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AKADEMIE
11.05.2019

U19 verabschiedet sich mit Niederlage aus der Saison

Mit dem Schlusspfiff kam das Unwetter. Hagelkörner anstatt – wie im Vorjahr – Titel-Humba. Die U19 beendet die Saison 2018/19 in der Bundesliga Süd/Südwest nach der vierten aufeinanderfolgenden Niederlage, einem 1:2 (1:1) gegen den neuen Meister VfB Stuttgart, auf dem fünften Platz. Entsprechend enttäuscht zeigte sich nach dem Schlusspfiff Cheftrainer Marcel Rapp. „Wir waren in der ersten Halbzeit schwach, das 1:1 war für uns zu diesem Zeitpunkt sehr schmeichelhaft“, so der Fußballlehrer am Ende einer Bundesliga-Spielzeit mit Höhen und Tiefen.

Beim Aufwärmen verletzte sich Thomas Selensky, so dass U17-Spieler Benjamin Sejdinović kurzfristig in die Startelf rutschte. Später musste auch der wenige Minuten zuvor für den verletzten Torschützen Kevin Krüger eingewechselte Lukas Schappes angeschlagen wieder raus.

Bereits nach drei Minuten klingelte es im Hoffenheimer Kasten, als sich David Hummel eine Rechtsflanke mit der Brust vorlegte und trocken aus 16 Metern einschoss. Die Anfangsphase gehörte klar den Stuttgartern, die wenig später Pech hatten, dass Bastian Frölichs Kopfball nach einer Ecke an der Latte landete (10.). Dann war Daniel Klein zur Stelle, als Leo Münst im Fünfmeterraum frei zum Schuss kam (27.).

Schließlich berappelten sich die Hausherren etwas und kamen nach einem Vorstoß Kevin Krügers über die linke Seite zum Ausgleich (30.). Der U17-Spieler überwand VfB-Schlussmann Fabian Schock mit einem Linksschuss in die lange Ecke. Glück hatte die Rapp-Elf, dass Kleins Fehlpass direkt in die Füße von Münst unbestraft blieb, weil der Stuttgarter „Zehner“ das Geschenk nicht annahm und überhastet vorbeischob (36.). „Wir waren in allen Bereichen unterlegen“, wollte Rapp die erste Hälfte nicht schönreden.

Stojilković verschießt Strafstoß

Direkt nach dem Wiederanpfiff ging der VfB erneut in Führung. Nach einem Steckpass war Pedro Almeida zur Stelle und traf zum 2:1. „In der zweiten Halbzeit haben es die Jungs dann besser gemacht und waren stets bemüht“, so Rapp. Tatsächlich war seine Mannschaft am 2:2 dran, doch Filip Stojilković scheiterte in der 64. Minute mit einem Handelfmeter an Schock und setzte auch den zurückspringenden Ball volley links neben das Tor.

In der Schlussphase liefen die Hoffenheimer das eine oder andere Mal ins Abseits, Bleart Dautaj wurde so ein Treffer aberkannt. Kurz vor Schluss hatte der Angreifer nach Benedikt Landwehrs Zuspiel die letzte Chance zum Ausgleich (88.). „Einige Spieler haben sich in dieser Saison sehr gut entwickelt und wir waren phasenweise auch die beste Rückrundenmannschaft“, so Rapp. „Leider hat die Niederlagenserie am Schluss diese Bilanz kaputt gemacht.“ Vier Niederlagen in Serie gab es zuletzt in der Spielzeit 2011/12.

Die Saison ist für die A-Junioren aber noch nicht ganz zu Ende. Am kommenden Mittwoch spielen die Rapp-Schützlinge im BFV-Pokal beim SV Waldhof Mannheim um den Einzug ins Finale, wo bei einem weiteren Sieg die Teilnahme am DFB-Junioren-Pokal 2019/20 winkt.

TSG 1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart 1:2 (1:1)
Hoffenheim: Klein – Keßler, Landwehr, Wallquist, Nitzl, Malonga, Onana, Stojilković (67. Dautaj), Kölsch, Krüger (35. Schappes, 46. Messina), Sejdinović.
Stuttgart: Schock – Frölich, Maier, Cetinkaya, Göggel (85. Arslan), Mistl, Cabraja (46. Krasniqi), Günes (46. Almeida), Djermanovic, Münst, Hummel (67. Sifayin).
Tore: 0:1 Hummel (3.), 1:1 Krüger (30.), 1:2 Almeida (46.). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Jonas Brombacher (Kandern). Karten: Gelb für Wallquist, Nitzl / Mistl, Frölich, Sifayin.

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