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07.02.2019

Laura Wienroither: „War total überrascht“

Mit einem aus der U20 bekannten Gesicht startet die TSG am Sonntag (14 Uhr) gegen den 1. FFC Frankfurt vor heimischer Kulisse ins Pflichtspiel-Jahr. Laura Wienroither, die in der Hinrunde noch in der 2. Bundesliga auflief, gehört ab sofort zum Team von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann. Im Interview spricht die österreichische Nationalspielerin über den Sprung in die Bundesliga, ihre Ziele und die anstehende Partie gegen Frankfurt.

Hallo Laura und herzlich Glückwunsch zum Sprung in den Bundesliga-Kader. Wie überraschend kam das?

„Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Erfahren habe ich das vor etwa zwei Wochen. Ich war eigentlich schon draußen auf dem Trainingsplatz, als mich Jürgen zum Gespräch gebeten hat. Ich wusste gar nicht, was ich sagen soll, weil ich so überrascht war. Und schon ab dem nächsten Tag habe ich fest zum Bundesliga-Kader gehört. Die Mannschaft war aber nicht neu für mich, da ich schon in der Hinrunde regelmäßig Einheiten mitgemacht habe.“

Was hat sich seither für Dich geändert?

„Das Niveau im Training und den Spielen ist natürlich höher. Man muss schneller Lösungen finden und mit einer anderen Härte in die Zweikämpfe gehen. Das hat sich auch im Testspiel gegen die Junioren gezeigt. Es war eine intensive Begegnung, der Eindruck war aber positiv. Es ist viel mit mir geredet worden, das tut natürlich gut, gerade wenn man ein paar taktische Dinge noch nicht so verinnerlicht hat. Ich gehöre nun zu den jungen Spielerinnen und bin einfach sehr froh, dass ich Erfahrungen sammeln darf.

Am Sonntag geht es für dich also nicht nach Wetzlar, sondern ins Dietmar-Hopp-Stadion zum Spiel gegen den 1. FFC Frankfurt. Kennst du den Gegner, der auf euch wartet?

„Ich selbst habe noch nie gegen Frankfurt gespielt. Verena Aschauer und Laura Feiersinger kenne ich aus der Nationalmannschaft, zudem weiß ich, dass der FFC eine sehr spielstarke Mannschaft ist und die Begegnungen immer sehr umkämpft sind. Wir sind gut vorbereitet und wissen, was auf uns zukommt. Hinter uns liegt eine intensive Vorbereitung, in der jede von uns alles gegeben hat, um jetzt wieder Punkte zu holen. Die Nervosität hält sich bei mir noch in Grenzen, aber eine gewisse Anspannung ist schon da.“

Was hast Du Dir für die kommenden Monate vorgenommen?

„Mein Ziel ist es erstmal, mich in den Trainingseinheiten zu beweisen und meine Leistung zu bringen. Ich werde einfach schauen, wie sich alles entwickelt. Ich bin froh, dass ich das alles mitnehmen kann und die Entscheidungen liegen dann sowieso bei den Trainern. Der ein oder andere Einsatz in der Bundesliga wäre aber schon cool.“

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