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17.04.2019

"Unser Selbstvertrauen ist gewachsen"

Ermin Bicakcic spielt eine starke Saison und hat großen Anteil daran, dass die TSG wieder um die Qualifikation für den Europapokal kämpft. Im Gespräch mit achtzehn99.de nennt der 29-Jährige Gründe für die Leistungsschwankungen der Mannschaft während der Spielzeit, den momentanen Aufschwung und blickt auf die anstehenden Aufgaben im Schlussspurt der Saison.

Ermin, die Saison ist auf der Zielgeraden angelangt. Was ist noch möglich?

"Wir haben uns in den vergangenen Wochen durch unsere Erfolge wieder in eine gute Ausgangsposition gebracht. Unser Ziel ist seit Saisonbeginn klar formuliert und heißt Europa – daran hat sich nichts geändert. Für dieses Ziel werden wir in den verbleibenden Spielen kämpfen und alles dafür tun, auch im dritten Jahr nacheinander international zu spielen."

In der vergangenen Saison habt ihr auch am Ende noch einmal aufgedreht und einen beeindruckenden Schlussspurt hingelegt. Fühlt es sich derzeit an wie ein Déjà-vu?

"Es gibt natürlich Parallelen. Einerseits haben wir uns wieder eine Top-Ausgangslage erarbeitet und wollen das auch bis zum Ende so durchziehen und genau so auf dem Gas bleiben. Andererseits muss man auch sagen, dass wir zu viele Punkte liegen lassen bzw. verspielt haben. Das ist sehr ärgerlich. Wir wollen im Endspurt die maximale Punkteausbeute holen und geben alles dafür. Dann können wir schauen, wohin uns der Weg führt."

Woran lag es, dass ihr zwischendurch viele Punkte verschenkt habt?

"Wir haben in dieser Zeit einige Dinge nicht mehr so gut gemacht wie zuvor. Dinge, die uns vorher ausgezeichnet haben. Wir haben vielleicht ein bisschen gedacht, dass es schon alles hinhaut und jeder hat sich auf den anderen verlassen. Dann macht der eine Spieler zwei Meter weniger für die Defensive und ein anderer zwei weniger für die Offensive. Das klingt nicht nach einem großen Unterschied, aber dann reicht es schnell nicht mehr, wie man gesehen hat. Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir alle zusammen angreifen und alle zusammen verteidigen. Das hat uns stark gemacht, das haben wir wieder verinnerlicht und deshalb sind wir auch wieder zurück in der Erfolgsspur."

Ihr habt zuletzt mit Leverkusen und Hertha BSC zwei Konkurrenten zu Hause besiegt. Mit Wolfsburg und Bremen gastieren in dieser Spielzeit noch weitere direkte Rivalen in Sinsheim – eine gute Konstellation für die TSG?

"Ich finde es gut, dass wir noch Heimspiele gegen unsere Konkurrenten haben. Es sind zwar schwere Aufgaben, aber man kann in diesen Spielen auch enorm viel gewinnen und zu Hause sind wir sehr schwer zu bezwingen. Zudem ist unser Selbstvertrauen nach den vergangenen Wochen noch einmal gewachsen – wir sind gut drauf und freuen uns auf jedes Duell."

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