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FRAUEN
25.02.2019

Intensives Duell in Saarbrücken endet ohne Sieger

Mit einem 1:1 (0:0) kehrte die U20 am 16. Spieltag der 2. Bundesliga aus dem Saarland zurück. Mit dem 1. FC Saarbrücken lieferte sich die Mannschaft von Siegfried Becker und Lena Forscht ein intensives Duell. Nach dem Führungstreffer durch Jule Brand (55.) ließ sich die TSG den Schneid abkaufen und musste sich durch ein spätes Gegentor (87.) mit einem Remis begnügen.

So richtig in Worte fassen konnten Siegfried Becker und Lena Forscht das Unentschieden beim 1. FC Saarbrücken nicht. Das Ergebnis beim Aufstiegsfavoriten sah das Trainerduo der TSG unter dem Strich zwar als gerecht an, doch wäre nach dem Führungstreffer für die U20 sogar mehr drin gewesen. „Wir waren nach dem 1:0 verunsichert und haben total den Faden verloren“, haderten Becker und Forscht. „Dabei setzte unser Gegner alles auf den Ausgleichstreffer, sodass wir die Defensive sicherlich nochmal hätten knacken können.“ Die Anspannung, dass es sich beim Duell mit dem 1. FC Saarbrücken um ein echtes Topspiel handelte, merkte man dem jungen TSG-Team schon in der Anfangsphase an. Die U20 brauchte lange, um ins Spiel zu finden, hielt die Gastgeberinnen dennoch konsequent vom eigenen Tor fern. „Es haben sich Fehler und Ungenauigkeiten gehäuft“, so das Trainerduo. Lediglich Standard-Situationen brachten auf beiden Seiten im ersten Durchgang Torgefahr ins Spiel, Treffer fielen jedoch nicht.

Nach der Pause trat die TSG zielstrebiger auf, die Passqualität war deutlich verbessert und die Aktionen in der Offensive wurden gefährlicher. In der 55. Minute schaltete die U20 nach einem Ballgewinn schnell um, über Chantal Hagel landete das Leder bei Meryem Cal, die auf der linken Seite in den Strafraum steuerte. Der von Saarbrückens Torhüterin geklärte Schuss landete vor den Füßen der mitgelaufenen Jule Brand, die zum 1:0 einschob. „Anschließend spürte man, dass die Mannschaft Angst hatte, diese Führung herzuschenken“, ärgerten sich Becker und Forscht. „Die Partie wurde immer hitziger, es sind richtig Emotionen ins Spiel gekommen.“ Der 1. FC Saarbrücken suchte sein Heil in der Offensive, die U20 ließ sich immer wieder unter Druck setzen. In der Schlussphase lag der Ausgleich der Saarländerinnen bereits in der Luft, in der 87. Minute führte schließlich ein Eckball zum 1:1. „Natürlich war das frustrierend“, so Becker und Forscht. „Wir hätten Chancen auf das 2:0 gehabt und kassieren am Ende ein vermeidbares Gegentor. Aber wir können aus diesem Spiel unglaublich viel lernen, denn es hat uns alles abverlangt.“ Die U20 ist am kommenden Woche spielfrei, am 10. März empfängt die TSG die U20 des VfL Wolfsburg.

 

 

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