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U23
08.04.2019

„Hoffe zwo“ muss im Derby wieder in die Erfolgsspur

Für die U23 geht es in der Regionalliga Südwest Schlag auf Schlag weiter. In einem Nachholspiel des 26. Spieltags erwartet die Elf von Trainer Marco Wildersinn bereits am Dienstagabend den FC-Astoria Walldorf zum Derby. Für die U23 zählt nach zuletzt sechs Spielen ohne Sieg nur ein Erfolgserlebnis.

DAS SAGT DER TRAINER

„Walldorf hat 13 Punkte aus den jüngsten fünf Spielen geholt und scheint demnach gut drauf zu sein“, weiß Wildersinn angesichts der aktuellen Bilanz der Astor-Städter, die in einer fiktiven Tabelle der letzten sechs Spieltage hinter dem SV Waldhof Mannheim Platz zwei belegen würden. „Die haben sich gerade neu erfunden, vor allem die jungen Leute machen es sehr gut. Walldorfs Trend ist leider entgegengesetzt zu unserem“, spielt Wildersinn auf die eigene Negativserie an. In diesem Kalenderjahr gab es für „Hoffe zwo“ im Dietmar-Hopp-Stadion weder Punkt noch Tor. „Wir wollen jetzt endlich punkten und verzichten dabei auf Schönheitspreise. Fakt ist aber, dass eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber Ulm hermuss. Wir waren sowohl im Verteidigen als auch im Verwerten von Torchancen schlechter und haben daher verdient verloren. Das haben wir aber abgehakt und gehen jetzt voll konzentriert ins Derby.“

DAS PERSONAL

Gegen Walldorf wird Wildersinn wieder auf die Youth-League-Spieler Domenico Alberico (Fieber) und Alfons Amade (Rückenprobleme) zurückgreifen können, auch Robin Szarka, der zeitgleich zum Ulm-Spiel Prüfungen an der Uni ablegen musste, wird ebenso wie die eine oder andere Verstärkung aus dem Profi-Kader wieder mit dabei sein. Zudem werden die U19-Spieler Ilay Elmkies und Luis Görlich, die schon gegen Ulm im Kader standen, zur Verfügung stehen.

DER GEGNER

In der Regionalliga hat sich der einstige DFB-Pokal-Schreck (Achtelfinale 2017) längst etabliert, was der Blick auf die „Ewige Tabelle“ der Südwest-Staffel belegt. Hier rangieren die Astor-Städter auf dem 13. Platz (von 40). Zum Vergleich: Die TSG steht in dieser Wertung hinter Waldhof, Elversberg und Offenbach auf dem Rang vier. Bislang kamen 27 Spieler zum Einsatz, darunter auch viele „alte Bekannte“, wie etwa die ehemaligen „Akademiker“ Jonas Kiermeier, Tabe Nyenty, Pasqual Pander, Niklas Schaffer, Nicolai Groß oder Andreas Schön. Groß (6) und Schön (4) sind mit zusammen zehn Treffern die gefährlichsten Torschützen Walldorfs, der erfolgreichste, Erik Wekesser, hat sogar einen Treffer mehr vorzuweisen.

SERIEN UND BISHERIGE DUELLE

Das Duell „Hoffe zwo“ gegen Walldorf ist auch das der beiden fast dienstältesten Trainer der Südwest-Staffel. Seit ihrer Einführung 2012 haben Marco Wildersinn (175) und Matthias Born (167) zusammen 342 Punktspiele verantwortlich betreut und belegen somit respektive Platz zwei und drei – hinter dem mittlerweile arbeitslosen Matthias Mink (180, zuletzt TSV Steinbach).

Die Bilanz im direkten Vergleich liest sich komisch. In den bisherigen neun Aufeinandertreffen auf Regionalliga-Ebene gab es bislang keinen einzigen Heimsieg. Im Dietmar-Hopp-Stadion lautet die Bilanz aus Hoffenheimer Sicht 0-1-3. Das müsste sich am Dienstagabend ändern. Der letzte Sieg gegen den FCA liegt fast zehn Jahre zurück: Im Oktober 2009 gewann die TSG – in der Oberliga Baden-Württemberg – mit 3:0.

Sechs Spiele in Folge ohne Sieg, zu Hause gar drei Niederlagen und null Tore am Stück. Die aktuelle Serie der U23 ist nicht gut. Walldorf kommt hingegen mit breiter Brust in die Silbergasse. Seit der 0:5-Klatsche Anfang März gegen die SV Elversberg ist die Born-Elf in fünf Partien – drei davon auswärts – unbesiegt.

DIE LAGE DER LIGA

Mit den beiden Nachholspielen am Dienstag (das andere bestreiten Pirmasens und Saarbrücken) wird die Tabelle fast geradegerückt, nur die Partie Pirmasens gegen FSV Frankfurt steht dann noch aus. Im Idealfall wird die U23 dann nach 28 Spielen Platz neun belegen, im schlechtesten Fall auf dem zehnten Rang bleiben, wobei Walldorf auf einen Punkt heranrücken und der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz (derzeit Rang 14) weiterhin nur acht Punkte betragen würde. Die Situation im Keller bleibt spannend. Dreieich hat nur noch theoretische Chancen, die Klasse zu halten, während Stadtallendorf, Mainz und Stuttgart II sowie Wormatia Worms dringend punkten müssen. An der Spitze ist der SV Waldhof Mannheim so gut wie durch und kann nach drei gescheiterten Relegationsanläufen in Folge den Sekt schonmal kaltstellen, da dieses Jahr der Südwest-Meister direkt aufsteigt. Die Mannheimer werden am Dienstagabend nach Pirmasens blicken. Sollte der abstiegsbedrohte FKP Saarbrücken schlagen, bräuchte der SVW aus den ausstehenden sechs Partien nur noch vier Pünktchen.

TSG 1899 Hoffenheim II – FC-Astoria Walldorf
Dienstag, 9. April, 19 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

 

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