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28.12.2018

Rückblick #2: „Strahlend auf den Platz“

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende, die Erinnerungen an die schönsten Ereignisse der vergangenen Monate werden bleiben. Welche Tore, Paraden und Momente für die Spielerinnen, Fans und das Team ums Team ganz besonders waren, erfahrt ihr im Jahresrückblick. Für Physiotherapeut Hendrik Wahl war die gesamte Vorrunde der Bundesliga-Mannschaft ein tolles Erlebnis.

Der Moment des Jahres

„Einen ganz besonderen Moment in diesem Jahr habe ich in Leverkusen erlebt. Wir lagen zur Halbzeit knapp mit 1:0 in Führung und ich bin kurz vor Wiederanpfiff zusammen mit Franzi Harsch zurück Richtung Platz gelaufen. Sie hat über beide Ohren gestrahlt, weil sie für jede Sekunde, die sie dabei sein darf, dankbar ist. Franzi hat eine unglaubliche Freude an dem, was sie tut, und saugt alles auf. So einen erfrischenden Moment habe ich in zehn Jahren bei der TSG noch nie erlebt. Diese Euphorie so zu spüren, ist mir in Erinnerung geblieben.“

Das Erlebnis des Jahres

„Die gesamte Hinrunde dieser Saison ist ein Erlebnis. Die vergangenen Monate sind von einem unglaublichen Teamzusammenhalt geprägt, der schon mit den Auftakt-Siegen gegen den 1. FFC Turbine Potsdam und den 1. FFC Frankfurt belohnt wurde. Bereits im Trainingslager im Sommer, das unglaublich interessant war, ist die Mannschaft zusammengewachsen, auch das Teambuilding im Allgäu hat weiter dazu beigetragen. Ein lustiges Ereignis war dabei für mich die Kanu-Tour, die ich mit Co-Trainer Gabor Gallai in einem Boot erlebt habe – die RMS Titanic.“

Das Comeback des Jahres

„Es ist immer ein tolles Gefühl, wenn Spielerinnen nach langen Verletzungen zurückkommen. Besonders habe ich mich natürlich über die Comebacks der drei Mädels gefreut, die sich 2017 einen Kreuzbandriss zugezogen haben. Dóra Zeller, Martina Tufekovic und Anna Hausdorff sind durch harte Arbeit in einem wirklich hervorragenden Zustand wieder ins Training eingestiegen und haben Spielpraxis gesammelt. Besonders viel habe ich in diesem Jahr außerdem mit Sophie Riepl gearbeitet, die immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. Wenn man sieht, wie viele Emotionen und Ehrgeiz hinter den Verletzungen stecken, hofft man natürlich, dass alle im kommenden Jahr wieder voll angreifen können. Das trifft auch auf Lina Bürger zu, die ich nur zu gern 2019 wieder ohne Schmerzen Fußballspielen sehen würde.“

Das Tor des Jahres

„Da fällt mir der Ausgleichstreffer von Franziska Harsch beim VfL Wolfsburg ein. Nicht nur, weil wir es geschafft haben, dem Herbstmeister als erstes Team in dieser Saison im AOK-Stadion einen Gegentreffer einzuschenken, sondern auch, weil die Situation danach wirklich lustig war. Franzi ist nach ihrem Kopfball-Tor minutenlang grinsend über den Platz gelaufen, bis Jürgen Ehrmann gebrüllt hat, dass sie endlich aufhören soll zu Lachen.“

Der erste Teil des Jahresrückblicks mit Chantal Hagel >>

Hendrik

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