt die Kugel dann im Fallen von der rechten Strafraumgrenze aus am leeren Tor vorbei. Das hätte der Wendepunkt sein können!

83

TOR FÜR DIE TSG!
Der Anschlusstreffer hatte sich angedeutet, er fällt aber letztlich zu spät. Der eingewechselte Enes Tubluk schlenzt den Ball von der linken Seite aus der Drehung ins Netz. Schönes Tor, aber nur Ergebniskosmetik, denn der in der zweiten Halbzeit harmlose VfR verwaltet nun geschickt.

90

„Aufgrund der ersten Hälfte geht das Ergebnis in Ordnung“, sagte Wildersinn. „Mit dem zweiten Durchgang können wir zufrieden sein, wir haben nichts mehr zugelassen. Am Ende wurde es aber zu hektisch und wir hatten keine Chance mehr auf das 2:2. Wir müssen in der Offensive einfach abgezockter und kälter werden.“

Die Szene des Spiels

Gerade noch so spitzelt Linsbichler dem von den Fans per Plakat verehrten Bernhardt („Bernes, Danke für zehn Jahre“) die Kugel durch die Beine, wird dann aber zu weit abgetrieben. Hätte der Österreicher hier das leere Tor getroffen und den Anschlusstreffer schon in der 64. Minute markiert, wäre eventuell mehr drin gewesen.

Die Zahl des Spiels

4 – Saisonübergreifend kassierte die U23 die vierte Heimniederlage in Serie. Negativrekord aus der Spielzeit 2012/13 eingestellt.

Das Stenogramm

TSG Hoffenheim II – VfR Aalen 1:2 (0:2)
Hoffenheim: Drljača – Görlich, Chana, Fennell, Beyreuther – Lengle (46. Ekene), Szarka – Alberico (81. Signorelli), Ludwig, Monteiro-Mendes (71. Tubluk) – Linsbichler.
Aalen: Bernhardt – Knipfer, Windmüller, Appiah, Sakai – Grupp – Ramaj (71. Schmitt), Hoffmann, Bux (88. Tyminski), Dobros – Vastic (83. Senger).
Tore: 0:1 Ramaj (13.), 0:2 Ramaj (26.), 1:2 Tubluk (83.). Zuschauer: 503. Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim). Karten: Gelb für Fennell, Lengle, Szarka / Grupp, Vastic.

Daten & Fakten zum Spiel »

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