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04.05.2019

Nagelsmann: "Wir sind enttäuscht"

Das sagten die Spieler und Trainer nach dem 2:2 bei Borussia Mönchengladbach.

Nico Schulz: "Das Spiel müssen wir definitiv gewinnen. Wir waren fast über die gesamten 90 Minuten die bessere Mannschaft und hatten genügend Chancen, die Führung auszubauen. Es ist ärgerlich, dass wir nur mit einem 2:2 nach Hause gehen. Nach dem 1:1 machen wir noch das 2:1, haben dann aber wieder eine Aktion, in der wir nicht genügend aufpassen. Wenn man ein gutes Spiel macht und nicht als Gewinner vom Platz geht, ist das sehr enttäuschend."

Ishak Belfodil: "Es war ein sehr intensives Spiel. Wir hatten sehr viele Chancen, aber haben nicht genau genug gezielt. Gladbach ist ein gutes Team und hat das ausgenutzt. Es war ein gutes Spiel. Wir haben nicht große Fehler gemacht, aber wir hätten in dieser Saison mehr Tore erzielen müssen und haben zu viele Punkte nach einer Führung verspielt."

Kerem Demirbay: "Wir gehen zweimal in Gladbach in Führung, sind die bessere Mannschaft, aber am Ende heißt es 2:2. Das ist bitter. Das geht einem nahe. Wir machen zwei Tore, aber spielen wieder nicht zu Null. Das kann man auch mal schaffen. Das soll aber keiner in den falschen Hals kriegen, die Verteidigung geht vorne los. Wir sind in manchen Situationen noch nicht abgezockt genug. Wir müssen aber hoffen, dass die Konkurrenten nicht so punkten, dass sie uns davonlaufen. Ich bin weiter optimistisch. Jeder von uns wird in den beiden letzten Spielen versuchen, das Maximale rauszuholen."

Julian Nagelsmann: "Wir sind enttäuscht. Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt mit sehr gutem Pressing. Die Umschaltsituationen haben wir nicht gut genug ausgespielt. Trotzdem hatten wir 16 Torschüsse, was ausreichend für 45 Minuten ist. Wir haben in der Halbzeit mit einer Umstellung auf das 4-3-3 gerechnet und darauf auch gut reagiert. Wir hätten zwei bis vier Tore machen können und den Sieg sichern können. Leider kassieren wir den Ausgleich. Beim zweiten Tor laufen wir mit dem Gegenspieler nicht mit und haben dann eine Unterzahlsituation im Strafraum. Wir hätten heute verdient gewinnen können und haben in beiden Spielen gegen Gladbach in dieser Saison vier Punkte liegen lassen."

Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir merken, dass das Selbstvertrauen nicht so groß ist. Hoffenheim hat uns sehr früh angelaufen. Wir haben dann viele Bälle verloren. Nach 20 Minuten wurde es immer unkontrollierter bei uns. Danach haben wir verdient den Gegentreffer kassiert. Die Köpfe der Mannschaft in der Halbzeit waren unten. Zur zweiten Hälfte haben wir umgestellt. In der Phase nach der Umstellung, in der wir noch etwas gebraucht haben, hat Hoffenheim den Sack nicht zugemacht. So kamen wir zum Ausgleich. Danach lief es besser, aber wir haben leider wieder ein Gegentor kassiert. Mich macht es glücklich, dass die Mannschaft dann nochmal zurückgekommen ist. Es war ein sehr glücklicher Punkt."

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