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ALLGEMEIN
26.03.2019

Bundesverwaltungsgericht verkündet Urteil

Auf dem Platz, neben dem Platz und drumherum. Bei der TSG ist immer etwas los. In den "Kurzpässen" gibt es spannende und interessante Geschichten der Profis, U23, der Akademie und der Frauen.

Freitag

Polizeikosten: Bundesverwaltungsgericht verkündet Urteil

Das Bundesverwaltungsgericht hat im Rechtsstreit um die Erhebung von Gebühren für Polizeieinsätze bei Fußballspielen den Rechtsstreit an das Oberverwaltungsgericht Bremen zurückverwiesen. Das Gericht hält in einigen Punkten die Sachverhaltsaufklärung des Oberverwaltungsgerichts für unzureichend. Das Oberverwaltungsgericht ist jetzt verpflichtet, die offenen Fragen zu klären und unter Beachtung der Rechtsauffassung des Bundesverwaltungsgerichts über die Klage gegen den Gebührenbescheid neu zu entscheiden.

"Das Gericht hat festgestellt, dass der Gebührenschuldner Anspruch auf eine Überprüfung des von der Polizei konkret in Rechnung gestellten Aufwandes hat. Ein Polizeieinsatz im öffentlichen Raum außerhalb des Stadions dient unserer Auffassung nach weiterhin in erster Linie dem Schutz der Allgemeinheit und nicht dem Schutz der Veranstaltung. Die Sicherheit innerhalb des Stadions zur Durchführung der Spiele wird durch die Clubs ohnehin verantwortet", erklärt DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball.

Gegenstand des Verfahrens ist ein Gebührenbescheid für den Polizeieinsatz anlässlich der Begegnung SV Werder Bremen gegen Hamburger SV am 19. April 2015. In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht Bremen mit Urteil vom 17. Mai 2017 der Klage der DFL gegen die Freie Hansestadt Bremen stattgegeben und den Gebührenbescheid aufgehoben, da die Gebührenfestsetzung rechtswidrig erfolgt sei. Im Berufungsverfahren hatte das Oberverwaltungsgericht Bremen das erstinstanzliche Urteil aufgehoben und die Klage der DFL gegen die Freie Hansestadt Bremen abgewiesen. Gegen dieses Urteil hatte die DFL Revision beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt und die Aufhebung des Urteils des Oberverwaltungsgerichts Bremen beantragt.

Dienstag

Spendenübergabe des Fanclubs "Crescendo Hohenlohe"

Im Rahmen des Heimspiels gegen den 1. FC Nürnberg überreichte der TSG-Fanclub "Crescendo Hohenlohe" (CH07) gemeinsam mit dem Fanprojekt Hoffenheim eine Spende von 1000 Euro an das Programm "Starke Familien". Die Einrichtung aus Sinsheim setzt sich für Kinder von psychisch belasteten und erkrankten Eltern ein. Der Fanclub und das Fanprojekt hatten auf dem Sinsheimer Weihnachtsmarkt einem Stand, der Hohenloher Spezialitäten verkaufte. Die TSG Hoffenheim stellte den Kindern sowie ihren Betreuern Freikarten zur Verfügung, damit die Spendenübergabe vor dem Heimspiel gegen Nürnberg vor der Südkurve erfolgen konnte.

Der TSG-Fanclub "Crescendo Hohenlohe" bedankt sich bei allen Helfern und freut sich, dass sie das Programm "Starke Familien“ unterstützen konnten. 

Bei dem Programm "Starke Familien“ handelt es sich um spielpädagogische Gruppen für Kinder von psychisch belasteten und erkrankten Eltern. Dies ist ein langjähriges Kooperationsprojekt von Bürgerkreis e.V. Sinsheim und der Psychologischer Beratungsstelle des Kirchenbezirks Kraichgau, für das es bisher immer noch keine verlässliche Regelfinanzierung gibt. Im 5-6 monatigen Gruppenprogramm erleben die 6-14 jährigen Kinder/Jugendlichen auf spielerische Weise vor allem:

- Entlastung von Schuldgefühlen und übermäßiger Verantwortung
- altersangemessene Aufklärung über die elterliche Erkrankung
- Unbeschwertheit und spielerischen Kontakt zu Kindern in einer ähnlich belasteten Lebenssituation
- ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen und die Förderung von Selbstvertrauen.

Dadurch werden die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt gestellt – sie sollen gestärkt werden und in den phasenweise belastenden Lebenssituationen mit ihren psychisch erkrankten Eltern soziale Unterstützung erhalten.  Das Hauptanliegen dieser präventiven Hilfe ist es: Kinder davor zu schützen, selbst psychisch krank zu werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

20190326 sap tsg hoffenheim fangruppe spendenuebergabe

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