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03.05.2019

Wendt: "Rechenspiele bringen nichts"

Mit Borussia Mönchengladbach kämpft Oscar Wendt um die Teilnahme am europäischen Wettbewerb. Vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr/Liveticker auf achtzehn99.de) spricht der 33-jährige Schwede über die Stimmung in der Mannschaft, den Endspurt in der Saison und die TSG.

Oscar, Ihr habt zuletzt 0:1 in Stuttgart verloren. Wie ist die Stimmung nach dieser Niederlage in der Mannschaft?

"Uns ist allen bewusst, dass sich so ein Auftritt wie der in Stuttgart nicht wiederholen darf. Dennoch ist die Stimmung bei uns nach wie vor positiv. Uns bleiben noch drei Spiele, um unsere Ziele zu erreichen. Deshalb gibt es jetzt im Saisonendspurt für uns nur noch eine Marschroute: Vollgas geben!"

Was glaubst Du, wie viele Punkte die Borussia noch holen muss, um sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren?

"Rechenspiele bringen nichts. Unser Fokus liegt in dieser Woche einzig und allein auf dem Spiel gegen Hoffenheim. Es geht für uns nur darum, am Samstag drei Punkte zu holen. Darüber, was danach in Nürnberg oder zu Hause gegen Dortmund passieren könnte, verschwenden wir noch keinen Gedanken."

Nach einer längeren Erfolgsserie hat Hoffenheim zuletzt 1:4 gegen den VfL Wolfsburg verloren. Wie schätzt Du den kommenden Gegner ein?

"Die Hoffenheimer verfügen über eine sehrgute Mannschaft. Selbstverständlich wissen wir, dass sie in den vergangenen Wochen sehr erfolgreich und auch sehr überzeugend Fußball gespielt haben. Ihre Niederlage gegen Wolfsburg wird sie sicher nicht umwerfen. Doch was die Hoffenheimer machen oder nicht, darf für uns am Samstag keine große Rolle spielen. Wir werden uns darauf konzentrieren, was wir leisten können, und nicht nur versuchen, irgendetwas zu verhindern."

Du selbst hast monatelang kaum eine Minute verpasst, seit dem Bremen-Spiel kommst du meist von der Bank. Wie gehst Du mit dieser Situation um?  

"Ich habe sehr lange Zeit immer durchgespielt, nun bin ich seit ein paar Spielen nicht mehr von Anfang an dabei. Solche Phasen gibt es im Fußball. Trotzdem versuche ich jeden Tag alles zu geben, um die Mannschaft zu unterstützen und um dem Trainer zeigen zu können, dass ich bereit bin."

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