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AKADEMIE
22.05.2019

U19 ist Badischer Pokalsieger!

Zum fünften Mal nach 2007, 2009, 2010 und 2011 hat die U19 der TSG Hoffenheim den Badischen Pokal gewonnen. Das Team von Trainer Marcel Rapp bezwang im Endspiel in Bammental den Verbandsliga-Spitzenreiter SG Heidelberg-Kirchheim klar mit 5:0 (1:0) und qualifizierte sich somit für den DFB-Junioren-Pokal 2019/20.

„Wir freuen uns, diese lange Saison mit einem positiven Ergebnis abzuschließen“, sagte Rapp während der Siegerehrung, bei der die Konfettikanone ihren Dienst versagte. „In den K.o.-Spielen davor in Walldorf und Mannheim haben wir uns auf Kunstrasen schwer getan, heute aber haben die Jungs das super gemacht. Wir wollten unbedingt in den DFB-Pokal – und dieses Ziel haben wir nun erreicht.“

Rapp hatte 15 Spieler an Bord und brachte alle zum Einsatz, für viele war es die letzte Partie im Juniorenbereich. Zum Beispiel für Filip Stojilković, der die erste gute Chance hatte, aber an Kirchheims Keeper Modoulamin Danjo scheiterte (3.).

Die zwei Klassen tiefer spielenden Heidelberger, die immerhin den SV Sandhausen und den Karlsruher SC ausgeschaltet hatten, wussten um ihre spielerische Unterlegenheit und wollten einen frühen Nadelstich setzen. Der wäre ihnen nach einem Zusammenspiel zwischen Tom Gieseler und Justin Neuner auch beinahe gelungen, doch Neuner – passenderweise mit der Rückennummer 9 ausgestattet – schob freistehend am Gehäuse von Daniel Klein vorbei (5.).

Nach und nach bewegte sich die Ballbesitzquote auf gefühlte 85 Prozent für die TSG zu, doch die Führung ließ noch etwas auf sich warten, weil Stojilković ein zweites Mal an Danjo scheiterte (12.). Dann aber war Nathan Malonga endlich zur Stelle und vollstreckte nach feiner Vorarbeit Luis Görlichs zum 1:0 (16.), das bis zur Pause Bestand hatte und für die in Gelb-Schwarz spielenden Kirchheimer etwas schmeichelhaft war, zumal Stojilković in der 36. Minute aus kurzer Distanz übers Tor schoss.

Doppelpack Stojilković

Nach dem Wiederanpfiff machte der Schweizer jedoch innerhalb von drei Minuten alles klar, jeweils mit identischen Toren: Pass in den freien Raum – erst von Malonga (51.), anschließend von Amadou Onana (54.) – und Lupfer über Danjo in die linke Ecke.

Beide Mannschaften wechselten nun munter durch, einige Spieler wurden für das Sport-Abitur am Donnerstag sogar geschont. Kirchheims Marius Klein hätte per Kopfball den Ehrentreffer für das Team von Coach Manuel Moser erzielen können, setzte aber die Kugel am Gehäuse vorbei, und praktisch im Gegenzug traf Amid Khan Agha zum 4:0 (71.).

Eine unschöne Szene gab es kurz vor Schluss, als der eingewechselte Paul Gerlach Görlich rotwürdig abräumte, aber mit der Gelben Karte davon kam. Die Hoffenheimer ließen sich von der ruppigen Gangart nicht beirren und bekamen fünf Minuten vor dem Ende nach einem Foul an Benedikt Landwehr einen Strafstoß zugesprochen, den Alexander Nitzl sicher zum 5:0-Endstand verwandelte.

Der Streik der Konfettikanone konnte die Freude über den Pokalsieg nicht mindern, ganz im Gegenteil. Die Spieler holten das Konfetti eigenhändig heraus und wirbelten es durch die Luft. Elf von ihnen (verletzungsbedingt waren nicht alle dabei) beenden ihre Junioren-Laufbahn. Die anderen werden nach dem Sommer im DFB-Pokal spielen.

TSG 1899 Hoffenheim – SG HD-Kirchheim 5:0 (1:0)
Hoffenheim: Klein (Funk) – Keßler (Curda), Görlich, Wallquist (Selensky), Nitzl, Onana, Malonga, Elmkies (Messina), Stojilković, Khan Agha, Landwehr.
Kirchheim: Danjo – Knoof, Zimmermann (Jochmann), Fritzsche, Strohmeier, Klein (Gerlach), Wittmann (Raptis), Zyprian, Neuner, Mikona, Gieseler (Münch).
Tore: 1:0 Malonga (16.), 2:0 Stojilković (51.), 3:0 Stojilković (54.), 4:0 Khan Agha (71.), 5:0 Nitzl (85., Strafstoß). Zuschauer: 590. Schiedsrichter: Roy Dingler.

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